Das Magazin zum Humanity in Fashion Award 2012

3. Februar 2012

Der “Humanity in Fashion Award” by hessnatur brachte auch 2012 wieder viele schöne Eindrücke mit sich.

Ein spannendes Finale, schöne Installationen, viele interessante Menschen mit mindestens genauso vielen spannenden Meinungen zu Mode und Nachhaltigkeit. Gekrönt wurde alles von der feierlichen Verleihung des Awards an Sandra Goldmann, die Gewinnerin des diesjährigen Wettbewerbs. Sie erhält das Preisgeld von 25.000 € und wird im kommenden Jahr eine “Women’s Capsule Collection” für hessnatur entwerfen.

Alle Infos rund um den “Humanity in Fashion Award” 2012 und die Finalisten wurden in einem Magalog zusammengestellt und mit Interviews, Kommentaren, vielen Bildern und Geschichten versehen. Das Endprodukt könnt ihr hier kostenlos herunterladen.

Auch wir haben den Magalog an unserer “Humanity in Fashion Award”-Pinnwand hängen. Sie hält bei uns die Erinnerung an dieses Event frisch und lässt uns uns schon auf das nächste Jahr freuen.

Viel Spaß beim Lesen & liebe Grüße!

Der “Humanity in Fashion Award” ist der Design-Preis für ökologische Mode. Gefördert werden Jung- und Nachwuchsdesigner, die nachhaltige Mode entwerfen. Der Preis wurde von hessnatur 2010 ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich vergeben.

Dieser Artikel wurde von David Michele geschrieben.

Die Sprache der Bilder

2. Februar 2012

Op-Art-Badeanzug von Sinz, 1966 von F. C. Gundlach in der Nähe von Athen aufgenommen.

Im Museumsquartier in Wien, das in den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen untergebracht ist, findet sich die Kunsthalle, wo ich kürzlich zwei anregende Fotografie-Ausstellungen besucht habe. Die eine, „Vanity“, die noch bis zum 1. April 2012 läuft, zeigt 200 Aufnahmen aus der Modefotografie-Sammlung von F.C. Gundlach (*1926), der selbst Fotograf ist und viele Jahre lang das Gesicht der Modezeitschrift „Brigitte“ prägte. Die Bilder zeigen die Entwicklung der Modefotografie von 1920 bis heute.

Einen Stock tiefer hängt eine viel schrillere, exzentrischere Ausstellung mit dem provokanten Titel „No fashion, please!“. Eine dezidierte Anti-Modenschau mit Werken von Künstlern wie Leigh Bowery (1961-1994), dem Enfant terrible der Londoner Subkultur der 80er Jahre, oder Jeff Bark (*1963), einem US-amerikanischen Fotografen, der von der Modebranche ins künstlerische Fach gewechselt ist und seither jede digitale oder sonstige Nachbearbeitungen seiner Aufnahmen verweigert.

Doch was ist an Modefotografie mehr dran als eine hübsch anzuschauende Dreingabe für potenzielle Käuferinnen? Was sagt ihre Bildsprache mehr aus, als welchen Body-Maß-Index die Modebranche aktuell für die jugendliche Frau propagiert?

Während ich durch die Kunsthalle flaniere, muss ich an den aktuellen Frühjahr/Sommer-Katalog von hessnatur denken. Auf dem Foto auf der ersten Doppelseite sieht man vor allem eins – Natur. Ein heller Kiesstrand, kristallblaues Meer und felsige Hügel, die das landschaftliche Panorama unter einem wolkenfreien Himmel einrahmen. Das blonde Modell trägt ein Kleid, dessen Blautöne mit den Farben des Meeres korrespondieren, ihre Hautfarbe verschmilzt mit den Farben des Strandes und der Felsen. Die Ausstrahlung des Fotos erinnert mich an eine Genreszene, die Darstellung einer Alltagsszene, aus dem 19. Jahrhundert.

Der Bildaufmacher im aktuellen Frühjahr/Sommer-Katalog von hessnatur.

Dieser Bildaufmacher kommt mir in den Sinn, als ich vor dem Foto stehe von F.C. Gundlach aus dem Jahr 1966, das ein Modell in einem Op-Art-Badeanzug mit einem fast spiralenförmigen Muster mit einer futuristischen Sonnenbrille zeigt. Im Hintergrund ist der Ausschnitt einer geschwungenen Dachfläche, der das Muster des Badeanzugs spiegelt, zu sehen. Die Bildkomposition sprengt die Prinzipien der klassischen Perspektive. Der Körper des Modells ist auf eine Fläche aus hell und dunkel reduziert, wie die übrigen Bildelemente auch. 

Mir fällt auf, dass beiden Fotos gemeinsam ist, dass die Modells mit der Bildkomposition harmonisch verschmelzen, nur ist die Aussage, die Bildsprache ist gegensätzlich. Während das Foto im hessnatur-Katalog die Menschen im Einklang mit der Natur darstellt, entwirft das Bild mit der Frau im Badeanzug eine Gegenrealität. Wir sehen im Hintergrund keine Landschaft, sondern Architektur, die den Gesetzen der Schwerkraft zu widersprechen scheint. Der Körper des Modells gerät zur Projektionsfläche einer futuristischen Utopie, ihr Körper selbst wird zum Designobjekt.

Während hessnatur nachhaltige Mode propagiert, mit ökologisch erzeugten Rohstoffen und sozialverträglich hergestellten Produkten, stand Op-Art für die gesellschaftliche Aufbruchsstimmung der 60er Jahre. Neue Lebensmodelle kündigten den Bruch mit alten Geschlechterrollen an. Es herrschte ein noch fast ungebremster Glaube an technischen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum.

Ein surreales Outfit des modischen Enfant terrible Leigh Bowery.

Das Vokabular der Modefotografie spiegelt den Zeitgeist wider, ihre Bildsprache vermittelt eine Vorstellung davon, wie wir Menschen leben wollen. Natürlich ist diese Sprache eine begrenzte, alles kann ein Bild nicht auf einmal sagen, was in einer Zeit, in der wir mit Bildmaterial gnadenlos überfrachtet werden, leicht in den Hintergrund gerät. Darüber machen sich die Künstler in der Ausstellung „No Fashion, Please!“ denn auch gnadenlos lustig.

Leigh Bowery etwa liebte es, in seinen exaltierten Outfits, die der britische Fotograf Ferguson Greer exklusiv im Bild festhielt, seinen pummligen, also erklärtermaßen „unmodischen“ Körper zu betonen und andererseits seinen Kopf samt Gesicht unter einer auffälligen Ganzkopfbedeckung verschwinden zu lassen. Ich empfinde seine Kreationen auch nach 20 Jahren als unglaublich mutige und starke Statements. Sie sind ein ironischer Kommentar zur normierenden Funktion konfektionierter Mode, die rigide Vorstellungen von Körpermaßen, Geschlechterrollen und sexueller Orientierung festlegt. Der „Gesichtsverlust“ demonstriert die Unmöglichkeit des schwulen, „polysexuellen“ Bowery sich festzulegen, sich ein gesellschaftliches Profil, sich ein Gesicht anzueignen.

Solche Probleme verhandeln wir bei hessnatur nicht in erster Linie. Unser Foto zeigt allerdings auch mehr als ein Kleinfamilien-Ferienidyll. Es zeigt eine Frau und Kinder in modischer Kleidung, die so hergestellt wurde, dass das Meerwasser trotzdem schön klar geblieben ist. Wir propagieren “eine heile Welt” im Sinne einer gesunden Umwelt, einer gesunden Gesellschaft. Das ist unsere Mission. Ob der kleine Junge in der Jeanslatzhose später lieber mal das Kleid von seiner Mutter tragen will, das ist eine völlig andere Geschichte.  

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Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.

hessnatur baby-Blog: Wollfrottee-Shirt und Fleecejacke im Test

31. Januar 2012

 

Wir haben ein neues Lieblingsteil! Das Wollfrottee-Shirt aus Merinowolle ist genial! Es ist relativ lang, wodurch Jonas’ Bauch und Nieren stets geschützt sind. Die Ärmel enden mit Bündchen und verhindern, dass die Ärmelsäume über die Hände rutschen und stören. Das ist ein entschiedener Vorteil im Vergleich zu anderen. Ich finde, die Bündchen sollten sich durchsetzen und an jedem Pulli angebracht werden. Bei Jonas anderen Pullovern habe ich die Ärmel hochgekrempelt und fest genäht, da sie zu lang waren und Jonas beim Krabbeln, Greifen und Essen gestört haben.

Die Druckknöpfe am Halsausschnitt finde ich super, da sie einfach zum Schließen sind und nicht abgehen können. Da der Halsausschnitt selbst schon recht groß ist, brauchen manche die Knöpfe gar nicht zu öffnen. Bei Jonas’ Dickschädel ist es gerade an der Grenze. Wenn es schnell gehen soll, ziehe ich ihm den Pulli einfach über, wenn wir Zeit haben eben nicht.

Die Fleece-Jacke ist total schön und steht Jonas super, genau wie die Hose aus gleichem Material. Aber wir ziehen sie ihm so gut wie nie an. Vielleicht liegt es daran, dass sie nur recht schwer über andere Klamotten geht und man für das Anziehen lange braucht. Vielleicht liegt es daran, dass sie sehr kurz ist – zu kurz für meinen Geschmack.

Die Jacke hat viele Vorteile: die angenähten Handschuhe, eine Kapuze und einen Reißverschluss zum Schließen mit Halsschutz (der allerdings nötig ist, da der Reißverschluss im Vergleich zu anderen eher kratzig ist). Der Stoff, die Farbe und die Verarbeitung sind sehr ansprechend und strapazierfähig. Wahrscheinlich ist sie eher eine Übergangsjacke und für Frühling, Sommer und Herbst besser geeignet. Ich bin gespannt, ob wir sie ab dem Frühjahr mehr nutzen werden.

Dieser Artikel wurde von Nora Diesner geschrieben.

Acht Fragen an eine nachhaltige Textilproduktion – acht Antworten von hessnatur

30. Januar 2012

 

Vergangene Woche hat uns die Diskussion um billige Mode und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sehr beschäftigt (die ARD hatte sich am Montag des Themas in der „Check“-Reihe und in der „Hart aber fair“-Sendung angenommen). Die Kolleginnen und Kollegen in der hessnatur-Kundenbetreuung haben nach der Ausstrahlung zig Anfragen zum „Stiftung Warentest“-T-Shirt beantwortet, das “zu Gast” in der Sendung war, und auch bei Facebook haben uns viele Kommentare zu unserer nachhaltigen Produktion erreicht.

Am Freitag hatte ich hier im Blog auf den lesenswerten Artikel von Kirsten Brodde und Mark Starmanns hingewiesen, die acht wichtige Fragen formuliert haben, die man/frau in Sachen Nachhaltigkeit und Fairness an das Lieblingsmode-Label stellen kann und sollte. Heute will ich diese aufgreifen und für hessnatur und unsere textile Kette beantworten.

1. Kennt das Unternehmen seine komplette Produktionskette?

Klares Ja. Die textile Kette von hessnatur lässt sich vom Anbau der Faser über alle Produktionsschritte bis zur Anlieferung der Ware ins Lager in Butzbach zurückverfolgen. Die Kolleginnen und Kollegen unserer Qualitätssicherung steuern das über den so genannten Artikelpass, der alle Informationen bzw. Freigaben aufführt: Vom Bio-Anbau der Baumwolle über das Spinnen, Färben, Stricken bis hin zur Konfektion. Im Katalog und Onlineshop gibt’s für jedes hessnatur-Produkt die so genannten Deklarationen, die über Ursprungsland der Faser, Land der Konfektion als auch die eingesetzten Zusatzstoffe und Verfahren (z.B. mechanische Behandlung  oder pflanzlich gefärbtes Leder) informieren. Am Beispiel des Basic-T-Shirts, das von der Stiftung Warentest gelobt wurde, kann man das hier noch mal nachlesen.

2. Hat das Unternehmen hohe Arbeitsstandards für alle Herstellungsschritte festgelegt?

Die hessnatur-Sozialstandards basieren auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die beinhalten u.a. gerechte Löhne, ein geregeltes Arbeitsverhältnis, Versammlungsfreiheit und das Verbot von Kinderarbeit. Jeder Lieferant, der für hessnatur produziert, verpflichtet sich diese einzuhalten und den Näherinnen und Nähern gegenüber auch zu kommunizieren. Die Einhaltung und Umsetzung kontrolliert hessnatur durch die Mitarbeiter des Bereichs Innovation & Ökologie als auch durch die Fair Wear Foundation (FWF) vor Ort.

3. Sucht das Unternehmen gemeinsam Lösungen mit Konkurrenten und Kritikern?

Verbesserungen und Veränderungen hin zum Positiven fangen ja immer im Kleinen an. Durch die Mitgliedschaft im Internationalen Verband der Naturtextilien (IVN) gibt hessnatur seit Jahren wichtigen Input zu Herstellungsstandards, Produktionsmethoden und auch den besonderen Eigenschaften und Ansprüchen von Naturfasern. Über solche Institutionen kommt Know How auch anderen Anbietern von ökologischer und natürlicher Kleidung zu Gute.

Ein konkretes Beispiel, was mir in Bezug auf hessnatur immer wieder einfällt, ist unsere Kooperation mit Grameen Knitwear in Bangladesch. Das Unternehmen hatte vorwiegend mit synthetischen Fasern gearbeitet, von hessnatur wurde Spinnen, Rundstrick, Färben und Konfektionieren von Bio-Baumwolle geschult. Heute stellt Grameen Knitwear nicht nur für hessnatur unsere Statement-Shirts her, sondern fertigt auch für andere Kunden Shirts aus Bio-Baumwolle. Vor Ort wird zu zu fairen Bedingungen produziert und die Arbeiter haben auf diese Weise eine Chance, der „Billiglohnfalle“ in Bangladesch zu entkommen.

4. Nimmt das Unternehmen die Bedürfnisse der ArbeiterInnen in der Fabrik ernst?

Bei den Audits in den Produktionsbetrieben werden die Arbeitsbedingungen vor Ort analysiert und erfasst. Bei Mängeln und notwendigen Verbesserungen wird von hessnatur selbst oder der Fair Wear Foundation ein Corrective Action Plan erstellt (CAP). Der schreibt vor, was in welcher Zeit vom Produzenten umzusetzen und zu ändern ist. Außerdem gibt es in den hessnatur-Betrieben für die Näherinnen und Näher die Möglichkeit, sich in Konfliktfällen vor Ort an eine neutrale Beschwerdestelle zu wenden, die an die Fair Wear Foundation berichtet.  Ohne Angst davor zu haben, dass sie eine Kündigung erhalten oder am Arbeitsplatz diskriminiert werden.

Wer mehr zum Thema hessnatur-Sozialstandards lesen möchte, wird hier fündig – im vergangenen Jahr haben wir im Rahmen einer Newsletter-Reihe ausführlich darüber berichtet.

5. Hat das Unternehmen hohe ökologische Ziele definiert?

Naturbelassene und gesunde Kleidung zu produzieren, die weder Mensch noch Natur schadet – das war die  Motivation von hessnatur-Firmengründer Heinz Hess, als er  1976 die erste giftreie Babykollektion aus Naturfasern auf den Markt brachte. Die hessnatur-Richtlinien haben sich seit der Gründerzeit kontinuierlich weiterentwickelt. Heute zählen sie zu den strengsten in der Textilbranche. Bei der Produktion achten wir neben einer sozialgerechten Fertigung darauf, dass das Kleidungsstück sowohl umwelttoxigologisch (also umweltverträglich) als auch humantoxikologisch (giftfrei) ist. Das wird u.a. dadurch erreicht, dass keine schädlichen Farbstoffe eingesetzt werden und  keine chemische Ausrüstung der Kleidung vorgenommen wird.

6. Denkt das Unternehmen zirkulär?

Wir versuchen, den Spagat zwischen Trend und Tradition zu lösen, indem wir uns Anregungen und Ideen auf internationalen Messen und Modenschauen holen, aber nur ausgesuchte Modethemen aufgreifen und diese sehr wertig und individuell für hessnatur umsetzen. Ziel dabei: Mode zu entwerfen, die auch im nächsten und übernächsten Jahr noch gerne getragen wird. Darüber hinaus achten wir ganz bewusst auf eine saisonübergreifende Kombinierbarkeit unserer Farben.

7. Zahlt das Unternehmen faire Preise?

Mit den hessnatur-Sozialstandards und der Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation sorgt hessnatur für gerechte Arbeitslöhne in der Konfektion. Was Naturfasern betrifft, setzt hessnatur bei Bio-Baumwolle u.a. auf die Baumwolle, die aus dem eigenen Anbauprojekt in Zusammenarbeit mit der Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation Helvetas aus Burkina Faso kommt – das Entwicklungsland in Westafrika zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Bauern des Projekts erhalten eine doppelte Prämie: Zum einen einen 20 %-Aufschlag zum regulären Baumwollpreis für den Bio-Anbau, zum anderen weitere 20 % Fair Trade-Prämie. Darüber hinaus unterstützt hessnatur aktuell zwei Schulen, die von den Kindern der Baumwollbauern besucht werden, und finanziert dort das regelmäßige Mittagessen. Damit ist sichergestellt, dass rund 550 Kinder einmal am Tag ein warmes und gesundes Essen bekommen.

8. Steht das Unternehmen zu seiner Verantwortung?

Neben der konsequent ökologischen und sozial fairen Produktion engagiert sich hessnatur auch außerhalb der Wertschöpfungskette: Durch Sponsoring, durch Kooperationen und Förderung von nachhaltigen Projekten wie beispielsweise „Plant for the Planet“. Und dass die beiden Autoren bei diesem Punkt von „hessnatur als Pionier“ sprechen, freut uns natürlich besonders.

Wer mehr über die angesprochenen Richtlinien erfahren will, wird hier fündig. Nicht vergessen möchte ich den Blog „Netzwerk Faire Mode“, der sich als Online-Einkaufsführer für nachhaltige Mode entwickeln möchte und damit für mehr Klarheit und Transparenz für kritische Verbraucher sorgt.

Dieser Artikel wurde von Michael Krause geschrieben.

Nachhaltige Textilproduktion: Acht wichtige Fragen

27. Januar 2012

Uns hat in dieser Woche die Diskussion in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ – als Nachhut über den vorher gesendenten Markencheck einer schwedischen Modemarke – über billige Mode und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie beschäftigt.

Als Gast war u.a. auch Bloggerin und Aktivistin Kirsten Brodde mit dabei, die “Transparenz im Herstellungsprozess von der Baumwolle an“ fordert. Von ihr ist in Zusammenarbeit mit Mark Starmanns jetzt im Netzwerk Faire Mode-Blog ein Artikel erschienen. Anhand von acht Fragen stellen die beiden die zentralen Herausforderungen für eine nachhatlige Textilproduktion vor – sehr lesenswert, wie ich finde. U.a geht es um die Transparenz bei allen Schritten der Wertschöpfungskette.

Hier geht’s zu dem Artikel.

Dieser Artikel wurde von Michael Krause geschrieben.