Unser Babylammfell: Gesünder kuscheln geht nicht!

12. Dezember 2014

Unsere Babylammfelle bei hessnatur könnten sicherlich schon manche Geschichte erzählen. Ich meine natürlich die, die schon ihre frisch geschlüpften Besitzer gefunden haben und mit ihnen bereits durch das junge Leben ziehen oder gezogen sind. Aber eins sollte man den Mamas gleich auf den Weg mitgeben. Unsere Lammfelle solltet ihr nicht waschen! In der Maschine schon gar nicht und auch nicht von Hand. Ich hatte damals ein Babyfell für meine Tochter und habe den Fehler gemacht. Das war eine Geschichte…

Also, meine Tochter, als die ganz klein war, hatte die selbstverständlich ein naturgegerbtes Lammfell. Darauf hatte ich bestanden, und das war für mein Kind total wichtig. Ohne das konnte es nicht schlafen. Dieses Fell war irgendwann so plattgewalzt und grau genudelt, dass ich es in der Badewanne gewaschen habe. Das war ein Fehler. Danach war das Leder an der Unterseite bretthart, und die Oma musste beim Bio-Stand auf dem Weihnachtsmarkt ein neues besorgen.

Das neue Fell war kein Schaf – sondern ein Lammfell, von einem Angoraschaf, glaube ich. Es war besonders weich und sah hinreißend aus. Das fanden leider auch irgendwelche Straßenjungs in der Stadt Arles in Südfrankreich. Während wir uns die Stadt angeschaut haben, haben die die Scheibe zum Auto eingeschlagen – und das Babyfell mitgehen lassen! Donnerwetter. Das Autoradio fehlte auch, was aber in diesem Fall der Erwähnung kaum wert war. Gottseidank hatte ich einen Vintage-Langlauf-Anorak aus den sechziger Jahren dabei, dessen Kapuze einen Fuchsbesatz hatte. Mit dem wurde fortan gekuschelt. Und die Werkstatt hat uns ein neues Fenster eingesetzt. Der Urlaub war gerettet und die Jacke danach hin.

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Also, Vorsicht! Die Babyfelle von hessnatur sind auch sehr schön und fein. Aber welcher von Euch Kunden stellt schon sein Auto einfach mit dem Fell in der Altstadt von Arles ab? Gut, aber wie gesagt, waschen ist auch keine gute Idee. Aber das ist auch kaum nötig, sagt Birka Schenk aus dem Bereich Corporate Responsibility. Unsere Lammfelle zeichnet nämlich aus, dass sie ein wirklich hochwertiges Naturprodukt sind. Und wie bei naturbelassener Wolle, so ist auch der Flor unserer Lammfelle schmutzabweisend und nimmt Gerüche kaum an. Es reicht, das Fell regelmäßig auszuschütteln. Verunreinigungen kann man meist leicht abbürsten, eine entsprechende Fellbürste bieten wir Euch gerne dafür an. Und im Notfall kann man auch mal mit einem feuchten Tuch oberflächlich etwas abwischen.

Unsere Felle beziehen wir aus einer deutschen Gerberei, die sie für uns mit dem pflanzlichen Gerbstoff Mimosa verarbeitet. Zuvor werden die Felle sehr stark ausgesucht. Nur die beste Qualität kommt für uns in Frage. Je dichter der Flor, desto hochwertiger. Das Fell wird leicht geschoren, um eine gleichmäßige Oberfläche zu erzielen, doch sonst ist es absolut natürlich.
Das Schöne an einem Lammfell für Babys ist, dass der Naturbelassene Wollflor ein Luftpolster bildet, das bei Kälte wärmt und bei Hitze Wärme abführt. „Ein fantastisches Naturprodukt“, sagt Birka Schenk, „die Wärme für die Kleinen ist wie ein Kokon, das ist mit synthetischen Stoffen wie etwa Mikrofaser nicht zu vergleichen.“

Und urig ist so ein Babylammfell auch. Interessant eigentlich, wenn es um unseren Nachwuchs geht, werden Urbedürfnisse wach, die nach alten, bewährten Mitteln verlangen. Und das ist so ein Babyfell. Es gibt wohlige Wärme und ist hat einen kuscheligen Wiedererkennungswert. Probiert es einmal aus. Wenn sich Euer Baby einmal daran gewöhnt hat, auf einem Fell zu schlafen, dann wird es das überall dort tun, wohin man das Fell mitnimmt. Bei meiner Tochter war das auch so.

Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.

New Creatives – Junge Designlabels. Innovativ und nachhaltig.

1. Dezember 2014

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Mit Stolz stellen wir Euch unsere NEW CREATIVES vor: Junge Mode- und Accessoirelabels, die wir jetzt in unserem Online-Shop präsentieren. Unsere ausgewählten New Creatives haben ganz unterschiedliche und dabei höchst innovative Ansätze: Von Materialeigenentwicklungen wie die eines rein pflanzlichen Leder-Gerbverfahrens, über Zero-Waste Design zur Vermeidung von Schnittabfällen bis hin zu Upcycling aus Stoff- und Lederresten anderer Modeunternehmen ist die ganze Bandbreite nachhaltiger Mode vertreten. Wir von hessnatur lassen den jungen Unternehmerinnen und Unternehmer an der Erfahrung, dem Know How und den Lieferantenkontakten teilhaben und ebnen so den Weg in den Markt.

Natürlich könnt Ihr Euch wie immer sicher sein: Erst wenn Sie unsere hohen hessnatur Anforderungen erfüllen, bieten wir Euch die Mode der Jungdesigner in unserem Online-Shop zum Kauf an.

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„Wir wissen, wie schwierig es ist, nachhaltig zu produzieren. Deshalb bieten wir den New Creatives eine einmalige Mischung aus knowledge sharing und material sharing. Das ist für uns eine Facette von „Humanity in Fashion.“
Max Lang, Geschäftsführer hessnatur

Dieser Artikel wurde von Valentina geschrieben.

Der hessnatur Adventskalender 2014

30. November 2014

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Alle Jahre wieder! Auch in diesem Jahr wird es einen spannenden hessnatur Adventskalender für Euch geben. Und eins können wir Euch schon verraten: Die Gewinne sind auch in diesem Jahr wunderbar!

Woher wir das so genau wissen? Wir haben unsere hessnatur- Weihnachtswichtel schon fleißig beim Verpacken entdeckt und dabei die einige Gewinne des Adventskalenders erblickt!

Pünktlich zum 1. Dezember könnt Ihr in unserem Online-Shop das erste Türchen öffnen! Wir wünschen Euch Spaß und viel Glück beim Mitmachen!

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Dieser Artikel wurde von Valentina geschrieben.

Erster Vortrag: „FÜHLPARCOURS“ im hessnatur-Laden Düsseldorf

28. November 2014

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„Wer hats erfunden?!“ – würden wir heute die Besucher des gestrigen Abends im Düsseldorfer Laden nach der Antwort fragen, wüssten alle einstimmig: „hessnatur“ wars. Die sehr unterhaltsame, als Fachvortrag angekündigte Abendveranstaltung in einem Nebenraum des Düsseldorfer Ladens am Carlsplatz, leitete eine Ausstellung zu den wichtigsten Naturfasern von hessnatur ein. Die sogenannten „Key-Fabrics“ haben alle ihre Geschichte und ihren besonderen Stellenwert für unser Unternehmen.

Davon berichtete Rolf Heimann, langjähriger Leiter Social Responsibility bei hessnatur, und nahm das Publikum mit auf die Reise zu den Materialien. Mit der beliebten Bio-Baumwolle, die auch bei hessnatur den größten Anteil der Kollektionen ausmacht, begann Heimann und machte daran auch historische Meilensteine sichtbar. Wie Heinz Hess sich auf den Weg machte, natürliche Kleidung für seinen neu geborenen Sohn zu finden. Rolf Heimann zeigte die Vielzahl an Projekten in Ägypten und der Türkei, heute in drei afrikanischen Ländern auf und machte sehr anschaulich deutlich, dass die Qualität und die Transparenz innerhalb der textilen Kette schon beim Saatgut anfängt. Da gab es keine Vorgänger, das waren Pionierleistungen. Vom Publikum, das zum Teil aus langjährigen hessnatur-Kundinnen bestand, kam bestätigendes Nicken.

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Als Heimann von der Rhönwolle sprach – „wir kennen sogar die Namen der Schafe“ – oder vom projektierten Flachsanbau mit hiesigen Bauern für Hessen-Leinen, spürte jeder im Raum die persönliche Begeisterung. Heimann schaffte auch den Bogen zu Mode, ein Meilenstein, den das Unternehmen seit 2003 konsequent im Fokus hat. „Die neue Ladenkonzeption, auch hier in Düsseldorf spricht eine deutliche Sprache“, so Heimann. Von einer Dame aus dem Publikum nachgefragt, konnte Heimann auch auf die neuesten Ideen in Sachen Zero Waste eingehen. Hier sprach der Wissenschaftler und unterschied nach Post-Recycling beim Konsumenten oder dem Re-Use im industriellen Bereich. Hier sieht Heimann eine große Chance für hessnatur und deutete auf erste Ergebnisse in dem Bereich.

Begleitet durch seine Präsentation fragte er immer wieder lächelnd nach, ob er noch Zeit habe oder sein Publikum schon langweile. Doch selbst nach dem offiziellen Ende des Vortrags wollten die Besucher mit ihm im Gespräch bleiben. Bei leckeren Snacks und Getränken wollten die Fragen und Themen kaum enden. Für Sven Bergmann und Nana Agic, zuständig für die Pressearbeit bei hessnatur, war dies ein Erfolg. Nana Agic, die engen Kontakt zur Modepresse und zu Bloggern hält, konnte zwei neue Bloggerinnen kennenlernen, die bald mit einem nachhaltigen Blog starten wollen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Glück dabei!

Die Ausstellung „Fühlparcours“ mit Naturfasern zum Anfassen ist noch bis 10. Januar 2015 während der Ladenöffnungszeiten im Laden Düsseldorf zu sehen.

 

Dieser Artikel wurde von Dagmar R. geschrieben.

Federn, zum Träumen schön!

27. November 2014

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Bei uns, das werdet Ihr schon manches Mal festgestellt haben, wird mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet. Das liegt einmal daran, dass wir so hohe ökologische und soziale Standards haben, dass wir Rohstoffe, Hersteller und auch Waren oft quasi handverlesen müssen. Dazu kommt, dass wir wenn irgend möglich, gerne langfristig mit unseren Partnern zusammenarbeiten. Der Verlässlichkeit wegen, und weil wir mit ihnen gerne an unseren Träumen weiterbasteln. Das sind handfeste Träume, von einer schöneren, einer gerechteren und einer umweltbewussteren Welt.

Aber manchmal träumen wir auch von anderen Dingen, und manchmal da möchten wir, Euch, unsere Kunden, durch unsere Träume selbst zum Träumen anregen. Unsere Bettwäsche-Designerin Birgit Strehlow etwa, die träumt in ihrem Atelier im Hamburger Westen gerne von der Nordsee, Sankt Peter-Ording, wo es sie seit 20 Jahren immer wieder hinzieht.

Das ist von ihrem Wohnort aus ein Tagesausflug. Dieses Jahr hat sie dort sogar Urlaub gemacht, um zu surfen. „Da muss man schon ein bisschen erfahren sein, um den Wellen standzuhalten“, sagt sie. Ob sie erfahren sei? „Nein!“ sagt sie lachend. Aber Spaß habe es ihr dennoch gemacht.

Wer einmal dort oben war, kann bestimmt verstehen, was Birgit Strehlow an Sankt Peter-Ording findet. Das fängt schon an, wenn man morgens nach dem Aufstehen das Fenster weit aufmacht und einem eine unbeschreiblich gut duftende Luft entgegenschlägt. Und die Deiche mit den Kögen, Salzwiesen, die durch Entwässerungssysteme dem Meeresspiegel abgetrotzt werden, sind malerisch anzusehen mit den Heidschnucken, die darauf grasen.

Hier geht Birgit Strehlow, wenn sie sich nicht gerade im Surfen probiert, gerne am Strand spazieren und sammelt Muscheln und Steine, oder schaut sich die Muster an, die die Wellen im Sand hinterlassen haben. Diesen Sommer gab es für sie eine aufregende Beute im Sand: Offensichtlich befanden sich die Möwen in der Mauser, jedenfalls war der Strand übersät mit Federn, weiß mit brauner Zeichnung. „Da habe ich angefangen Federn zu sammeln, die Musterung war einfach so schön“, erzählt die Designerin.

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Zuhause im Büro hat sie die Federn angeordnet und fand sie so vollkommen, dass sie sie einfach abfotografiert und mittels Digitaldruck auf eine Satinbettwäsche übertragen hat. So natürlich Möwenfedern sind, so hochmodern ist der Digitaldruck. Er ist etwas teurer als der übliche Siebdruck, bei dem jede Farbe einzeln gedruckt werden muss, dafür aber auch um vieles feiner. So sind auch noch kleine Details auf der Bettwäsche zu erkennen.

So ist also eine bildschöne Satin-Bettwäsche in bewährter hessnatur Bio-Qualität entstanden, die doppelt zum Träumen einlädt. Einmal weil ihr in unserer Bettwäsche, die ohne bedenkliche Stoffe und mit reinen Naturfasern fertigt wurde, sowieso schlafen werden wie gewiegt, aber auch weil hinter dieser Bettwäsche eine schöne Geschichte steckt, eine die sich in euren Träumen schön weiterspinnen lässt.

Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.