Das “Stärkste Shirt”: Vermessen, Waschen und Anprobieren!

22. Mai 2013


3.000 “Stärkste Shirts” für 3.000 hessnatur-Insider sind auf dem Weg vom Firmensitz von hessnatur in Butzbach nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Einige der Insider haben ihr T-Shirt heute schon erhalten; diejenigen, die noch kein Päckchen von uns in der Post hatten, bekommen es ganz sicher in den nächsten Tagen. Wir freuen uns über Euer Foto auf der hessnatur-Facebookseite und hier in der Mediagalerie von dem Moment, in dem Ihr das Päckchen auspackt!

Wie Ihr auf dem Foto seht, gibt es zwei unterschiedliche T-Shirts in zwei verschiedenen Farben: Das vordere T-Shirt mit V-Ausschnitt in der Farbe “aster” ist für alle weiblichen Tester, das T-Shirt mit Rundhalsausschnitt in der Farbe “marine” für alle männlichen Insider.

In die erste Testwoche wollen wir “gemütlich” starten, so dass Ihr Euch in Ruhe mit dem T-Shirt vertraut machen und es in Eurem Alltag in verschiedenen Situationen tragen könnt. Wenn Ihr das Shirt erhaltet, vermesst es mit einem Maßband – von oben nach unten, also von der obersten Stelle des Halsausschnittes bis zum unteren Saum, als auch in der Breite am unteren Saum von links nach rechts. Ausmessen könnt Ihr auch die Länge der Ärmel.

Legt das Foto aus, am besten auf einem Tisch, und macht ein Foto davon. Anschließend könnt Ihr es kurz mit der Hand im Waschbecken auswaschen und es trocknen lassen. Wenn Euch die Wäsche in der Waschmaschine lieber ist, könnt Ihr das T-Shirt natürlich auch in der Masche waschen. Bevor ihr es anzieht, macht nochmals ein Foto von dem ausgelegten und trockenen Shirt. Das brauchen wir später im weiteren Verlauf des Tests noch für einen Vergleich :-)

Beim Tragen, Ausprobieren und Entdecken des “stärksten Shirts” (habt Ihr Euch die Etiketten im Innenteil schon mal genauer angeschaut?) wünschen wir Euch viel Spaß – und freuen uns auf Euer Feedback und viele Fotos von Euch in Eurem neuen hessnatur-Kleidungsstück. Die Fotos könnt Ihr uns auch bei Facebook posten und in der Mediagalerie hochladen. In der nächsten Woche werdet Ihr das T-Shirt einem Knitter-Test unterziehen … seid gespannt! Im Projektblog erfahrt Ihr dann mehr dazu.

Dieser Artikel wurde von Michael Krause geschrieben.

Die 3.000 Tester für das “Stärkste Shirt” stehen fest

21. Mai 2013

Die 3.000 Frauen und Männer stehen fest, die in den kommenden Wochen das “Stärkste Shirt” von hessnatur testen werden! Heute und morgen verschicken wir die Zusagen und Absagen per E-Mail an alle Insider, die sich für den Produkttest unter www.hessnatur-Insider.com beworben haben. Bitte schaut in Eurem E-Mail-Postfach bzw. im Spam-Ordner nach, ob Ihr unsere Mail erhalten habt. Falls unsere Mail im Spam-Ordner gelandet ist, markiert sie am besten als “Kein Spam”. Damit ist sichergestellt, dass Ihr all unsere E-Mails auch erhaltet.

Ich bin gespannt auf die Rückmeldungen und auf das Feedback zu unserem neuen und innovativen Bio-Baumwoll-Material!

P.S. Falls Ihr erfahren wollt, was ich mit dem “Stärksten Shirt” in Afrika erlebt habe, schaut Euch hier meinen Beitrag im Insider-Blog an.

 

Dieser Artikel wurde von Michael Krause geschrieben.

hessnatur tritt Brandschutzabkommen für Bangladesch bei

17. Mai 2013

hessnatur ist dem Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit für Bangladesch beigetreten, das von der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) mitgetragen wird und das angesichts der tragischen Unglücksfälle in bengalischen Textilbetrieben in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen hat.

Als engagiertes Unternehmen und erstes Fair Wear Foundation-Mitglied in Deutschland (2005), das in Bangladesch im Rahmen eines nachhaltigen Projekts mit Friedensnobelpreisträger Prof. Muhamad Yunus produzieren lässt,  will hessnatur so helfen, die Arbeitsbedingungen in Bangladesch generell zu verbessern. Rolf Heimann, Leiter des Fachbereichs Corporate Responsibility bei hessnatur, sieht in dem Brandschutzabkommen nicht nur eine Chance für Bangladesch:  „Das Modell bezieht lokale Organisationen und Gewerkschaften mit ein. Dieser Multi-Stakeholder-Ansatz hat Vorbildcharakter und könnte in Zukunft auch in anderen sogenannten „High Risk“-Ländern Anwendung finden.“

Mehr Informationen dazu findet Ihr hier in unserer Pressemitteilung.

Dieser Artikel wurde von Michael Krause geschrieben.

Morgen Themenabend auf ARTE: Das Geschäft mit dem Klima

13. Mai 2013

Politiker planen in Europa die große Energiewende: Bis zum Jahr 2050 sollen die Stromanbieter ihren Strom ohne den Ausstoß von CO2 produzieren. Doch sind die Maßnahmen, mit denen dieses Ziel erreicht werden soll, überhaupt wirksam? Wie haben sich Klimaprojekte entwickelt, die mit viel Geld gefördert worden sind? Gibt es wirklich Lösungen, oder werden wir seit Jahren betrogen und finanzieren mit unseren Steuergeldern nur Klima-Geschäfte der Industrie? Diesen und weiteren Fragen gehen zwei Dokumentationen nach, die am morgigen Dienstag Abend auf Arte unter dem Thema „Das Geschäft mit dem Klima“ gezeigt werden.

Saubere Energie – Das falsche Versprechen“ heißt die Dokumentation von Steffen Weber und Reinhard Hornung, die morgen Abend um 20.15 Uhr erstmalig gezeigt wird. Für sauberen Strom wird vor allen Dingen mit der Kraft aus Wind und Sonne geworben. Dabei deckt sie gerade einmal ein Prozent der europäischen Energieversorgung ab. In Wahrheit, so heißt es in der Ankündigung des Film, würden Politik und Industrie vor allem auf Biomasse setzen. Aber für Energiepflanzen werden selbst wertvolle CO2-Speicher wie Moore vernichtet. Und die Flächen für den Nahrungsmittelanbau werden knapp. Das löst weltweit eine Kettenreaktion aus. Was steckt wirklich hinter den schönen Versprechen von sauberer Energie?

Über den „Profit mit schmutziger Luft“ hat Filmemacherin Inge Altemeier (unser Foto) recherchiert; ihre Dokumentation ist morgen Abend um 21.10 Uhr zu sehen, ebenfalls als Erstausstrahlung. Die Idee, dass man das Klima retten kann, indem man Verschmutzungsrechten ein Preisschild umhängt und CO2 an den Börsen handelt, ist gescheitert. Inzwischen sind die Wertpapiere fast unverkäuflich und der weltweite CO2 Ausstoß ist massiv gestiegen. Hintergrund: Die Europäische Union hat ihr eigenes Handelssystem ausgehöhlt. Statt Umweltverschmutzung teuer zu machen, hat sie immer mehr Ausstoßrechte verschenkt. Die Industrie hat sich den europäischen Klimagesetzen entzogen und ist in Länder ganz ohne CO2-Auflagen geflüchtet.  Die Chance, das Klima zu retten, wurde an den Börsen verspielt, so das Fazit der Filmemacherin. Wie kann man dem undurchsichtigen Zertifikate-Handel und dem Klimawandel noch begegnen?

Dieser Artikel wurde von Michael Krause geschrieben.

Warum grüne Smoothies zu grüner Mode passen

11. Mai 2013

Vergangene Woche habe ich darüber geschrieben, wie eine ernährungsbewusste Mutter und Ehefrau, Viktoria Boutenko, die Diät von Schimpansen studierte und so auf die Idee kam, grüne Smoothies zu erfinden. Einfach 60 Prozent Früchte und 40 Prozent Blattgemüse oder Kräuter in den Mixer, fertig. Bei meinen Recherchen zum Thema, bin ich auf eine US-amerikanische Frau gestoßen, die sich Green Smoothie Girl nennt. Sie verdient ihren Lebensunterhalt damit, dass sie kranken, weil schlecht ernährten US-Bürgern zeigt, wie sie mit einfachsten Mitteln ihr Leben im Handumdrehen verbessern können. Das führte mir die paradoxe Situation der Welternährung nochmal so richtig deutlich vor Augen.

Denn es ist eine Tatsache, dass im Zeitalter der industrialisierten Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion jeder achte Mensch auf diesem Planeten hungert. Das sind in absoluten Zahlen 870 Millionen Frauen, Männer und Kinder. Darüber hinaus leiden zwei Milliarden von 7,1 Milliarden Menschen unter Mangelernährung. Das heißt, sie erhalten über einen längeren Zeitraum, wenn nicht schon ein Leben lang, nicht die ausreichende tägliche Kalorienzufuhr. Als ausreichende Kalorienzufuhr für einen erwachsenen Menschen setzt die Welternährungsorganisation als Schwellenwert täglich 1.800 Kalorien an. Ein Problem der Quantität, also.

In den Ländern des Überflusses hingegen, dazu zählen auch die USA und Europa, gibt es jedoch ein Phänomen, das einen wirklich, wirklich traurig machen kann. In diesen Ländern werden Menschen von zu viel und vor allem von falschem Essen krank. Sie werden übergewichtig, bekommen Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck, einige Krebsarten, um nur einige zu nennen.

Besonders in den USA, dem Herkunftsland der großen Nahrungsmittel- und Agrarkonzerne, sind es so genannte Lebensmittel wie zuckerhaltige Limonaden, frittierte Speisen, Fast Food und Fertiggerichte, ohne nennenswerte Nährstoffe, dafür aber massig Industriezucker, denaturierte Stärke und ungesunde Fette, die die Gesundheit der Menschen massiv angreift. Dieses ist ein Problem der Qualität. Wie die New York Times schreibt, werden in den USA die Kosten, die durch Fehlernährung bedingte Krankheiten verursacht werden, für das Jahr 2018 bereits auf umgerechnet 262,5 Milliarden Euro geschätzt. 60 Prozent der Kosten kommen dabei auf den Staat zu. Das ist krass. Aber auch in Europa ist der Zusammenhang zwischen Fehlernährung, Übergewicht und chronischen Erkrankungen hinreichend bekannt. So schrieb EUFIC (European Food Information Council) im Oktober 2009: „Schlechte Ernährung ist ein gewichtiges Problem und eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit des 21. Jahrhunderts. (…) In Europa sind 30-80% der Erwachsenen von Übergewicht betroffen, und der Anteil an fettleibigen Menschen steigt drastisch an.“

Wenn man sich den Zusammenhang zwischen industrialisierter Landwirtschaft, unhaltbaren Zuständen bei der Erzeugung von Textilfasern (genmanipulierte Baumwolle, nicht artgerechte Haltung von Schafen, etc.) und denaturierten und giftbelasteten Lebensmitteln  ansieht, kommt unweigerlich zum Schluss, dass Grüne Smoothies und  Grüne Mode gar nicht so schlecht zusammen passen.

Jedenfalls erzählt das Green Smoothie Girl immer wieder Herz zerreißende Geschichten von US-Amerikanern, denen durch ihre Vorträge, die mehr frisches und rohes Obst und Gemüse auf dem Speisezettel propagieren, klar wurde, dass sie solche Nahrungsmittel im Alltag überhaupt nie im Haus haben. Hier ist der Link zu der Geschichte einer Frau, die durch ihre Ernährungsumstellung ihre Depressionen loswurde. Und weiter unten gibt es ein Video mit einer fünfachen Mutter, die dachte, sie müsste bis ans Ende ihrer Tage Blutverdünnungsmittel nehmen, und die sich mit frischem Obst und Gemüse heilen konnte. – Ach ja, und wenn noch einmal jemand fragt, ob man mit Bio die Welt überhaupt ernähren könnte, dann ist ein Teil der Antwort, dass das System der industrialisierten Landwirtschaft es jedenfalls nicht kann.

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Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.