Unsere Herbst-Trends 2014

23. September 2014

Breits seit einigen Wochen könnt Ihr schon die neue Herbstkollektion entdecken. Doch was ist in diesem Herbst eigentlich total im Trend? Wir verraten es Euch!

herbsttrends

BEERENTÖNE – Fruchtig wird es im Herbst mit Beerentönen – Beerentöne sind ein „Must-Have“ für Deinen herbstlichen Kleiderschrank. Die femininen Fruchtfarben wirken als hochwertige Materialien, wie zum Beispiel Seide, Wolle und Kaschmir besonders elegant.

beerentoene

DRUCKE – In diesem Herbst haben Drucke ihren großen Auftritt: Streublumen- oder traditionelle Blumenbouquet-Drucke, Punkte, Karos und grafische Drucke sorgen an kühlen Tagen für Gemütlichkeit.

Drucke

GELB-TÖNE – Bring mit Gelbtönen helle Akzente in die dunkle Jahreszeit. Senfgelb – ein toller Mix aus GELB TÖNE - Gelb, Orange und Braun ist in diesem Herbst besonders angesagt. Senfgelb wirkt aufgrund der besonderen Mischung sehr außergewöhnlich und erinnert an die Blätter im Herbst.

gelbtoene

MULTICOLOR – Es wird bunt! Leuchtende Farben und Mustermixe bringen eine farbenfrohe Abwechslung in die kühle und dunkle Jahreszeit. Satte, warme und leuchtende Töne charakterisieren den Multicolor-Look.

multicolor

OVERSIZED – Der neue Mode-Trend Oversized ist schick und bequem – perfekt für kühle Tage. Das Motto für diesen Mode-Trend lautet: Oben weit und unten eng – oder eben umgekehrt.

oversizedlook

Dieser Artikel wurde von Valentina geschrieben.

Auf geht’s Buam!

22. September 2014

Was hat das Oktoberfest mit hessnatur gemein? Nicht besonders viel auf den ersten Blick. Doch auf den zweiten jede Menge: Das größte Volksfest der Welt und wir legen nämlich sehr viel Wert auf Tradition und sind gleichzeitig weltoffen und freuen uns immer wieder über neue Impulse.

Das Oktoberfest geht zurück auf ein Pferderennen anlässlich der Hochzeit zwischen Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810 in München. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Oktoberfest zu dem Volksfest, wie wir es heute kennen. Wegen des Altweibersommers wurde es in die schönen und warmen letzten Septembertage vorverlegt. Seitdem fällt nur das letzte Wiesnwochenende in den Oktober.

Heute, mehr als 200 Jahre später, lässt sich auf der Wiesn in München beobachten, dass Dirndl und Lederhosen Hochkonjunktur haben. Und zu diesem Look gehören natürlich auch fesche Janker, die Trachtenjacken aus Schurwolle.

Da haben wir bei hessnatur genau das Richtige: Eine modisch interpretierte Herren-Strickjacke im Janker-Stil, der sich als Strickjacke und als Übergangs-Outdoorjacke tragen lässt. Gefertigt ist das Stück aus reiner Schurwolle von Rhönschafen, die links verstrickt wurde und gewaschen, das heißt das Material ist nicht ganz so dicht wie Filz oder Walk.

oktoberfest

Die Rhönschafwolle entstammt einem Lieblingsprojekt bei hessnatur. Wir beziehen die Wolle von Schäfern aus der Rhön, die die vom Aussterben bedrohte Art in ihrer natürlichen Umgebung züchten. Das Rhönschaf ist erkennbar am schwarzen Kopf und dem hellen Pelz. Es ist optimal an das raue Klima und die mageren Wiesen im Bioreservat Rhön angepasst. Seine Wolle zeichnet sich durch relativ lange, stark krause Haare aus, die sich aufgrund dieser Struktur sehr gut zu wetterfesten Stoffen verarbeiten lassen.

So stärken wir bei hessnatur die regionale Wirtschaft und leisten nebenbei einen Beitrag zu Artenvielfalt. Außerdem schafft natürliche Schurwolle ein ideales Trageklima. Das natürliche Wollfett Lanolin hat hauttherapeutische Eigenschaften, und aufgrund des Fettgehaltes kann Schafwolle rund 30 Prozent des Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und dennoch wärmen.

Also, auf geht’s Buam!

Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.

Der PureSHIRT BH von hessnatur!

17. September 2014

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Mit Stolz stellen wir Euch unseren neuen Meilenstein in Richtung Bio-Wäsche vor: Der Baumwoll-basierte Schalen-Cup von hessnatur!

Es geht uns dabei immer darum, funktionale und formschöne Mode nachhaltiger und ökologisch verträglicher herzustellen. So ist es auch bei dem nagelneuen Pure Shirt BH von hessnatur. Normalerweise werden solche BHs, die sich großer Beliebtheit erfreuen, aus synthetischen Stoffen hergestellt. Als die Idee aufkam, eine ökologische Schalen-Cup-Variante zu entwickeln, war erstmal ein großer Brainstorm angesagt. Wie konnte das Gehen? Verschiedene Anbieter und Hersteller wurden kontaktiert, es wurde ausprobiert und experimentiert.

Herausgekommen dabei ist jetzt ein Schalen-Cup aus sogenanntem Abstandsgewirke. Dafür wird eine extrem feine Kunstfaser, ein so genannter Polfaden so verarbeitet, dass er einen Abstand zwischen zwei Stofflagen bildet. Der so hergestellte Stoff wird unter Wärmeeinwirkung in Form gebracht. Anschließend werden diese Cups von naturreiner Biobaumwolle umschlossen und zu flexiblen, formstabilen und glatt formenden BHs verarbeitet.

Ganz ohne Synthetik geht es nicht, doch mit der Haut kommt nur die Biobaumwolle mit all ihren Vorteilen in bewährter hessnatur-Qualität in Berührung. Unser Pure Shirt BH passt unter besonders feine Shirts, Blusen oder Tops ohne aufzutragen. Und selbstverständlich gibt es den BH in ungebleichter Naturbaumwolle, als chlorfrei gebleichte weiße Variante und in einem unbedenklich gefärbten Schwarz. Wer einen Farbtupfer wünscht, für den ist der Pure Shirt BH auch in der Farbe Nachtschatten erhältlich.

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Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.

Hellen van Rees – Die Green Fashion Queen aus Hengelo

5. September 2014

Nur weil man in einem kleinen Ort in den Niederlanden lebt, heißt das nicht, dass man auch langweilig ist, oder dass einem langweilig wird. Und auch, wenn man ein eher ruhiger Typ ist, der von sich selbst sagt: „Auf einer Party werde ich nicht der Magnet im Mittelpunkt sein.“ Bei Hellen van Rees aus Hengelo ist sogar das Gegenteil der Fall. Die zarte Blondine ist richtig aufregend, und die Mode, die sie macht, zeigt, dass ihr wahrscheinlich auch selten die Einfälle ausgehen. Nicht umsonst hat die Jury des von hessnatur ausgelobten Humanity in Fashion Award 2013, sie zur Gewinnerin gekürt.

Doch das war nicht ihre erste Auszeichnung, niemand geringeres als Lady Gaga trug schon eine ihrer Kreationen in der Modemetropole Paris spazieren. Die 27-Jährige hat Modedesign im niederländischen Arnhem und am Central St. Martins College of Art and Design in London studiert. Im Jahr 2012 stellte sie ihre Debütkollektion während der London Fashion Week vor.

Seit ihrer Studienzeit liebt Hellen van Rees es, klassischen Kostümen und Stoffen ihren individuellen Anstrich zu verleihen. So scheint sie völlig in Chanel Tweed verliebt. Für die Kollektion „Square3 Angle“ hat sie aus Garnresten mit einer originellen, noch nie dagewesenen Webtechnik nicht nur den Chanel Tweed in einer genialen Recycling-Variante neu interpretiert, sie ist weiter gegangen und hat ihre Technik so verfeinert, dass sie die Teile in einem Stück webt. Kein Zuschnitt, kein Abfall, Zero Waste. Und als wirklich aufregendes Designelement hat sie ihre Kostüme mit dreidimensionalen Kuben und Quadern versehen, die aus der Matrix des Gewebes herauszuwachsen scheinen.

Hellen van Rees ist aus den Modemetropolen Paris und London in die Stille ihrer Heimatstadt Henglo geflohen. Hier findet sie die Ruhe und Inspiration, um ihre Arbeitsweise immer weiterzuentwickeln und auszufeilen. Sie stellt nicht Haute, sondern Recycling Couture her. Ihr ist das gelungen, worauf die Modewelt glaubte, vergeblich zu warten. Sie hat das Konzept des Green Fashion verbunden mit aufregender Design-Innovation, ohne bei der Liebe zur Herstellung und zur naturreinen Materialqualität Abstriche machen zu müssen.

„Authentizität“ war das große Motto des HIFA 2013. Und dadurch zeichnet sich Hellen von Rees wahrhaftig aus. Sie selbst beschreibt Authentizität als Wertschätzung, Zeitaufwendung, als das Bewusstsein für und die Liebe zum Prozess des Entwerfens von Mode. Hellen van Rees entwarf als HIFA-Gewinnerin eine Women’s Capsule Collection für hessnatur für die aktuelle Saison Herbst/Winter 2014/2015.

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hellen

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Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.

Uralt und immer noch super cool

12. August 2014

Okay, die Menschheit ist schon alt, und Textilien hat sie wohl schon immer hergestellt. Dennoch bricht Leinen, die aus dem Flachs hergestellte Pflanzenfaser, alle Rekorde: In der Duzdzuana-Höhle im heutigen Georgien wurden von Menschen hergestellte Leinenfasern gefunden, die mehr als 30.000 Jahre alt sind! Nahezu unvorstellbar.

Leinen zeichnet sich dadurch aus, dass es die Luftfeuchtigkeit leicht aufnehmen und schnell wieder abgeben kann. Es wirkt also kühlend, aber dennoch trocken auf der Haut, was Leinen zu einer beliebten Sommerfaser macht. Im Gegensatz etwa zur Baumwolle ist Leinen kaum elastisch und deshalb knitteranfällig. Jedoch zeichnen das Leinen ein natürlicher Glanz und eine natürliche Stärke aus. Es muss also nicht zusätzlich gestärkt werden. Und beim Anbau ist Flachs kaum auf den Einsatz von Düngern und Pestiziden angewiesen.

Flachs wurde bis zum Siegeszug der Baumwolle während der Industriellen Revolution auch viel in deutschen Landen angebaut. Seit 2005 engagiert sich hessnatur im Projekt „Hessen-Leinen“, im Rahmen dessen mittelhessische Bio-Bauern wieder mit dem Anbau von Leinen begonnen haben, ganz ohne Chemie. Die „Hessen-Leinen“-Kollektion von hessnatur ist ein Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt in der hiesigen Landwirtschaft und zur Unterstützung regionaler Bauern.

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Wusstest Du, dass…
…Leinenfasern in der Dzudzuana-Höhle im heutigen Georgien gefunden, die mehr als 30.000 Jahre alt sind?
…Leinen aus den Fasern der Flachspflanze gewonnen wird und zu den Bastfasern gehört?
…Leinen von Natur aus bakteriozid, flusenfrei, fast antistatisch und schmutzabweisend ist?
…Leinen reißfest ist und natürlichen Glanz und Stärke besitzt?
…Flachs bei der Ernte gerauft, d.h. aus dem Boden ausgerissen wird, da beim Mähen die Fasern zerstört würden?
…hessnatur seit 2005 den Bio-Anbau von Leinen im Bundesland Hessen fördert?
…die Hessen-Leinen-Kollektion von hessnatur die Biodiversität und die regionale Landwirtschaft fördert?
…die Leinenproduktion kaum auf den Einsatz von Kunstdünger und Spritzgiften angewiesen ist?
…bis ins 20. Jahrhundert hinein Leinen in Handarbeit gewebt wurde?
…Leinen traditionell hauptsächlich in Irland, Holland, Westfalen, Sachsen, Schlesien und Böhmen verarbeitet wurde?

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Dieser Artikel wurde von Natalie Soondrum geschrieben.