Archiv für die Kategorie "Haut"

hessnatur baby-Blog: Strumpfhosen im Test

Montag, 28. November 2011

Da Jonas sich seine Socken immer auszieht oder sie erst gar nicht am Fuß bleiben, haben wir für ihn Strumpfhosen bestellt. Zudem wird es immer kälter und dann braucht er schon mehrere Schichten, wenn wir draußen unterwegs sind.

Von der Ringel-Strumpfhose bin ich total begeistert, da sie einfach so schöne Farben hat, super weich ist und auch gut sitzt. Ich mag es, wenn die Strumpfhosen weit über den Bauch gehen und der Bund breit und nicht zu eng ist. Dadurch rutscht weder die Strumpfhose runter noch das Shirt oben raus. Die Füße passen Jonas gut, allerdings sind sie kleiner als bei den anderen Strumpfhosen.

Wie zum Beispiel bei der Strumpfhose mit den Auto-Motiven. Diese ist schmaler geschnitten als die Ringelstrumpfhose und hat etwas längere Beine, wodurch sie Jonas wahrscheinlich länger passt. Allerdings ist sie am Po auch schmaler und lässt dadurch nicht so viel Dehnung zu wie die Ringelstrumpfhose. Auch ihr Bund ist nicht so schön breit und hoch. Da sie schmaler ist und mehr gedehnt werden muss, ist sie nicht mehr so warm wie die anderen. Die Auto-Motive fransen leider aus und haben innen Fäden, die sich verknoten können.

Die Frottee-Strumpfhose ist ähnlich breit geschnitten wie die Ringelstrumpfhose, hat aber deutlich kürzere Beinchen. Noch passt sie Jonas gut, aber ich glaube sie wird ihm als erste zu klein sein, da sie schon anfängt nach unten zu rutschen und dabei die Windel „abdrückt“. Das ist ein bisschen blöd. Dafür ist sie einfach flauschig warm und hat auch einen schönen breiten Bund. Einfach super für den Winter. Ich habe die Baumwollstrumpfhosen mindestens zwei Mal bei 60 Grad gewaschen und sie sind noch alle ganz und haben keine Löcher, sind weder eingegangen noch verzogen.

Die Baby-Wollstrumpfhose ist vom Stoff her einfach super. Sie hält Jonas viel wärmer als jede andere und ist so schön weich. Sie neigt zwar zu starker Pillingbildung, aber uns stört das nicht, da Jonas ja etwas drüber trägt. Allerdings ist sie sehr schmal geschnitten, wodurch das Anziehen eine richtige Tortour ist, da man sie an den Beinen Zentimeter für Zentimeter hochziehen muss. Die Füßchen sind leider auch etwas zu klein bemessen und der Gummi im Bund ist meiner Meinung nach zu schmal und zu fest. Außerdem könnte sie am Po ruhig breiter und vor allem am Bauch höher sein. Von der Passform schneidet die Wollstrumpfhose leider am schlechtesten ab, aber dafür ist sie vom wärmenden Wollstoff unschlagbar! Vielleicht einfach eine Nummer größer bestellen …

hessnatur baby-Blog: Wollfrottee im Test

Donnerstag, 10. November 2011

Für die kalten Tage haben wir uns praktische Overalls und einen Strampler aus Wolle bestellt. Dazu noch eine warme Mütze, damit Jonas’ Kopf nicht friert.

Der Schlafoverall aus Schurwolle ist ein Traum. Er ist super weich und innen sehr schön glatt im Griff, wodurch er sich auf der Haut sehr angenehm anfühlt.
Jonas trägt ihn nun immer nachts zum Schlafen, da wir ihm keinen Schlafsack mehr anziehen. Er hatte in seinem Schlafsack einmal einen Hitzestau und seitdem decken wir ihn nur noch mit einer Zudecke zu. Das reicht.

Der Overall ist super geschnitten, da die Ärmel, die Beine und die Länge vom Oberkörper genau richtig sind. Die Bündchen am Ärmelsaum sind auch sehr praktisch, da ihm die Ärmel nicht immer über die Hände rutschen. Dieses Problem besteht nämlich bei den meisten Pullis, die wir haben. Ich dachte das Hochkrempeln der Ärmel reicht aus, aber leider ist das nicht so. Die rutschen immer wieder runter und stören Jonas dann beim Greifen. Hier wäre so ein Bündchen also auch super.

Schade, dass man den untersten Druckknopf nicht öffnen kann. Das stört ein wenig, da man vorher immer erst überlegen muss, an welchem Ende man anfängt aufzuknöpfen. Die eine Knopfleiste ist also zum Wickeln, die andere zum An- und Ausziehen. Meine Mutter hat gestern sehr stark an dem Knopf gezogen, in der Hoffnung, dass er doch irgendwann nachgeben würde. Aber er hat es Gott sei Dank nicht getan, sonst hätten wir nun einen kaputten Overall ; )

Der Wollfrottee-Overall ist auch sehr schön, allerdings hat er auch diesen nicht zu öffnenden Druckknopf. Und er ist vom Schnitt her nicht so super. Also, hätte man ein sehr breites Baby „mit Bierbauch“ :-) , wäre der Schnitt perfekt. So ist er aber ein wenig zu weit geschnitten, wodurch Jonas beim Krabbeln mit den Beinen in den Bauchraum rutscht und dann mit den Füßen hängen bleibt und umkippt.

Anders ist der Wollfrottee-Strampler. Er ist viel schmaler und dadurch passt er besser. Der Stoff der beiden Wollfrottee-Sachen ist leider sehr pillinganfällig und die schmalen Streifen vom Strampler lösen bei mir ein wenig Augenirritationen aus. Die Füße sind meiner Meinung ein wenig zu breit geraten. Was mir noch aufgefallen ist: die Verarbeitung des Schlafoveralls ist sehr stabil, wogegen die der Wollfrotteesachen eher etwas „labil“ ist. Ansonsten sind die Woll-Sachen sehr praktisch, da Jonas so einfach bei jedem Wetter richtig angezogen ist.

Die Jacquard-Mütze hat wunderbar leuchtende Farben und steht Jonas einfach super. Vor allem betont sie seine Augen so schön. Allerdings finde ich es, wie bei allen anderen Mützen die auch so geschnitten sind, unpraktisch, wenn die Ohrenabdeckungen mit den Bändeln in der Mitte liegen, und nicht genau über den Ohren, also weiter hinten. Dadurch rutscht Jonas die Mütze viel zu schnell ins Gesicht und vor die Augen und seitlich hat er Scheuklappen. Auch zum Festbinden ist diese Position eher unpraktisch, da die Bändel zu weit vorne im Gesicht sind und Jonas die Bändel dann schnell übers Kinn rutschen und unter der Nase hängen bleiben : )

hessnatur baby-Blog: Ein Größenvergleich

Montag, 10. Oktober 2011

Wir haben für unsere Frankreich-Reise den Plüschoverall in Größe 74/80 für Jonas mitgenommen. Dieser hat ihm trotz Größe 62 von Anfang an super gepasst, da wir einfach die Ärmel hochgekrempelt haben. Mittlerweile passt er ihm wie angegossen, da Jonas gerade genau 74 Zentimeter misst.

Da ihm sein Schlaf-Overall in Größe 62/68 nicht mehr passt, haben wir ihm einen weiteren in Größe 74/80 bestellt. Dieser Overall ist ihm aber noch viel zu groß. Außerdem klafft zwischen den Druckknöpfen der Stoff auf, so dass er nicht mehr wärmt und Jonas beim Strampeln mit den Füßen darin hängen bleibt. Auch der Wollfrottee-Strampler in Größe 74/80 ist ihm noch zu groß. Da dieser Füße hat, kann man ihn nicht hochkrempeln. Jetzt fragen wir uns: warum passt der Plüsch-Overall wie angegossen, aber die anderen beiden nicht?

Auch bei den Bodys sind uns die Größenverhältnisse aufgefallen. Jonas hat zum Beispiel die Größe 52/56 nicht sehr lange anziehen können. Das lag wahrscheinlich auch an den Stoffwindeln, die riesig sind. In Summe konnte er diese Größe nur ein paar Wochen tragen. Die Größe 62/68 passt ihm allerdings immer noch, obwohl er, wie gesagt, nun genau 74 Zentimeter groß ist. Mit Stoffwindeln würde er in diese nicht mehr rein passen. Die Bodys in Größe 74/80 passen ihm einigermaßen. Die Langarm-Bodys sind teilweise noch zu groß, da der Halsausschnitt zu weit ist und seine Brust oft nicht ganz verdeckt oder ihm über die Schultern nach unten rutscht. Dieser Halsausschnitt bestätigt mich wieder in der Meinung, dass U-Bootausschnitte oder überlappende Schultern einfach unpraktisch sind. Zumindest bei Jonas rutschen Bodys mit diesem Halsausschnitt immer nach unten oder lassen die Brust teils ungeschützt. Wickelbodys oder Bodys mit Druckknöpfen am Halsausschnitt sind da meiner Meinung nach besser. Den Beinausschnitt bei der Größe 74/80 finden wir zu klein.

Bei den Wickelbodys ist uns noch aufgefallen, dass manche nach links und manche nach rechts schließen. Das verwirrt zuweilen, wenn Jonas schreit und man ihn schnell anziehen will, aber an der falschen Seite sucht.

Außerdem sind bei zwei Bodys nach kurzer Zeit unter der Achsel an der Ärmeleinsatznaht Löcher entstanden. Da sie nicht weiter ausreißen, stören sie auch nicht weiter. An dieser Stelle heben wir Jonas oft hoch, von daher ist diese Stelle nach der Knopfleiste im Schritt am stärksten belastet.

Die Größenunterschiede ändern allerdings in Summe nichts daran, dass die Bodys von hessnatur super sind! Es ist uns einfach im Laufe der Testphase aufgefallen, dass es diese Größenunterschiede gibt und man entsprechend immer probieren muss, wie groß oder klein ein Body ausfällt.

hessnatur bei der 19. Weleda-Fachtagung für Hebammen

Dienstag, 27. September 2011

Auch in diesem Jahr war hessnatur bei der 19. Weleda-Fachtagung für Hebammen in Schwäbisch Gmünd vertreten. Dabei stand das Thema „Achtsamkeit“ im Mittelpunkt. Mit rund 500 Hebammen durfte sich das 5-köpfige hessnatur-Team während dieser zwei spannenden Tage austauschen und aus dem großen Erfahrungsschatz der Hebammen schöpfen. Es wurde zusammen gepuckt, gewickelt, über hessnatur-Babyartikel geredet und – ganz wichtig – sehr viel gelacht!

Die Damen haben sich über ihr ganz persönliches hessnatur-Geschenk gefreut: ein Bio-Baumwoll-Schal als Accessoire für die Hebamme selbst und ein hessnatur-Babybody aus reiner Bio-Baumwolle, zum Weitergeben und zur Präsentation während der Geburtsvorbereitungskurse. Alle Hebammen und Hebammenschülerinnen konnten sich in unsere “hessnatur-Hebammendatenbank” aufnehmen lassen. Denn jedem Mitglied schenkt hessnatur 10% auf alle folgenden Einkäufe und ein kostenloses “Hebammenset”, das mit Wickelutensilien zur Präsentation bestückt ist. Während der Pausen zwischen den einzelnen Vorträgen herrschte ein reges Treiben am hessnatur-Stand, denn die Teilnehmerinnen hatten neben der Beratung auch die Möglichkeit einzukaufen.

Es waren zwei wirklich gelungene Tage bei tollem Wetter, weshalb das von Weleda reichlich zur Verfügung gestellte Essen auch unter freiem Himmel genossen werden konnte! Während der Lesungen kehrte Ruhe ein am hessnatur-Stand und das Team hatte abwechselnd die Möglichkeit, an den rhythmischen Episoden teilzunehmen – geleitet von Ulrike Ronnefeldt (Rhythmik- und Achtsamkeitslehrerin, Gesundheits- und Krankenpflegerin) – und die Lesungen zum Oberthema “Achtsamkeit” zu hören. Auch für ein Dasein außerhalb der Hebammentätigkeit waren diese Vorträge sehr wertvoll. Denn fast jedes Leben ist mehr denn je von Geschwindigkeit und Hektik geprägt und für unser tägliches Tun wird es immer wichtiger, achtsam und bewusst gegenüber anderen und uns selbst zu sein.

Vielen Dank Weleda, dass wir wieder dabei sein durften!

Wäsche, die mehr ist als nur warm

Freitag, 23. September 2011

So langsam, wenn es morgens unter 8 °C hat – auch im Bad – da sehne ich mich schon fast nach dieser Unterwäsche. Gemacht ist sie vor allem für Menschen, die leicht frieren. Aber auch für sehr empfindliche. Ich spreche von unserer Schurwoll-Seidenunterwäsche.

Die Seide bringt den Mehrwert hier und nimmt der Schurwolle das, was vielen Probleme beim Tragen bereitet: Durch den Seidenanteil im Garn kratzt die Wäsche nicht mehr. Dennoch bleiben die Eigenschaften der Schurwolle voll erhalten. Und da sie unseren eigenen Bedürfnissen so ähnlich ist, nimmt die Wolle Feuchtigkeit gut auf, ohne sich kalt und klamm anzufühlen; sie wärmt dann immer noch. Gerade bei körperlichen Aktivitäten im Freien, nicht nur in der Freizeit, sondern auch bei der Arbeit, kann uns die fein gestrickte Schurwoll-Seidenunterwäsche davor bewahren, auszukühlen und zu frieren.

Es ist eine besondere Wärme – eigentlich ist es unsere eigene Körperwärme – die Seide und Wolle speichern. Ein echt funktionales Merkmal, was man in den vergangenen Jahren eigentlich ausschließlich technischen Faserneuheiten zugeschrieben hat. Der Vorteil der beiden Naturfasern ist vor allem der Feuchtigkeitsausgleich, den die beiden Fasern von Natur aus leisten. Übrigens: nachts raushängen und lüften – das reicht schon, um die Fasern zu regenerieren. Gerade unterwegs auf Fahrradtour, auf dem Feld oder im Garten. Wer tagelang unterwegs ist, kann von diesen Shirts, Hemden und langen Unterhosen profitieren. Ihr ausgleichendes Wesen entspannt uns und hält uns länger fit. Denn, wenn wir nicht frieren, können wir diese Energie für wichtigere Tätigkeiten nutzen und uns einfach wohlfühlen. Die feine Seide sorgt außerdem dafür, dass wir ein fast luxuriöses Gefühl erleben, wenn wir in diese Wäsche schlüpfen. Und was Euch von der praktischen Seite her noch interessieren dürfte: Die Seiden-Schurwollwäsche kann in der Waschmaschine im Wollwaschgang gewaschen werden.

Wenn sich jetzt unter Euch schon Liebhaber dieser Wäsche finden, dann meldet Euch bitte und untermauert oder kommentiert meine Lobrede gerne. Ich freue mich übrigens, dass die Damen-Wäsche jetzt auch eine kleine Spitzenkante bekommen hat. Ich finde sie nämlich zu schade, um sie nur drunter zu tragen.