Archiv für die Kategorie "Material"

hessnatur baby-Blog: Bodys und Fell-Schlupfschuhe im Test

Montag, 16. Januar 2012

Jonas ist nun knapp 11 Monate alt und sehr in die Länge geschossen. Mittlerweile krabbelt er wie ein Weltmeister und zieht sich überall hoch, läuft am Sofa entlang und kämpft sich über Hindernisse. Durch seinen Bewegungsdrang und sein Wachstum hat er viel von seinem Babyspeck verloren. Es ist unglaublich, wie anders er dadurch aussieht und wie frech er schon ist! Ein waschechter Lausbub eben.

In den vergangenen Wochen haben wir Jonas sehr oft den Langarmbody aus Schurwolle und Seide angezogen. Und wir sind einfach begeistert! Nein, wir sind nicht nur begeistert, wir sind verliebt! Er wärmt im Winter, kühlt im Sommer, ist flauschig weich und - das ist ein sehr wichtiger Punkt - er ist durch die Wollmischung elastisch. Das heißt, er dehnt sich nicht aus, hält die Form und rutscht Jonas dadurch nicht über die Schultern. Dieser Body sitzt einfach perfekt!! (siehe Bild). Die geringelte Optik der Bodys ist wunderbar süß, egal bei welcher Farbe. Wir haben Jonas den Schurwollbody in hortensie-geringelt bestellt, obwohl diese Farbe wohl eher für Mädels gedacht war. Aber sie steht ihm trotzdem ;-)

Der Nachteil ist nur, dass er seine Body-Mitstreiter von hessnatur in den Schatten stellt und deren Nachteile noch mehr in den Vordergrund holt. Wie das Ausdehnen der Baumwolle, das Rutschen über die Schulter und der teisl “ausgeleierte” Anblick.

Die Fell-Schlupfschuhe verstehen wir nicht. Chalid hat sie schon völlig aufgegeben, ich versuche sie Jonas noch ab und zu anzuziehen. Aber es ist schwer, sie Jonas über den Fuß zu ziehen, obwohl sie ihm noch zu groß sind. Und dann rutschen sie ihm eigentlich auch gleich wieder von den Füßen runter. Nur manchmal, wenn ich sie mit den angenähten Fußschuhen am Schurwoll-Overall sichere, halten sie auch ein wenig länger.

Ich verstehe nicht wirklich etwas von Schuhen, aber ich würde behaupten, dass die Ferse und der Schaft zu kurz sind, wodurch der Fuß schnell wieder raus rutscht. Der Gummi ist auch etwas eng. Überhaupt wird der Fuß nicht vom Schuh „aufgenommen“. Anders kann ich es nicht umschreiben.

Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr an alle!

hessnatur baby-Blog: Walkoverall und Wollfleece-Schal im Test

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Wir haben die vergangenen beiden Wochen den Walkoverall in der Farbe moos und den Wollfleece-Schal in der Farbe granat getestet. Vorab kann man zu diesen beiden Schmuckstücken schon mal den “grünen Daumen” heben. Wir sind von beiden Teilen in aller Hinsicht begeistert.

Der Wollfleece-Schal ist auf jeden Fall ein gut wärmender Begleiter für den Kinderhals. Der Stoff ist weich, winddicht, kratzt überhaupt nicht und ist lang genug. Besonders gut finden wir die Schlaufe, durch die man das andere Ende des Schals ziehen kann. Da Jonas mittlerweile wirklich agil ist, alles und jeden anfasst, daran zerrt und immer neugierig an allem herumspielt, sind wir über diese praktische Lösung sehr froh. Man kann den Schal ohne langes Knoten schnell um den Hals legen und festziehen. Jonas hat die Schlaufe bisher nicht aufbekommen und der Schal hat immer gut gesessen.

Farblich passt der Walkoverall auch wirklich sehr gut zu dem granat-farbenen Schal. Aber auch ohne Schal besticht der Overall durch seine tolle Farbe (ok … wir sind auch grün-Fans :-) ). Durch die Eigenschaften der Schurwolle ist der Overall weich, wasserabweisend, dick und dadurch sehr wärmend. Letztens hatten wir bei 10° C schon bedenken, dass es Jonas zu warm sein könnte. Der Overall ist strapazierfähig verarbeitet und die Kanten sind sehr schön versäubert. Besonders gut ist der Schritteinsatz. Bei den meisten Hosen, Overalls und Latzhosen wird durch die Schrittnaht die Windel ein wenig gequetscht und läuft so leichter aus. Durch den Schritteinsatz ist die Windel hier gut „gepolstert“ und kann sich ungehindert vollsaugen.

Bei den Knöpfen sind wir unterschiedlicher Meinung. Chalid gefallen die Knöpfe besonders gut, da das Holz farblich so toll auf den Stoff abgestimmt ist. Außerdem sind die Schäfchen so süß und ihn stört das Zuknöpfen nicht. Ich fände einen Reißverschluss wesentlich praktischer. Ein Knopf zum Abschluss, damit der Verschluss nicht am Hals kratzt, würde mir absolut reichen. Denn zum einen geht es schneller, zum anderen dichtet er komplett ab und lässt dadurch keine Wärme raus und keine Kälte rein.

Aber ansonsten ist der Overall sehr praktisch. Einfach reinschlupfen, zumachen, fertig! Dass man die Hände und Füße umklappen kann, finden wir auch unglaublich praktisch. Denn Handschuhe sind für Jonas gerade undenkbar. Er zieht sie sofort aus, da er ständig mit etwas spielen möchte. Wir bräuchten Fingerhandschuhe für ihn, aber bis jetzt habe ich noch keine für kleine Kinder gefunden. Und so haben wir immer einen Handschuh-Ersatz dabei. Falls seine Hände doch mal zu kalt sind, klappen wir einfach den Ärmelsaum drüber.

Also, ein dickes Lob an diese beiden Teile. Für die kalten Wintermonate auf jeden Fall sehr zu empfehlen!!

 

hessnatur erweitert Geschäftsleitung

Montag, 5. Dezember 2011

Ab Januar 2012 wird Maximilian Lang als zusätzlicher Geschäftsführer neben Wolf Lüdge hessnatur leiten. Zusammen werden die beiden Manager das weitere Wachstum von hessnatur vorantreiben. Weitere Informationen zur Erweiterung der Geschäftsleitung gibt es hier in unserer Pressemitteilung.

Griechenland: Der Bergbach fließt ungehindert

Montag, 5. Dezember 2011

Ob Eurokrise, Regierungswechsel, aufreibende Debatten oder heftige Demonstrationen: Costas Blanas, der für uns in den Bergen Griechenlands Stuhlkissen-Stoffe webt und filzt, bleibt ruhig: „Vor mir haben meine Eltern diese Arbeit gemacht und vorher meine Großeltern. Wir bewahren ein altes, traditionelles Handwerk. Hier in den Bergen erscheint das Treiben in den Metropolen fast unwirklich“, erzählt er mir am Telefon und bestätigt, dass alles so weiterlaufen würde wie gewohnt. Nachdem, was wir hier in den Medien über die wirtschaftliche Misere des Euro-Landes hören, wollte ich einfach mal wissen, wie es unserem Lieferanten dort damit geht. Das Telefonat hat mich beruhigt. Irgendwie dachte ich schon, wir müssten in Kürze die Stuhlkissen mit Drachmen bezahlen.

In einem anderen Gespräch, das ich kürzlich mit Dr. Lau führte, der vor vielen Jahren mit Heinz Hess diese Zusammenarbeit angestoßen hatte, erfuhr ich mehr über die Hintergründe der Produktion in Griechenland. Die Menschen dort leben einfach, aber in einem stabilen Umfeld; mit gewachsenen, verlässlichen Beziehungen, mit einem wertschöpfenden Handwerk. Einfach, aber krisensicher: Die Schafherden weiden Tag ein, Tag aus auf den Berghängen des Olympgebirges. Die Wolle mit den sehr guten Filzeigenschaften wird im Frühjahr geschoren. Übers Jahr wird sie von den übrigen Familienmitgliedern verarbeitet. Sie wird gewaschen, kardiert, gesponnen und locker verwebt. Und dann werden die langen Stoffbahnen stundenlang in den riesigen Bottichen eingeweicht und durch das hereindonnernde Bergwasser bewegt. Völlig ohne Zusatz von Chemikalien, Seife oder ähnlichem, nur mit Hilfe reinen Bergwassers verfilzt die griechische Bergschafwolle zu diesen einzigartigen Stoffen. Sie werden von dort aus nach Thüringen geschickt, wo sie für uns in einem kleinen Familienunternehmen zu unseren bekannten Stuhlkissen weiterverarbeitet werden. Auch hier, in einer strukturarmen Region, sichert diese Arbeit die Existenz vieler Familien.

 Griechenland ist also für uns ganz nah. Und wird es auch bleiben, solange die Europapolitik weiß, was sie tut.

Die Gewinner des T-Shirt-Designwettbewerbs zu Gast bei hessnatur

Mittwoch, 30. November 2011

Im Oktober ist unser T-Shirt-Designwettbewerb “Prima Klima” zu Ende gegangen, jetzt konnten wir – zusammen mit Bernd Lampe (2.v.li.) vom Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) und hessnatur-Geschäftsführer Wolf Lüdge (re.) - die beiden Gewinner in den zwei Altersklassen bei hessnatur in Butzbach begrüßen: Tim, 19 Jahre alt aus Aichtal-Aich in Baden-Württemberg, und die 7-jährige Lucia aus dem hessischen Rosbach waren mit ihren Müttern nach Butzbach gereist, um die Mitarbeiter von hessnatur persönlich kennenzulernen und sich darüber zu informieren, wie “ihr” T-Shirt im nächsten Jahr entstehen wird. Angefangen von der Bio-Baumwolle auf dem Feld über die Verarbeitung bis zum hessnatur-Lager in Butzbach und dem Versand zum Kunden.

Lucia konnte mit ihrem Motiv – einem Wal, der glücklich in den Wellen schwimmt, weil das Klima stimmt – in der Altersklasse der 7- bis 12-jährigen die meisten Stimmen für ihr T-Shirt-Design sammeln. Tim begeisterte mit seinem aufrüttelnden “Alarmstufe Rot”-Zeichen die Internet-Community und erhielt bei der Onlineabstimmung die meisten Stimmen in der Altersklasse 13 bis 19 Jahre. Übrigens: Alle eingeschickten Designs und Infos zu der nachhaltigen T-Shirt-Produktion können noch unter www.klimashirt-wettbewerb.de angeschaut werden.

Während des Besuchs in Butzbach haben wir ein Video gedreht, in dem Euch Tim und Lucia ihre Motive vorstellen und Ihr von Bernd Lampe einige Infos zum Wettbewerb erfahrt.

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