Archiv für die Kategorie "soziales"

Unsere Auszubildenden erklären spielerisch die Natur

Montag, 14. April 2014

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Letzte Woche veranstalten unsere Auszubildenden in Kooperation mit dem Kindergarten „Pusteblume“ in Butzbach eine Waldrallye für 30 Kinder. Dieses Projekt wurde von den sieben Auszubildenden gemeinsam auf die Beine gestellt. Hauptziel des Projekts ist es, den Kindern spielerisch die Natur näher zu bringen.

Bei der Waldrallye absolvieren die Kinder in kleinen Gruppen drei Stationen. Sie müssen beim Ertasten von Waldgegenständen Feingefühl beweisen, Geschicklichkeit beim Tannenzapfenwerfen entwickeln und bei verschiedenen Balancierübungen auf einem Baumstamm ihre Körperbeherrschung unter Beweis stellen.
Abschließend spielen alle gemeinsam das Eichhörnchenspiel, bei dem die Kinder nicht nur viel über Eichhörnchen lernen, sondern auch Fairness und Teamfähigkeit entwickeln. Hierbei müssen sie selbst in die Rolle eines Eichhörnchens schlüpfen und ihren Wintervorrat von Nüssen geschickt im Wald verstecken, um sie anschließend wieder zu finden.

Nicht nur für die Kinder ist die Waldrallye eine besondere Herausforderung. Auch die Auszubildenden müssen unter realen Bedingungen zeigen, dass sie ihr Projektmanagement beherrschen. Dabei wird vor allem die Arbeit und Organisation im Team gefordert. Ein rießen Spaß für alle Beteiligten und eine große Erfahrung für unsere Auszubildende.

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hessnatur Sozialbericht 2013

Montag, 24. März 2014

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In den letzten Tagen haben wir es fühlen können: Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf.
Genauso wie Ihr Euch wahrscheinlich über die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr gefreut habt, freuen wir uns in dem Bereich Corporate Responsibility bei hessnatur über den noch druckfrischen Sozialbericht über das vergangene Geschäftsjahr 2012/13!

Auf rund 40 Seiten geben wir einen Einblick in unsere Zusammenarbeit mit der Fair Wear Foundation und unseren Lieferanten. Darüber hinaus stellen wir die aus unseren Betriebsbesuchen resultierenden Monitoring-Maßnahmen vor und berichten über unser Engagement, das Bewusstsein für das Thema Sozialstandards innerhalb und außerhalb von hessnatur zu sensibilisieren und zu stärken.

Seitdem wir 2005 erstes deutsches Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) geworden sind, verfassen wir einmal im Jahr einen Sozialbericht, den wir auf unserer Unternehmens-Website veröffentlichen. Unseren Sozialbericht für das Geschäftsjahr 2013 und den vorherigen von 2012 findet  Ihr hier.

Weltfrauentag 2014 – Heute bestellen und Gutes tun

Samstag, 8. März 2014

Frauentag

Der Internationale Frauentag, eingerichtet von den Vereinten Nationen, wurde 1911 das erste Mal gefeiert. Es geht um die Rechte der Frau, die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Wir von hessnatur sichern die sozialen Standards, die Lebens- und Existenzbedingungen der Menschen, die entlang unserer textilen Kette arbeiten. Sozial sind wir auch in unserem Unternehmen, zum Beispiel mit einem Betreuungszuschuss, den die Kinder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ersten Jahren erhalten. Jedoch kommen unserem Land auch viele Kinder obdachlos zur Welt. Heute wollen wir, von Frau zu Frau, von Familie zu Familie, und von hessnatur aus, ein wenig dazu tun, dass sich das ändert!

Machen Sie mit uns die Welt ein bisschen besser!

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Von allen Bestellungen, die heute am Weltfrauentag bei uns am 8. März 2014 eingehen, spenden wir je 1 EURO an HORIZONT e.V.. Damit obdachlose Kinder in Deutschland eine Chance auf eine Zukunft bekommen. Mehr als 1.400 Mütter und Kinder wurden von HORIZONT bisher tatkräftig unterstützt und konnten somit ihren Platz in der Gesellschaft gestärkt wiederfinden.

Was HORIZONT so besonders macht:
Individuelle Förderung und professionelle Betreuung der Kinder und Mütter durch ein pädagogisches Fachteam. Ein Angebot von Sprach-, Integrations-, Koch-, Näh- und Computerkursen mit dem Ziel, die Lebens- und Wohnfähigkeit außerhalb des HORIZONT-Hauses wieder herzustellen. Zudem bietet HORIZONT einen geschützten und anonymisierten Raum für Familien.

Danke

Eine Brücke nach Nepal – Butzbacher Dokumentarfilmer suchen Unterstützer für Nepalprojekt

Mittwoch, 26. Februar 2014

Lepra ist eine heilbare und noch immer grassierende Krankheit. Vor allem in Nepal leiden noch immer viele Menschen an der Krankheit. Und sie leiden nicht nur unter der Krankheit sondern vor allem auch unter der gesellschaftlichen Isolation, die oft mit der ansteckenden Krankheit verbunden ist.
Deshalb unterstützen wir von hessnatur seit vielen Jahren die Initiative des Vereins Nepra e.V. aus Deutschland, die sich in einem Resozialisierungsprojekt für die Zusammenarbeit von ehemals kranken und gesunden Menschen einsetzt. In eigenen Textilwerkstätten sollen Geheilte den Weg zurück ins Alltagsleben finden, indem sie feinste Fäden zu kostbaren Stoffen wie Wolle, Kaschmir und Pashmina verweben, aus denen dann exquisite Kleidungsstücke entstehen.
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Wir von hessnatur nehmen bewusst Produkte aus den New SADLE-Werkstätten ab, so etwa den handgewebten Pashmina-Schal, einen “Klassiker” in der hessnatur-Weihnachtskollektion. Deshalb begrüßen wir von hessnatur das jüngste Dokumentarfilmprojekt der beiden Butzbacher Filmemacher Hartmut Schotte und Daniel Libertus. Für ihren nächsten Film „Losing Touch“ wollen die beiden nach Nepal reisen und das fast vergessene Thema Lepra aufgreifen. Dabei sollen vor allem die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen in Bild und Ton zur Sprache kommen, ihre Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit und den Folgen schildern.
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Förderer gesucht
Eine große Hürde stellt die Finanzierung des Projekts dar. „Losing Touch“ wird nicht von einem großen Sender oder Studio produziert, sondern entsteht komplett in Eigenregie. Um den Film überhaupt drehen zu können, verzichten alle Beteiligten vorerst auf ihre Gage – die technische Ausrüstung stellt zu großen Teilen FirstGrade Studios zur Verfügung. Dennoch wird immer noch ein Betrag von rund 12.500 Euro benötigt, um die Ausgaben für Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung zu decken. Um dieses Geld aufzubringen, sind die Filmemacher auf Unterstützung angewiesen. Dafür haben sie eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, wo sich jeder beteiligen und damit direkt einen kleinen Beitrag zur Realisierung des Films leisten kann. Rund 9.000 Euro sind so in den letzten Wochen schon zusammen gekommen, aber den letzten Rest gilt es jetzt noch zu erreichen.

Unterstützen kann man das Projekt noch bis zum 1. März im Internet auf der Crowdfunding-Plattform „Startnext“.
Berlinale im Blick
Wenn alles gut geht, will die Gruppe wie geplant Ende März zu den vierwöchigen Dreharbeiten nach Nepal aufbrechen kann. Der Film soll dann noch in diesem Jahr fertig gestellt werden, Ziel ist die Einreichung bei der Berlinale im Februar 2015, wo der Film seine Weltpremiere feiern soll. Die ersten öffentlichen Vorführungen sind dann im Frühjahr geplant.

Die Gewinnerinnen des hessnatur-Stipendiums 2013

Mittwoch, 18. Dezember 2013

esmod-berlinSie sind die Designerinnen unserer Zukunft: Ina Budde (25) und Danjiela Simonovska (40) sind die Gewinnerinnen des hessnatur-Stipendiums 2013 für den Masterstudiengang „Sustainability in Fashion“ an der ESMOD Berlin. hessnatur vergibt das Stipendium bereits zum zweiten Mal.

Die erste Stipendiatin Anna Johannsen hat ihr Studium mit Erfolg abgeschlossen und bereichert das hessnatur-Team derzeit mit ihrem Spezialwissen im Bereich Corporate Responsibility. Wir sind sehr stolz auf ihr Engagement und die Initiative, die sie bei der Arbeit an den Tag legt.

Den Studiengang „Sustainability in Fashion“ hat die ESMOD Berlin (Internationale Kunsthochschule für Mode) im Jahr 2011 eingeführt. hessnatur unterstützt den einjährigen Masterkurs durch die Entsendung von Rolf Heimann, Leiter Corporate Responsibility, als Lehrkraft und durch die zweite Vergabe eines Stipendiums, erstmals an zwei Bewerber. Für die Designerinnen Ina Budde und Danijela Somonovska übernimmt das Ökomodelabel mit jeweils 6.000 Euro die Hälfte der Studiengebühren.

Ina Budde, die ihren Bachelor-Abschluss im Fach Mode- und Textildesign an der HAW Hamburg absolvierte, hat sich auf Upcycling-Prozesse und Schnitttechniken mit geringer Abfallerzeugung spezialisiert. Die Mazedonierin Danijela Simonovska (40) hat in ihrer Heimat bereits die erste Modewoche in Skopje organisiert und an einer Support-Plattform für lokale Modedesigner gearbeitet. Beide Designerinnen wurden aus 50 Bewerbern ausgewählt.

Wir wünschen den beiden gutes Gelingen und sind gespannt darauf, mit welchen Ideen sie unsere Zukunft, also die des nachhaltigen Designs, bereichern werden!