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Neues von Paul

Montag, 7. September 2009

Paul

Heute möchte ich wieder etwas von meinem Enkel Paul berichten. Paul ist jetzt schon fast 4 Monate alt – wie schnell doch die Zeit verrinnt. Jetzt kann man schon etwas mehr mit ihm anfangen, denn die Entwicklung im ersten Jahr ist doch erstaunlich.

Im Alter von drei Monaten können Babies ja schon recht viel – wie zum Beispiel den Kopf in Bauchlage hoch heben, mit den Händen und Beinen strampeln, dabei schon ganz schön laut krakelen und an ihren Fingerchen lutschen , die sie jetzt schon ganz gezielt in den Mund stecken können. Dann sind sie ganz stolz sind, wenn sie merken was sie schon alles können.

Paul hat auch schon seine Fingerchen entdeckt. Er saugt und schmatzt so laut daran, dass wir schon lachen müssen, es ist einfach süß anzusehen. Natürlich sabbert er ganz schön, deswegen habe ich ihm unsere hübschen Dreieckstücher gekauft, damit die Brust nicht so nass wird und er sich nicht erkältet.

Jetzt beginnt auch bald die Zeit, in der sich die ersten Zähnchen bemerkbar machen. Hoffentlich muss der kleine Kerl beim Zahnen nicht so leiden. Bei hessnatur gibt es ja viele junge Mütter, die meiner Tochter schon aus eigener Erfahrung berichteten, dass unsere Veilchenwurzel helfen kann, die gut kühlen soll. Und auch Bernsteinketten sollen ja das Zahnen unterstützen.

Ich bin gespannt auf seine weitere Entwicklung und freue mich schon auf die nächsten Monate.

Baby-Boom

Mittwoch, 29. Juli 2009

Vor ziemlich genau drei Jahren wurde hessnatur das Grundzertifikat Audit und Familie der Hertie-Stiftung in Berlin verliehen. In diesen drei Jahren haben wir Ziele und Maßnahmen rund um die Familie erarbeitet und durchgeführt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Teil unserer Unternehmenskultur zu entfalten und ein familienfreundliches und stressfreies Umfeld zu schaffen. Jetzt steht die Prüfung und die Re-Auditierung an.

Zeit für ein (nicht ganz so ernstgemeintes) Fazit!

Ich glaube, dass hessnatur schon seit jeher ein familienfreundliches Unternehmen ist. Ich habe vor 17 Jahren hier angefangen zu arbeiten und die Tochter von Heinz Hess, Emilia, war gerade geboren. Da ihre Mutter auch im Unternehmen arbeitete, war sie ein häufiger Gast in meinem Büro und zum Mittagsschläfchen immer im Laden. In unserer Baby-Wiege, die wir ja noch immer für unsere Mitarbeiterkinder im Einsatz haben, schlummerte sie, bewundert von Kunden und Mitarbeitern. Na ja, war ja auch die Tochter des Chefs.

Damals war ich schon gespannt darauf, wie es werden würde, wenn die ersten Kolleginnen schwanger würden – und siehe da, auch Renates Sohn war mit dabei, schlief in der gleichen Wiege in einem kleinen Büro. Das hat mich damals schon ziemlich beeindruckt. Natürlich sind aber auch viele Mütter mit ihren Babies in Elternzeit (damals hieß es irgendwie noch anders) gegangen und wurden bis zu neun Jahre als Mütter in unseren Personallisten geführt und nie wieder gesehen. Aber ich glaube, viele Mütter sind sobald wie möglich wiedergekommen, um weiter für hessnatur zu arbeiten.

Genaue Statistiken über die hess-Kinder gibt es nicht, aber es gab immer solche Wellen, die sich wie Epidemien ausgebreitet haben. 1995 und 1996 wurden nacheinander so ziemlich alle Designerinnen schwanger. Man glaubte damals sogar, dass es an einem besonderen Schaffell gelegen hat, das einen Arbeitsplatz zierte.

Nachdem wir in den letzten zwei bis drei Jahren sehr viele junge Väter hatten, die nun doch noch nicht so wirklich von der modernen Errungenschaft der Elternzeit Gebrauch machten, haben wir jetzt wieder eine Baby-Schwemme bei den jungen Kolleginnen. Das ist hart für unsere Personaler, kaum jemand eingestellt und schon wieder in Elternzeit verschwunden. Ein Pro Familia Stand würde leider dem Audit widersprechen, würde aber unsere Fluktuation verringern.

Aber so ist es halt – Die Kinder sind uns allen lieber und wenn wir ein Mitarbeiterfest haben, sind all die vielen Kinder aller Altersstufen mittenmang dabei. Trotzdem hat die Anzahl der Kinder unserer Mitarbeiter leider nie ausgereicht, dass wir eine eigene Kinderbetreuung einrichten konnten. Versuche gab es in der Vergangenheit dazu häufiger. Deshalb müssen wir auch zukünftig andere Maßnahmen umsetzen, wie Teilzeitarbeit, alternierende Telearbeit, Notfallbetreuung und Ähnliches, um die Geburtenrate unserer Republik aufzubessern.

PS. Auf dem Bild sehen Sie den Jüngsten aus der hessnatur-Truppe, Jakob Michel, geboren am 7.07. mit seinen beiden Schwestern Charlotte und Frederike. Mama Cordula arbeitet im Design und Papa Ingo ist Leiter Marketing und Vertrieb. Herzlichen Glückwunsch vom Blog-Team.

Shiatsu-Massage

Donnerstag, 14. Mai 2009

Am Samstag war ich im hessnatur-Laden in Butzbach einkaufen. Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich im Atrium des Ladens viele Sitzkissen und Massagedecken entdeckt habe – und mitten unter den Muttis und Vatis, die dort mit ihrem Nachwuchs sitzen und massieren, auch meine Kollegin Julia aus dem Bereich Marketing und Vertrieb mit ihrem Sohn Paul. Sie hat zusammen mit den Kollegen aus dem Laden die Shiatsu-Massage für Babies organisiert.

Zu Gast war an diesem Tag die Shiatsu-Lehrtherapeutin und Autorin Karin Kalbanter-Wernicke, unter deren Anleitung die Eltern erste Massagegriffe lernen konnten, um damit ihren Kindern was Gutes zu tun. Das hat mich an meine Erfahrungen mit Energie- und Körperarbeit erinnert, die ich vor Jahren dank einer sehr guten Physiotherapeutin machen durfte. Schon eine sehr schöne und bereichernde Angelegenheit!

Shiatsu ist eine sanfte Massage und, wie Julia mir erzählt hat, auch eine besondere Form der Beziehungspflege. Die besonders wichtig und förderlich für Eltern und ihren Nachwuchs ist. Shiatsu beruht auf der alten Tradition der chinesischen Massage, wurde im vergangenen Jahrhundert in Japan weiterentwickelt und heißt wörtlich übersetzt „Fingerdruck“ – wobei bei der Behandlung, was ich auch noch nicht wusste, der ganze Körper eingesetzt wird. Das nimmt Einfluss auf die verschiedenen Energie-Meridiane im Körper, was zu Entspannung führt und gleichzeitig auch Energien freisetzt, im Sinne des japanischen Ki.

Am kommenden Samstag, 16. Mai findet übrigens der nächste kostenlose Shiatsu-Workshop statt – nicht nur für Babies, sondern auch für Erwachsene. Dabei werden erste Massagegriffe gelernt, zwischen den Terminen stehen die Therapeutinnen für Infos zur Verfügung. Jeweils um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr finden Schnupperkurse statt.

Wolle/Seide für alle!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Tragen Sie Unterwäsche aus Wolle? Zugegebenermaßen eine etwas pikante Frage.

Aber mal ehrlich: So manch einer verbindet mit dieser Vorstellung eher ein Leibchen der Urgroßeltern oder Doku-Soaps wie Schwarzwaldhaus 1902 und Co. Wer denkt schon wirklich über eine heute noch zeitgemäße zweite Haut nach?

Ich bin fest davon überzeugt, dass Wolle die Faser der Wahl ist. Spätestens nach der Schulung über textilen Grundlagen im Hause hessnatur war ich überzeugt: Ihre Eigenschaften sind denen unsere Haut so erstaunlich ähnlich, das probiere ich im nächsten Winter aus. Zu meinem ersten Langarm-Shirt kam schon bald Nachschub: Muskelshirts, T-Shirts, vorzugsweise gemischt mit ein wenig Seide. Besonders beim Joggen die perfekte Wäsche, um bei kalten Außentemperaturen die Dehnübungen verschwitzt, aber ohne zu frieren zu absolvieren.

Oft sprechen mich dick ummantelte Leute an, wenn ich mal einige Minuten im Hemd draußen stehe. „Frierst du nicht? Pass auf, dass du nicht krank wirst!“ Ich lächle genüsslich und antworte: „Hab doch mein Woll-Leibchen drunter.“ Und jedes Mal habe ich das Gefühl, in ihren Augen bloß ein komischer Freak zu sein, der halt sein Glück in Naturtextilien gefunden hat. Von wegen! Aber mit dieser zweiten Haut trägt sich ein konventionelles Stück gleich dreimal so gut.

Und ich wünschte, solche Vorurteilsträger würden es einfach mal testen. Wetten, dass viele überzeugt wären von den perfekten Eigenschaften der fein gestrickten Schurwollwäsche?

Nicht zu vergessen unser Sohnemann. Seit seiner Geburt im Hochsommer bis zu den Minusrekorden der letzten Wochen: Er trägt seine Wolle/Seide-Bodies tagein tagaus, ohne zu Murren, ohne Hautirritationen und vor allem: Ohne bisher einmal krank gewesen zu sein. Und er sieht so schnuckelig mehlwurmig dabei aus. Das haben sogar die anfangs skeptischen Verwandten mittlerweile lieb gewonnen.

Also, liebe Mitmenschen: Vergesst eure angebliche Wollallergie und probiert es aus! Ehrlich: Das ist Lebensqualität.

Der Nachwuchs ist unterwegs

Montag, 5. Januar 2009

Meine Tochter ist 32 Jahre alt und im 5. Monat Schwanger. Das Baby wird voraussichtlich am 13.Mai das Licht der Welt erblicken. Die Zeit der Schwangerschaft mit meiner Tochter zusammen erleben zu dürfen, ist etwas ganz besonderes für mich.

Es ist  schon sehr interessant  festzustellen, wie eine werdende Mutter sich verändert. Das fängt schon beim Autofahren an: Meine Tochter war eigentlich eine ziemliche Raserin, aber seitdem sie schwanger ist, fährt sie wie eine Schnecke. :) Da merkt man, wie eine werdende Mutter ihr Kind schützt.
So auch mit der Auswahl der Babykleidung. Eigentlich ist sie nicht so die hessnatur-Käuferin, aber nun ist sie schwanger und “pusch!” hat sich alles geändert! Sie möchte jetzt nur noch Sachen von hessnatur für ihr Baby weil sie nun meint, dass es wichtig ist, dass  das Baby gesunde und giftfreie Kleidung trägt.

Am Samstag waren wir im Laden und haben wir schon mal ein paar Babysachen angesehen und gekauft: Strampler, Babytrage, und Stilltop. Und das macht auf einmal so richtig viel Spaß! Sie fragt jetzt ständig Dinge wie: “kommt da noch Unterwäsche drunter” oder “ziehe ich den Body gleich über die Windel?”

Ja, auch das muss man natürlich erst alles lernen . Außerdem habe ich einen Schurwollbody gekauft, und siehe da , meine Tochter- eigentlich  eine große Gegnerin von Wollkleidung-  ist nun ganz begeistert wie weich Wolle doch ist…

Es ist schön, sie beraten zu können. Denn es ist doch wichtig, dass ein kleines Baby von Anfang an geschützt wird durch gute Kleidung, damit es sich so richtig wohlfühlen kann – vom ersten Tag an.

Das wünsche ich mir für meinen kleinen Enkel.
Die ganze Familie freut sich schon riesig auf den kleinen neuen Erdenbürger. Und ich als werdende Oma bestimmt am zweit- oder zumindest drittmeisten!! :)