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	<title>hessnatur Blog &#187; Bangladesch</title>
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		<title>Ausbildung dank Grameen Shikka und hessnatur</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 09:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Karl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit 2008 gibt es im Sortiment von hessnatur Statement-Shirts. In der aktuellen Herbst/Winter-Kollektion stammt das T-Shirt aus der Feder von Designerin Clodagh. „World Peace“ heißt das Statement-Shirt, das – wie alle anderen Mottoshirts auch – Ausdruck ist für einen nachhaltigen Lebensstil. Mitlerweile gibt es viele Liebhaber mit ganzen Kollektionen der verschiedenen Statement-Shirts. Bei hessnatur fördert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/the-grameen-project-bangladesh.html"><img class="alignright size-full wp-image-11206" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/Grameen-Shikkha1.jpg" alt="" width="479" height="319" /></a></p>
<p>Seit 2008 gibt es im Sortiment von hessnatur <a href="http://de.hessnatur.com/shop/findProducts.action?query=statementshirt" target="_blank">Statement-Shirts</a>. In der aktuellen Herbst/Winter-Kollektion stammt das T-Shirt aus der Feder von Designerin Clodagh. „<a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=34328&amp;pos=1" target="_blank">World Peace</a>“ heißt das Statement-Shirt, das – wie alle anderen Mottoshirts auch – Ausdruck ist für einen nachhaltigen Lebensstil. Mitlerweile gibt es viele Liebhaber mit ganzen Kollektionen der verschiedenen Statement-Shirts.</p>
<p>Bei hessnatur fördert jedes Statement-T-Shirt, das bei unserem Partnerbetrieb Grameen Knitwear in der bengalischen Hauptstadt Dhaka hergestellt wird, die Ausbildung von bengalischen Schülerinnen und Schülern. Grameen Shikka heißt die Initiative unter der Federführung von Professor Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger von 2006.</p>
<p>Hier werden im besonderen mittellose junge Menschen in ihrer Ausbildung gefördert. Im Rahmen des <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/03/29/fatema/" target="_blank">hessnatur Scholarship Programs</a> sind es schon mehr als 50 Studentinnen und Studenten. 2011 haben die ersten, gefördert durch hessnatur, ihren High School-Abschluss gemacht: Mr. Mostafizur Rahman, Ms. Rojina Khatun, Ms. Jafrina Soheli und Ms. Sabina Khatun. Alle vier haben ihren Abschluss mit „sehr gut“ abgeschlossen. Nicht selbstverständlich in einem Land mit erschwerten Bedingungen. Wir sind stolz den drei Schülerinnen und dem Schüler zu ihrem Abschluss zu gratulieren und wünschen ihnen alles gute für ihre weitere Zukunft. Was sie werden wollen? Arzt und Computeringenieur. Klingt vielversprechend!</p>
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		<title>Sozialstandards in Bangladesch</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Heimann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur German Trade Show gab es ein interessantes Konferenz-Programm: Daniel Seidel, der Director der BGCCI (Bangladesh German Chamber of Commerce &#38; Industry) hatte mich zu einem Corporate Social Responsibilty-Panel eingeladen. Zusammen mit Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer CSR von KiK, und Nazma Akter, Chefin der Awaj Foundation in Bangladesch, und Karl Borgschulze, der schon ewig in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/11/02/sauerkraut-in-dhaka/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-11137" title="hessnatur Grameen Knitwear" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/hessnatur-Grameen-Knitwear1.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Zur <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/11/02/sauerkraut-in-dhaka/" target="_blank">German Trade Show</a> gab es ein interessantes Konferenz-Programm: Daniel Seidel, der Director der BGCCI (Bangladesh German Chamber of Commerce &amp; Industry) hatte mich zu einem Corporate Social Responsibilty-Panel eingeladen. Zusammen mit Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer CSR von KiK, und Nazma Akter, Chefin der Awaj Foundation in Bangladesch, und Karl Borgschulze, der schon ewig in Asien mit seinem Beratungsunternehmen CSI Hongkong unterwegs ist. Die Awaj Foundation ist eine NGO, die sich massiv für die Rechte der Arbeiterinnen in den Nähereien einsetzt. Also, das Panel versprach spannend zu werden.</p>
<p>Zuerst hat Karl Borgschulze in einem Referat  einen ungeschönten Abriss der Situation in Bangladesch abgegeben: Die Umweltprobleme hier im Land, die Verschmutzungen durch die Textilindustrie, aber auch die Armut und die Arbeitsbedingungen wurden angesprochen. Als Kenner der bengalischen Textil- und Bekleidungsindustrie hat er aber auch das Potenzial und die Entwicklung der letzten Zeit angesprochen. Er hat festgestellt, dass das Land, dass die Unternehmen ein Bewusstsein zu umweltgerechtem  und sozial sauberen Verhalten entwickeln müssen, damit sich Bedingungen, aber auch das Image hier ändern kann.</p>
<p>Steilvorlage: Ich hatte dann Gelegenheit, das hessnatur-Konzept zu erläutern, den ganzheitlichen Ansatz – mit einem meiner Lieblingsstatements: Konzept, Strategie, Struktur. Praktisch unter dem Motto „Das ist die Richtung, go green!“. Und mal ehrlich: Wenn Du als Standort nur mit „billig, billig“ kommst, bleibst Du doch langfristig auch der Verlierer. Also: Qualität.</p>
<p>Qualität der Arbeit, aber besonders die Qualität der Arbeitsbedingungen sind das Thema von Nazma Akter. Eine beeindruckende Frau. Sie hatte schon in jungen Jahren als Näherin gearbeitet und setzt sich über die Jahre für bessere Arbeitsbedingungen der Näherinnen ein. Sie war wohl maßgeblich beteiligt, den Mindestlohn anzuheben. Ich hatte nach dem Panel noch Gelegenheit, mich mit ihr zu unterhalten. Sie hat einen pragmatischen, aber effektiven Ansatz Dinge zu verbessern.</p>
<p>Dr. Michael Arretz wurde aus dem Auditorium gefragt, wie das gehen soll: immer bessere Qualität, aber nicht mehr Geld? Seine Antwort: „Die Prozesse der ganzen Beschaffungskette müssen optimiert werden.“ Und Kosten für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen (Überstunden, Gesundheit, Sicherheit) müssen im Verhältnis zu den teilweise recht großen Umsatzvolumina keinen großen Wert ausmachen. Mein Kommentar: „Man muss sich der Notwendigkeit aber bewusst sein.“ Dazu ein Statement aus dem Auditorium: „Nicht alle Unternehmer wollen sich von außen reinreden lassen.“ &#8230;</p>
<p>Ja gut, das Leben ist eben bunt – sagt der Optimist. Morgen geht´s zurück; mit ´nem kleinen Flickenteppich im Gepäck, recycelte Schnittabfälle, aus einem Projekt im Norden, wo Frauenarbeitsplätze geschaffen werden. Geht doch.</p>
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		<title>Sauerkraut in Dhaka</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Heimann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich Ihnen jetzt erzähle, dass ich hier in Dhaka Sauerkraut gegessen habe, halten Sie mich für durchgeknallt. Nun, Sauerkraut gab´s auf einem Empfang am Rande der German Tradeshow, ausgerichtet von der Bangladesh German Chamber of Commerce &#38; Industry. Hier werde ich an einem Panel zum Thema Umsetzung von Sozialstandards in Bangladesch teilnehmen. Wird bestimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/the-grameen-project-bangladesh.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-11097 alignright" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/hessnatur-Grameen-Knitwear.jpg" alt="" width="268" height="350" /></a></p>
<p>Wenn ich Ihnen jetzt erzähle, dass ich hier in Dhaka Sauerkraut gegessen habe, halten Sie mich für durchgeknallt. Nun, Sauerkraut gab´s auf einem Empfang am Rande der German Tradeshow, ausgerichtet von der Bangladesh German Chamber of Commerce &amp; Industry. Hier werde ich an einem Panel zum Thema Umsetzung von Sozialstandards in Bangladesch teilnehmen. Wird bestimmt spannend.</p>
<p>Heute habe ich <a href="http://www.muhammadyunus.org/" target="_blank">Prof. Yunus</a>, den Friedensnobelpreisträger, über Social Business referieren hören. Yunus ist ein absoluter Sympathieträger für Bangladesch. Was sagte eine Bengalin zu mir? „Es ist schwer zu ertragen, dass bei unserem Land jeder nur an Bettler und Überflutungen denkt.&#8221; Stimmt, es ist tragisch, dass dieses Land kein besseres Image hat. Bangladesch betreibt meines Wissens ca. 80% seines Exports mit Textil-Produktion. Und hat bei der Umsetzung der ILO-Konventionen – den Richtlinien der Internationalen Arbeitsorganisation – einfach keinen guten Ruf. Morgen treffe ich Nazma Akter, die maßgeblich an der Durchsetzung zur Erhöhung der Mindestlöhne mit gewirkt hat.</p>
<p>hessnatur hat ja in Bangladesch nur einen Produktionsstandort: <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/the-grameen-project-bangladesh.html" target="_blank">Grameen Knitwear</a>. Hier ist für uns sichergestellt, dass „sozial sauber“ und nach unseren hohen Ökostandards produziert wird. Mein Besuch vor Ort konnte  mir das wieder bestätigen. Modernste Maschinen zur Färbung und Ausrüstung, saubere und vernünftige Arbeitsbedingungen für die Näherinnen mit korrekten Fluchtwegen etc. findet man dort vor. Den Lagerbrand, den es hier Anfang des Jahres gegeben hatte, habe ich natürlich auch angesprochen. Wir waren damals erschrocken und besorgt. Aber der Brand war im Garnlager an einem Freitag ausgebrochen. Und freitags ist hier Sonntag, quasi. Auf jeden Fall war Gott sei Dank kaum einer dort, der Brand konnte gelöscht werden, ohne dass größerer Personenschaden entstand. Man kann heute keine Spuren des Brandes mehr entdecken. Aber es zeigt auch, wie wichtig „health &amp; seafety“  in Nähereien ist.</p>
<p>Später war ich noch im Grameen Head Office und habe mich u.a mit Nurjahan Begum getroffen, der Direktorin von Grameen Shikka. Sie wissen ja, dass hessnatur von jedem bei Grameen produzierten T-Shirt einen Teil des Erlöses an dieses <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/03/29/fatema/" target="_blank">Förderprojekt</a> für Studenten aus armen Verhältnissen abführt. Ein echter win-win also.</p>
<p>So, genug für heute. Ich gehe jetzt was essen. Reis natürlich.</p>
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		<title>Yunus verliert Machtkampf gegen Abberufung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 15:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist es leider amtlich: Friedensnobelpreisträger und Grameen Bank-Gründer Professor Muhammad Yunus hat den seit Wochen anhaltenden juristischen Kampf gegen seine Abberufung als Managing Director der Grameen Bank verloren. Nachdem der Oberste Gerichtshof von Bangladesch Anhörungen in dem Fall mehrfach verschoben hatte, wurde nun der Einspruch Yunus’ gegen seine Abberufung zurückgewiesen. Die Begründung des Gerichts: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/03/22/solidaritat-mit-yunus-und-grameen/" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-9733 alignleft" title="Yunus" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/Yunus-298x300.jpg" alt="" width="238" height="240" /></a>Jetzt ist es leider amtlich: Friedensnobelpreisträger und Grameen Bank-Gründer <a href="http://www.muhammadyunus.org/" target="_blank">Professor Muhammad Yunus</a> hat den seit Wochen anhaltenden <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/04/15/grameen-konflikt-enscheidung-noch-offen/" target="_blank">juristischen Kampf</a> gegen seine Abberufung als Managing Director der Grameen Bank verloren.</p>
<p>Nachdem der Oberste Gerichtshof von Bangladesch Anhörungen in dem Fall mehrfach verschoben hatte, wurde nun der Einspruch Yunus’ gegen seine Abberufung zurückgewiesen. Die Begründung des Gerichts: Bei der <a href="http://www.grameen-info.org/" target="_blank">Grameen Bank</a> handle es sich um eine staatliche Institution, nicht um eine Privatbank. Deswegen gelte für die Mitarbeiter das staatliche Rentenalter von 60 Jahren. Yunus ist bereits 70 Jahre alt. Der Mikrokredit-Pionier war Anfang März durch die Zentralbank des Landes, die „Bangladesh Bank“, entlassen worden, hatte sich jedoch gegen den Schritt gewehrt und einen Rechtsstreit begonnen. Seine Anhänger vermuten hinter seiner Absetzung als Bankchef eine politische Entscheidung der bengalischen Regierungschefin Sheikh Hasina Wajed, mit der sich Yunus überworfen hatte.</p>
<p>Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs hat einen mehr als fahlen Geschmack. Denn im Umkehrschluss könnte das bedeuten, dass Yunus bereits mehr als zehn Jahre illegal im Amt war und dies erst jetzt bemerkt wurde – was ja wohl kaum anzunehmen ist! Nein, die Entscheidung, ihn vom wichtigen Posten des Managing Director der Grameen Bank zu entlassen, ist meiner Meinung nach höchstgradig politisch motiviert. Aufrufe der Board-Mitglieder der Grameen Bank, die sich für Yunus eingesetzt hatten, sind offenbar ebenso wenig bei der Regierung in Dhaka angekommen wie die Protestschreiben von anderen Staatschefs, Politikern und bekannten Persönlichkeiten.</p>
<p>Die Feststellung des Gerichts, dass die Grameen Bank eine staatliche Bank sei, bringt zudem die Gefahr mit sich, dass mit dieser Rechtssprechung der staatliche Einfluss mehr und mehr zunehmen wird. Und dass die rund 8 Millionen Mitglieder der Grameen Bank &#8211; vorrangig Frauen, die Kreditnehmerinnen sind &#8211; weniger bei „ihrer“ Bank zu sagen haben werden. Das lässt die Zukunft der Vision von Grameen, nämlich die Bekämpfung der Armut in einem der ärmsten Länder der Welt, nicht gerade rosig erscheinen. Yunus selbst hat eine Stellungnahme zu seiner nun rechtskräftigen Abberufung veröffentlicht, die Ihr <a href="http://www.friendsofgrameen.com/dl/2011/02/Statement-From-Professor-Muhammad-Yunus_.pdf" target="_blank">hier lesen könnt</a> – ein bemerkenswerter Aufruf, sich dafür einzusetzen, dass die vergangenen 40 Jahre der Mikrokredit- und Grameen-Bewegung eines Tages nicht umsonst gewesen sind.</p>
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		<title>Solidarität mit Yunus und Grameen</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2011/03/22/solidaritat-mit-yunus-und-grameen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 12:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen hat meine Kollegin Dagmar hier im Blog über die Abberufung von Professor Muhammad Yunus als Direktor der Grameen Bank berichtet, die von der bengalischen Regierung vorangetrieben wird. Seitdem gibt es weltweite Solidaritätsaktionen für den Friedensnobelpreisträger und Pionier des Mikrokreditwesens. Und: Der Supreme Court von Bangladesch hat jetzt die Anhörung um zwei Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gopetition.com/petition/42857.html" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-9244" title="Yunus" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Yunus-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a>Vor einigen Tagen hat meine Kollegin Dagmar <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/03/11/aufruf-zur-hilfe-professor-yunus-in-bedrangnis/" target="_blank">hier im Blog</a> über die Abberufung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Yunus" target="_blank">Professor Muhammad Yunus</a> als Direktor der Grameen Bank berichtet, die von der bengalischen Regierung vorangetrieben wird. Seitdem gibt es weltweite Solidaritätsaktionen für den Friedensnobelpreisträger und Pionier des Mikrokreditwesens. Und: Der Supreme Court von Bangladesch hat jetzt die Anhörung um zwei Wochen aufgeschoben, bei der über die Abberufung beraten werden soll – „gute Nachrichten“, schreibt Hans Reitz vom Grameen Creative Lab dazu, „das gibt den Unterstützern weltweit mehr Zeit, um ihren Protest gegen die politisch motivierte Kampagne gegen Yunus zu organisieren.“</p>
<p>Als offizielle Begründung für die Entlassung von Yunus als Managing Director der <a href="http://www.grameen-info.org/" target="_blank">Grameen Bank</a> hatten die Regierungsverantwortlichen sein Alter angeführt; mit 70 Jahren sei erschon über das Rentenalter und damit nicht mehr rechtskräftig im Amt.  Yunus-Unterstützer und internationale Beobachter werten das allerdings als vorgeschobenen Grund für das Ziel der Regierung, die Grameen Bank zu verstaatlichen. Das würde die Unabhängigkeit des Instituts in Gefahr bringen, das aktuell von rund 75 % seiner Anteilseigner und Kunden, vorrangig Frauen, gehalten wird. Rund 25 % der Anteile an der Grameen Bank hat sich der Staat in der Vergangenheit bereits sichern können.</p>
<p><a href="http://www.newkerala.com/news/world/fullnews-172816.html" target="_blank">Jüngsten Berichten</a> aus Bangladesch zufolge ist die Regierung im Vorfeld der Anhörung durch den Supreme Court bereit, einen „Kompromiss“ zu finden (wobei der Ausdruck meiner Meinung nach unpassend ist &#8211; ein Kompromiss ist wahrlich was anderes). Das könnte so aussehen, dass Yunus eine Art Ehrenvorsitzender der Grameen Bank wird, den Posten als Managing Director müsse er aber auf jeden Fall verlassen, wird der bengalische Finanzminister Muhith zitiert.</p>
<p>Derzeit formieren sich weltweit Initiativen, um Yunus zu unterstützen. So fand am 17. März vor der Botschaft in Bangladesch in Berlin eine Kundgebung statt. Bestseller-Autor Paulo Coelho  zeigt in seinem <a href="http://paulocoelhoblog.com/2011/03/13/ignorance-and-greed/comment-page-1/#comment-668080" target="_blank">Blog</a> Solidarität mit dem Friedensnobelpreisträger und schreibt „Die einzige Waffe, die wir haben und die Regierung von Bangladesch nicht, ist die internationale Aufmerksamkeit in den Medien und der Blick der Menschen nach Bangladesch“. Seinen persönlichen Protest gegen die Abberufung von Yunus kann man auch noch auf der <a href="http://www.gopetition.com/petition/42857.html" target="_blank">Online-Petition-Seite</a> kundtun.</p>
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		<title>Aufruf zur Hilfe: Professor Yunus in Bedrängnis</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 16:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Reichardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geistert schon einige Tage durch die Presse: Die Regierung von Bangladesch hat Professer Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger 2006, von seinem Position, der Geschäftsführung der von ihm gegründeten Grameenbank, entlassen. Er sei zu alt für diesen Posten, hieß es von seiten der Premierministerin Sheikh Hasina. Der Rausschmiss ist jetzt der Höhepunkt im offenen Kampf der Regierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/2008_04_Yunus1.jpg"><img class="size-full wp-image-9196 alignleft" title="2008_04_Yunus1" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/2008_04_Yunus1.jpg" alt="" width="305" height="236" /></a></p>
<p>Es geistert schon einige Tage durch die Presse: Die Regierung von Bangladesch hat Professer Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger 2006, von seinem Position, der Geschäftsführung der von ihm gegründeten <a href="http://www.grameen-info.org/" target="_blank">Grameenbank</a>, entlassen. Er sei zu alt für diesen Posten, hieß es von seiten der Premierministerin Sheikh Hasina. Der Rausschmiss ist jetzt der Höhepunkt im offenen Kampf der Regierung gegen den Volkshelden Bangladeschs. Durch den Vorwurf, Fördergelder nicht für die vorgesehenen Projekte verwendet zu haben, kam Yunus erst vor wenigen Monaten in die Schlagzeilen. Das norwegische Entwicklungsministeriums widerlegte diese Vorwürfe (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,749608,00.html " target="_blank">lt. Spiegel-online</a>) . Doch der Druck stieg weiter.</p>
<p>8.35 Millionen Menschen sind Anteilshalter und Kreditnehmer der Grameenbank, zu 95% Frauen &#8211; sie stehen geschlossen hinter Yunus. In Hunderten Demonstrationen zeigen die Menschen in diesen Tagen ihre Unterstützung für Yunus und die Grameenbank. NGO´s, Wissenschaftler und viele andere sprechen sich offen <a href="http://www.socialearth.org/friends-of-grameen-fight-to-stop-the-removal-of-mohammed-yunus" target="_blank">für den Nobelpreisträger</a> aus. So auch Hilary Clinton, die belgische Prinzessin Mathilde und eine Verwandte von Präsident John F. Kennedy, Kerry Kennedy. Die frühere Präsidentin Irlands, Mary Robinson, gründete jetzt die <a href="http://www.friendsofgrameen.com/" target="_blank">Friends of Grameen</a>, um Unterstützer weltweit zu bündeln.</p>
<p>hessnatur arbeitet seit 2008  mit Yunus und der<a href=" http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/the-grameen-project-bangladesh.html" target="_blank"> Grameen Knitwear</a>, einem Unternehmen der Grameen Bank, zusammen. Unsere Statement-T-Shirts aus der Bio-Baumwolle von Burkina Faso werden dort gefertigt. Das Know How über die Verarbeitung nach den hohen hessnatur -Standards brachte <a href="http://de.hessnatur.com/blog/team/" target="_blank">Rolf Heimann</a> dort persönlich ein und schulte die Grameen Knitwear –Verantwortlichen vor Ort. Erst kürzlich brannte eine Etage der Näherei aus unbekannter Ursache aus. Ein schwerer Schlag für Grameen und Yunus, der sich zum Ziel gesetzt hat, “die Armut auf der Welt ins Museum zu zu bringen“. Auch Studentinnen und Studenten unterstützt hessnatur aktiv über die <a href="http://www.genisis-institute.org/80.html" target="_blank">Grameen Shikka</a>, ebenfalls  ein Tochterunternehmen der Grameenbank, das sich für Bildung und Ausbildung der Anteilshalterinnen und –halter stark macht. Während die KreditnehmerInnen zumeist noch Analphabeten sind, können deren Kinder zu einem großen Teil studieren und damit einer sicheren Existenz entgegengehen.<br />
Yunus, dessen gerichtlicher Einspruch vor dem Obersten Gericht in Bangladesch gerade abgewiesen wurde, fleht nun sein Volk um Hilfe an. <a href=" http://www.gopetition.com/petition/42857.html" target="_blank">Helfen Sie mit</a>. Wir wollen mit Ihnen  unsere <a href=" http://www.sonnenseite.com/Eine+Welt,Solidaritaet+mit+Yunus+-+Die+Verstaatlichung+der+Grameen+Bank+verhindern,18,a18467.html" target="_blank">Unterstützung</a> für Yunus zum Ausdruck bringen.</p>
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		<title>Weltfrauentag – Frau sein heute</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 12:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Reichardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut einer Statistik sind die Aktivitäten, an diesem Tag für die Rechte von Frauen aktiv an die Öffentlichkeit zu gehen, seit einigen Jahren rückläufig. Was heißt das? Ist alles erreicht? Geht es uns gut? Schauen wir nur mal auf die Aktivitäten der GrameenBank und Prof. Muhammed Yunus, der vielen Frauen in Bangladesh überhaupt erst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Weltfrauentag1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9130" title="Weltfrauentag" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/Weltfrauentag1.jpg" alt="" width="533" height="412" /></a></p>
<p>Laut einer Statistik sind die Aktivitäten, an diesem Tag für die Rechte von Frauen aktiv an die Öffentlichkeit zu gehen, seit einigen Jahren rückläufig. Was heißt das? Ist alles erreicht? Geht es uns gut?</p>
<p>Schauen wir nur mal auf die Aktivitäten der GrameenBank und Prof. Muhammed Yunus, der vielen Frauen in Bangladesh überhaupt erst eine Zukunft ermöglicht ha; <a href="http://www.mikrofinanzwiki.de/content/grameen-bank" target="_blank">95% </a>seiner Mikro-Kreditnehmer sind Frauen. Die Idee hat Nachahmer gefunden, aber auch Gegner – mit denen er sich jetzt selbst am härtesten auseinander setzen muss.</p>
<p>Aber zurück zu uns Frauen. Ich möchte es nicht ins Lächerliche ziehen, aber die Inbrunst, mit denen die Gender-Aktivitäten in Wort und Bild stattfinden, scheint zeigen zu wollen, wie sehr wir doch alle die Gleichberechtigung wollen. Liebe Antragstellerinnen und Antragsteller – oder liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer. Manchmal kommt man dabei kaum auf das Thema &#8230; Und oft bleiben es Lippenbekenntnisse.</p>
<p>Gerade stehen in Deutschland Kommunalwahlen vor der Tür. Wie stellt sich eigentlich das Verhältnis von Kandidatinnen zu Kandidaten dar? Ich denke, es steht schlecht um die Frauen in der Politik. Wird das durch eine Quote zu regeln sein? Liegt es an uns selbst, dass wir uns dieses Terrain nicht zutrauen? Oder ist es das männlich gestrickte Spielfeld mit seinen oft unbeweglichen Gremien, Ausschüssen, Tagungen und Beschlüssen? Jedenfalls sind laut neuesten Zählungen <a href="http://www.stern.de/news2/aktuell/frauen-in-parlamenten-weltweit-weiter-deutlich-unterrepraesentiert-1661044.html" target="_blank">19,1% </a>aller Parlamentarier Frauen. Beruhigend?</p>
<p>Was mir mehr Sorgen bereitet, ist, dass immer noch viele Frauen Analphabeten sind (<a href="http://www.omnia-verlag.de/weltimwandel/php/start.php?id=1812&amp;bc=-1451-1812" target="_blank">65%</a>) und keinen Zugang zu Bildung haben. Viele Frauen können immer noch kein freies, selbstbestimmtes Leben führen. Die weltweite, konventionelle Textilproduktion ist da kein Vorzeigesektor. Der Markt billigt das – im wahrsten Sinne des Wortes. Nein, damit müssen wir anfangen und konsequent werden. hessnatur verankert diese Werte in seinen Sozialstandards. Handeln ist viel wichtiger als eine Gender-Verpflichtung beim Texten und Reden. Meint Ihr nicht auch? Was mich interessieren würde, wären tolle Projekte, die Frauen wirkliche Chancen bieten. So, wie die <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/nepra.html" target="_blank">Leprastation in Nepal</a> oder unser <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank">Bio-Baumwollprojekt in Burkina Faso</a>. Hier unterscheiden wir von hessnatur nämlich nicht zwischen Frauen und Männern, wir unterstützen einfach. Und oft hilft es gerade den Frauen.</p>
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		<title>„Nähen für einen Hungerlohn“: Spannende Diskussion im ZDF</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 15:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ ist über das Thema „Nähen für einen Hungerlohn – Billigkleidung aus Bangladesch“ diskutiert worden. Aufhänger war die vor einigen Monaten in der ARD gezeigte „KiK-Story“ des Reporters Christoph Lütgert, der u.a. in bengalischen Textilfabriken Missstände aufgedeckt hat. Als Gast in der Sendung war neben der 26-jährigen Näherin Jessmin Begum (Bildmitte) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/920240#/beitrag/video/1204330/N%C3%83%C2%A4hen-f%C3%83%C2%BCr-einen-Hungerlohn" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-8199" title="Rosi Gollmann ZDF" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/Rosi-Gollmann-ZDF.jpg" alt="" width="479" height="239" /></a>In der ZDF-Talkshow „<a href="http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009_idDispatch:10130931,00.html" target="_blank">Markus Lanz</a>“ ist über das Thema „<a href="http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009_idDispatch:10130931,00.html" target="_blank">Nähen für einen Hungerlohn – Billigkleidung aus Bangladesch</a>“ diskutiert worden. Aufhänger war die vor einigen Monaten in der ARD gezeigte „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=e2L8N6uNxW4" target="_blank">KiK-Story</a>“ des Reporters <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_L%C3%BCtgert" target="_blank">Christoph Lütgert</a>, der u.a. in bengalischen Textilfabriken Missstände aufgedeckt hat.</p>
<p>Als Gast in der Sendung war neben der 26-jährigen Näherin Jessmin Begum (Bildmitte) aus Dhaka auch <a href="http://www.rosi-gollmann-andheri-stiftung.org/" target="_blank">Rosi Gollmann</a> (rechts im Bild), Gründerin der <a href="In der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ ist jetzt über das Thema „Nähen für einen Hungerlohn – Billigkleidung aus Bangladesch“ diskutiert worden. Aufhänger war die vor einigen Monaten in der ARD gezeigte „KiK-Story“ des Reporters Christoph Lütgert, der u.a. in bengalischen Textilfabriken Missstände aufgedeckt hat.  Als Gast in der Sendung war neben der 26-jährigen Näherin Jessmin Begum aus Dhaka auch Rosi Gollmann, Gründerin der Andheri-Hilfe. Mit Rosi Gollmann verbindet uns nicht nur die Zusammenarbeit in einem Projekt in Bangladesch, sondern auch eine persönliche Freundschaft. Die Andheri-Hilfe, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bonn, ist in vielen Projekten in Indien und Bangladesch aktiv und will die Lebenssituation der armen Bevölkerung vor Ort verbessern.  Im Rahmen ihrer Arbeit haben die Mitarbeitern der Andheri-Hilfe immer wieder mit der Textilproduktion zu tun. Und so konnte Rosi Gollmann die Aussagen der 26 Jahre alten Näherin Jessmin in der Sendung bestätigen: Dass die Arbeiter in den Nähereien bei einem Monatslohn von gerade mal 35 Euro vielfach schlechte Arbeitsbedingungen haben. Jessmin berichtet von drei Toiletten für über 400 Mitarbeiter, die sich im siebten Stock des Produktionsgebäudes befinden. Von unbezahlten Überstunden, Beleidigungen und Strafen beim Zuspätkommen zur Arbeit. Und das alles, damit Unternehmen – auch in Deutschland – Kleidung zu Dumpingpreisen anbieten können. Wie zum Beispiel eine Jeans für 5,99 Euro.  Die Bilder, die in der Talkshow eingespielt wurden, haben mich an meinen Aufenthalt in Dhaka im Frühjahr 2009 erinnert. An Nähereien, untergebracht in Hochhäusern in Old Dhaka, die man allein schon an den vielen Neonröhren hinter den Fenstern und den vielen Stofffetzen vor den Fenstern erkennen konnte. Positiv ist mir dagegen der Besuch von Grameen Knitwear in Erinnerung, mit dieser Textilproduktion besteht seit 2008 ein Gemeinschaftsprojekt mit hessnatur, in dem unsere Statement-Shirts produziert werden. Der Verkauf der Shirts unterstützt ein Ausbildungsprogramm für bengalische Studentinnen und Studenten.  Was mir gefallen hat, ist der Appell von Rosi Gollmann zum Schluss der Sendung: Jeder könne etwas tun, sagt sie, „und wenn die Verkäuferin keine Antwort auf die Frage geben kann, woher die Kleidung kommt und wie sie produziert wird, dann kommen Sie in der nächsten Woche noch mal und fragen das Gleiche!“.  Wer die Sendung sehen möchte: Hier geht's zum Mitschnitt der Sendung in der ZDF-Mediathek.  Übrigens: Mit der Andheri-Hilfe unterstützen wir im Rahmen der Freundschaftswerbung seit 2009 ein Projekt in Bangladesch. Dabei werden junge Frauen vom Stamm der Manipuris im Nordosten des Landes sechs Monate lang zur Schneiderin ausgebildet." target="_blank">Andheri-Hilfe</a>. Mit Rosi Gollmann verbindet uns nicht nur die Zusammenarbeit in einem Projekt in Bangladesch, sondern auch eine persönliche Freundschaft. Die Andheri-Hilfe, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bonn, ist in vielen Projekten in Indien und Bangladesch aktiv und will die Lebenssituation der armen Bevölkerung vor Ort verbessern.</p>
<p>Im Rahmen ihrer Arbeit haben die Mitarbeitern der Andheri-Hilfe immer wieder mit der Textilproduktion zu tun. Und so konnte Rosi Gollmann die Aussagen der 26 Jahre alten Näherin Jessmin in der Sendung bestätigen: Dass die Arbeiter in den Nähereien bei einem Monatslohn von gerade mal 35 Euro vielfach schlechte Arbeitsbedingungen haben. Jessmin berichtet von drei Toiletten für über 400 Mitarbeiter, die sich im siebten Stock des Produktionsgebäudes befinden. Von unbezahlten Überstunden, Beleidigungen und Strafen beim Zuspätkommen zur Arbeit. Und das alles, damit Unternehmen – auch in Deutschland – Kleidung zu Dumpingpreisen anbieten können. Wie zum Beispiel eine Jeans für 5,99 Euro.</p>
<p>Die Bilder, die in der Talkshow eingespielt wurden, haben mich an meinen Aufenthalt in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dhaka" target="_blank">Dhaka</a> im Frühjahr 2009 erinnert. An Nähereien, untergebracht in Hochhäusern in Old Dhaka, die man allein schon an den vielen Neonröhren hinter den Fenstern und den vielen Stofffetzen vor den Fenstern erkennen konnte. Positiv ist mir dagegen der <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/03/20/ein-besuch-bei-grameen/" target="_blank">Besuch von Grameen Knitwear</a> in Erinnerung, mit dieser Textilproduktion besteht seit 2008 ein Gemeinschaftsprojekt mit hessnatur, in dem unsere <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/04/06/t-shirt-produktion-in-bangladesch/" target="_blank">Statement-Shirts produziert werden</a>. Erstmalig in Bangladesch nach ökologischen Richtlinien mit Bio-Baumwolle und unter sozialen Arbeitsbedingungen. Der Verkauf der Shirts unterstützt ein Ausbildungsprogramm für bengalische Studentinnen und Studenten.</p>
<p>Was mir gefallen hat, ist der Appell von Rosi Gollmann zum Schluss der Sendung: Jeder könne etwas tun, sagt sie, „und wenn die Verkäuferin im Bekleidungsgeschäft keine Antwort auf die Frage geben kann, woher die Kleidung kommt und wie sie produziert wird, dann kommen Sie in der nächsten Woche noch mal und fragen das Gleiche!“.</p>
<p>Wer die Sendung sehen möchte: Hier geht&#8217;s zum Mitschnitt der Sendung in der <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/920240#/beitrag/video/1204330/N%C3%83%C2%A4hen-f%C3%83%C2%BCr-einen-Hungerlohn" target="_blank">ZDF-Mediathek</a>.</p>
<p>Übrigens: Mit der Andheri-Hilfe unterstützen wir im Rahmen der <a href="http://de.hessnatur.com/shop/bonusdetail.action?modelCode=94543&amp;pos=2" target="_blank">Freundschaftswerbung</a> seit 2009 ein Projekt in Bangladesch. Dabei werden junge Frauen vom Stamm der Manipuris im Nordosten des Landes sechs Monate lang zur Schneiderin ausgebildet.</p>
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		<title>Post von der Andheri-Hilfe</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 06:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Karl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben Post bekommen. Post von Frau Elvira Greiner. Sie ist die 1. Vorsitzende der Andheri-Hilfe Bonn e.V.. „Gemeinsam für mehr Menschlichkeit“ ist ihr Motto. hessnatur ihr Partner. Und Sie – liebe Kundinnen und Kunden – helfen mit, vor Ort bei einem Projekt in Bangladesch viel zu erreichen. Nun aber erst einmal von vorne &#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/" target="_self"><img class="alignright size-full wp-image-6740" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Andheri-Hilfe.jpg" alt="" width="479" height="318" /></a></p>
<p>Wir haben Post bekommen. Post von Frau Elvira Greiner. Sie ist die 1. Vorsitzende der <a href="http://www.andheri-hilfe.de/" target="_blank">Andheri-Hilfe</a> Bonn e.V.. „Gemeinsam für mehr Menschlichkeit“ ist ihr Motto. hessnatur ihr Partner. Und Sie – liebe Kundinnen und Kunden – helfen mit, vor Ort bei einem Projekt in Bangladesch viel zu erreichen. Nun aber erst einmal von vorne &#8230;</p>
<p>Die Andheri-Hilfe Bonn e.V. ist eine freie, unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Mit Hilfe der <a href="http://de.hessnatur.com/shop/bonusdetail.action?modelCode=94543&amp;pos=2" target="_blank">Prämienspende</a> der Kundinnen und Kunden von hessnatur werden Frauen in Bangladesch unterstützt. Genauer: Wir unterstützen den Ureinwohner-Stamm der Manipuris im Norden Bangladeschs. Hier lernen Mädchen Schneiderarbeiten. Sie nähen, sie besticken und sie bedrucken verschiedene Stoffe. Durch diese Ausbildung haben sie gute Chancen, eine Anstellung zu finden oder sich mit einer kleinen Schneiderei selbstständig zu machen.</p>
<p>Elvira Greiner kommt gerade aus Bangladesch. Sie hat die dort Mädchen besucht und Geschichten mitgebracht: Derzeit ist in Bangladesch Regenzeit. „Auf dem Weg Richtung Nordwesten passieren wir dann aber immer wieder Straßen, die kaum noch aus dem Wasser heraus ragen. (&#8230;) Nein, das sei keine Flut, wird mir erklärt. Das sei ganz normal. Dieses Land sei eben extrem flach und so würde es jedes Jahr in der Monsumzeit unter Wasser stehen. Die Menschen hätten sich darauf eingestellt. Anpassung an den Klimawandel auf bangladeschische Art!“</p>
<p>Auf dem Weg in den Norden begegnet Elvira Geiner einer mobilen Schneiderschule: „Es ist nicht mehr als ein Wellblechschuppen, doch drinnen sitzen 15 Mädchen an ihren Nähmaschinen, mit ihren Strickrahmen in der Hand, oder sie stehen an dem großen Tisch, wo sie Stoffe bedrucken. Sie alle hatten keine Chance, die Schule zu beenden; hatten keine Arbeit, fühlten sich nutzlos. So haben Sie alle dieses Angebot mit Freude ergriffen: Sie strahlen, dass sie zu den Auserwählten gehören, die hier eine Ausbildung machen können.“</p>
<p>Die Fahrt zum Dorf war abenteuerlich. „An der Abzweigung, die zum Dorf führt, endet die Teerstraße. Schnell wird klar: Mit dem Wagen können wir diese schmale Lehmpiste nicht befahren. Wir wollen es zu Fuß versuchen. Doch der aufgeweichte Boden lässt uns rutschen wie auf Glatteis.“ Im Dorf angekommen staunt Frau Greiner. „Ich bin überrascht, wie viel diese einfachen Dorffrauen bereits verändert haben: Sie haben jetzt alle Zugang zu sauberem Trinkwasser (&#8230;). Alle Kinder gehen jetzt zur Schule: die Kleinstem im Dorf (&#8230;), die Älteren im größeren Nachbarort.“ Einige der Mädchen können sogar die weiterführende Schule besuchen. Die Frauen haben Mut gefasst und sie wissen, dass sie was verändern können.</p>
<p>„Ich bin dankbar zu wissen, dass wir – auch mit Hilfe von hessnatur – diesen jungen Menschen eine echte Zukunftsperspektive geben können!“, schreibt sie. Diesen Dank wollen wir hiermit gerne weitergeben. Denn Sie, unsere Kundinnen und Kunden, treten mit Ihrer Unterstützung und zusammen mit hessnatur und der Andheri-Hilfe Bonn e.V. für mehr Menschlichkeit ein!</p>
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		<title>&#8220;Not without you!&#8221; &#8211; Das neue Statement-Shirt von Miguel</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 19:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit unserer Herbst Basics-Kollektion ist auch das neue Statement-Shirt von hessnatur-Designer Miguel Adrover erschienen, das den Titel „Not without you“ trägt. Das Shirt gibt&#8217;s für Damen und Herren. Für das Design hat sich Miguel von Afrika und seiner Geschichte inspirieren lassen: “Dieser Kontinent mit seinen vielen Ländern und Kulturen ist so unglaublich wertvoll, genauso wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=32813&amp;pos=3&amp;advertiser=M49&amp;modelName=T-Shirt+Damen+aus+reiner+Bio-Baumwolle" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-7190" title="Not without you" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/Not-without-you.jpg" alt="" width="479" height="300" /></a></p>
<p>Mit unserer Herbst Basics-Kollektion ist auch das neue <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/03/05/wissen-sie-eigentlich-was-sie-tragen/" target="_blank">Statement-Shirt</a> von hessnatur-Designer <a href="http://www.hessnatur.info/de/presse/pressespiegelneu/nachricht.html?tx_ttnews[tt_news]=187&amp;tx_ttnews[backPid]=529&amp;cHash=70b5b31cdb" target="_blank">Miguel Adrover</a> erschienen, das den Titel „Not without you“ trägt. Das Shirt gibt&#8217;s für <a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=32813&amp;pos=3&amp;advertiser=M49&amp;modelName=T-Shirt+Damen+aus+reiner+Bio-Baumwolle" target="_blank">Damen</a> und <a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=32814&amp;modelName=T-Shirt+Herren+aus+reiner+Bio-Baumwolle" target="_blank">Herren</a>.</p>
<p>Für das Design hat sich Miguel von Afrika und seiner Geschichte inspirieren lassen: “Dieser Kontinent mit seinen vielen Ländern und Kulturen ist so unglaublich wertvoll, genauso wie seine Landschaften, Regenwälder und der Artenreichtum“, betont der Designer. „Hier schlägt für mich das Herz der Erde, das es zu bewahren und zu beschützen gilt. Wir haben die Zukunft in der Hand.“ „Not without you“ fordert er – Nicht ohne Dich, Afrika!</p>
<p>Produziert wurde das T-Shirt aus 100 % Bio-Baumwolle bei Grameen Knitwear in Bangladesch. Die Zusammenarbeit mit der Textilkonfektion in Dhaka, die zur so genannten Grameen-Familie von Friedensnobelpreisträger <a href="http://www.muhammadyunus.org/" target="_blank">Professor Muhammad Yunus</a> gehört, besteht übrigens schon seit zwei Jahren – im Herbst 2008 kam zur Fashion Show von hessnatur in New York das erste Statement-Shirt heraus.</p>
<p>Unser Engagement trägt Früchte: Denn jedes verkaufte T-Shirt aus unserem Projekt unterstützt das „hessnatur Scholarship Program“ von Grameen Shikkha. Diese Initiative fördert die Ausbildung von bengalischen Studentinnen und Studenten. Aktuell können wir 39 junge Menschen damit fördern. Das hessnatur Scholarship Program zahlt bis zum Abschluss ihre komplette Ausbildung und das Universitätsstudium. Mit Bildung langfristig Nachhaltigkeit schaffen,  und das in einem der ärmsten Länder der Erde.</p>
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