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Der Minne Marketing-Preis

Dienstag, 2. Juni 2009

… and the winner is … hessnatur! So sieht er also aus, der Minne Marketingpreis für innovatives nachhaltiges Marketing, den ich am Mittwoch in München entgegen nehmen durfte. Die Verleihung war übrigens auf der Hohenzollernstraße in München, in der sich ja auch der hessnatur Laden befindet. – Zwar nicht bewußt gewählt, aber vielleicht auch kein Zufall …

Seit Mitte der 1980er Jahre wachsen die öffentlichen Forderungen an Unternehmen zu mehr Verantwortung in sozialen und ökologischen Fragen. Die Maßnahmen fallen im Großen und Ganzen jedoch sehr unterschiedlich aus. Dabei reicht die Bandbreite von eher marktstrategischen kurzfristigen Effekten bis zu gesellschaftlich langfristig orientierten Perspektiven.

Ich merke aber, dass die “konventionelle” Marketingszene mittlerweile genau darauf schaut, was die Ökos so treiben, um sich zu orientieren – aber oft sicher auch, um zu lernen. Wurde ein nachhaltig handelndes Unternehmen bis in die 1990er Jahre hinein nur von wenigen Pionieren wahrgenommen, wird diese Thematik heute auch für Unternehmen relevant, die sich bislang (noch) kaum mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Auch die letzten Unternehmen haben mittlerweile begriffen, dass sie eine Haltung zu sozialen und ökologischen Fragestellungen haben sollten.

Für die Öko-Pioniere bedeutet dies – neben der langsam, aber sicher gewährten Bestätigung, vieles alternativ und richtig gemacht zu haben – aber auch Innovationsdruck: Je stärker der Wettbewerb desto besser muss eine Organisation werden. Natürlich. Und das gilt auch für das Marketing. Es gilt immer wieder neue und innovative Konzepte zu erarbeiten, mit denen das langfristige Vorantreiben von ökologischen und sozialen Zielen unter Beweis gestellt werden kann.

Und genau hier hat hessnatur, mit einer 33-jährigen Unternehmens-Geschichte, meiner Meinung nach weiterhin große Potentiale zu heben. Denn auch im Marketing spielt hessnatur eine ernstzunehmende Rolle.

Und hier Juy (von links nach rechts): Klaus Kofler (Zukunftsforscher), Peter Jordan (Bayerischer Landesvorstand der Deutschen PR Gesellschaft), Thomas Jäger (Gründer von The Foo), ich (Noel Klein-Reesink), Lutz Dziarnowski (1. Vorsitzender des Münchener Marketing Circle), Jochen Kohler (bizzlounge Frankfurt), Felix Stöckle (Managing Director von Landor Ass. Hamburg) und
Stefan Picard (Gründer der Bizzlounge).

“Gossip Girl” trägt hessnatur

Dienstag, 14. April 2009
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Kelly Rutherford – besser bekannt als “Lily van der Woodsen” in der erfolgreichen US Serie Gossip Girl – trägt unseren Kaschmir/Seiden Longcardigan aus der Herbst/Winter-Kollektion 2008.

Gossip Girl ist eine DER angesagtesten Fernsehserien in den USA. Dort ist bereits die zweite Staffel am Start, in Deutschland startet Gossip Girl am kommenden Samstag auf Pro Sieben. In der Serie geht es um junge New Yorker Leute, deren “Irrungen und Wirrungen”, sprich was einem alles im Leben so passiert, von der anonymen New Yorker Bloggerin “Gossip Girl” aufgegriffen werden.

Leider ist der von Kelly getragene Artikel bereits ausverkauft. Wenn man mich, einen Mann, nach einer Alternative fragen würde, dann würde ich die Yak-Strickjacke empfehlen.

Öko-Test = mangelhaft?

Donnerstag, 2. April 2009

Nachdem das Thema ÖkoTest bei uns im Blog in den letzten Tagen reichlich für Gesprächsstoff sorgte,  möchte ich noch mal ganz prominent auf den Artikel in der Natur & Kosmos hinweisen, der sich sehr kritisch mit dem ÖkoTest-Magazin auseinandersetzt. In der Pressemeldung von Natur & Kosmos heisst es dazu:

Wie ‚öko‘ ist Öko-Test?

Das Öko-Test-Etikett wird von vielen Verbrauchern als Bio-Siegel wahrgenommen, obwohl es keines ist. Auch die Tests des Magazins lassen Fragen offen und geben zuweilen Grund zur Skepsis. Das reicht bis zur persönlichen Befangenheit eines Testers. Immer mehr Menschen fragen sich: Wie öko ist Öko-Test? 

Kritiker monieren seit langem, dass Öko-Test oft nur einzelne Schadstoffe untersucht, ohne das Gesamtbild im Auge zu haben – bei Lebensmitteln z.B. die Tatsache, ob sie aus ökologischem Anbau stammen oder nicht. So können etwa Schweinswürste aus konventioneller Produktion, bei der die Tiere in engen Boxen mit Spaltenböden gehalten werden, mit dem Etikett „Öko-Test sehr gut“ geschmückt werden, wenn sie die spezifischen Testkriterien erfüllen.

Vergaloppiert haben sich die Öko-Tester auch beim Test „Energiesparlampen“, der von Experten des  Öko-Instituts und der Deutschen Energie-Agentur einhellig verrissen wurde: zu kurze Testdauer, zu viele Billigprodukte im Test; dafür ein Urteil, das Energiesparlampen in Bausch und Bogen verdammt. Auch in anderen Fällen wurde Öko-Test dem Thema nicht gerecht – etwa wenn bei Zahnpasten zwar die An- oder Abwesenheit einzelner Schadstoffe bewertet wird, nicht jedoch die Wirksamkeit. 

Der Artikel  beleuchtet auch die Auseinandersetzungen, die Öko-Test mit der Stiftung Warentest sowie mit dem Deutschen Presserat führt. Hinterfragt wird außerdem die Eigentümerstruktur des Magazins, bei dem Jürgen Stellpflug als Geschäftsführer der Öko-Test Verlag GmbH sowie als Anteilseigner der Öko-Test Holding AG, Chefredakteur, Herausgeber und Verleger in einer Person ist – was zu Zielkonflikten führen kann.

Artikel als PDF unter: http://www.natur.de/news/archiv/2875/oekotest.pdf

Spannende Unterhaltung!

Earth Hour – mitmachen bei der weltgrößten Umweltaktion

Donnerstag, 26. März 2009
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Übermorgen findet die Earh Hour statt. Und mit ihr die größte globale Umweltaktion überhaupt. Das Ziel ist es, 1 Milliarde (!) Menschen zu mobilisieren, ihre Stimme symbolisch gegen den Klimawandel abzugeben.

Und das beste ist, jeder kann mitmachen. Einfach am kommenden Samstag, den 28. März um 20:30h mitteleuropäischer Zeit für eine Stunde das Licht ausschalten.. Dazu bitte einfach hier vorher online anmelden.

Das Ergebnis wird auf der UN Global Climate Change Conference in Kopenhagen 2009 vorgestellt. Bei diser Aktion machen bereits über 2.700 Städte und Gemeinden in insgesamt 83 Ländern mit.

Und wenn das Licht dann schon mal ausgeschaltet ist, einfach schnell die Birne gegen eine Energiesparlampe tauschen..

Der Cellulite-Krieg

Freitag, 13. März 2009

Kaum geht der Winter zur Neige und der Frühling schickt seine ersten Vorboten in Form von wärmenden Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher, ereilt uns von allen Seiten die Botschaft “Kampf der Cellulite!!!“

Begleitet von Bikini-Models deren Form, wenn überhaupt, nur 10% aller Frauen jemals erreichen werden, beginnt ein Kriegsgeheul, das uns annehmen lässt, unser eigener weniger „wohlgeformter“ Körper sei unser ärgster Feind und unsere Haut eine leblose Hülle, wie die Karosserie eines Autos: „Weg mit den Dellen!“

Und jedes Jahr aufs Neue ärgere ich mich darüber, dass alle genannten Weisheiten zu diesem Thema so an der Oberfläche bleiben, wie zum Beispiel: „Denn die Cellulite hat ja verschiedene Ursachen: zu viel Fett, das durch die Hautoberfläche drückt, zu schwaches und falsch angeordnetes Bindegewebe und gelegentlich  geschädigte Gefäße, die ausgeweitet sind und zusätzlich Flüssigkeit ins Gewebe pressen.“(Brigitte 7/09)
Was allerdings dafür wiederum die Ursachen sind, wird in diesem Artikel nicht näher erläutert.

Neben glättenden meist schadstoffhaltigen Cremes und Gelen sind der Trend in diesem Jahr Behandlungen mit Hightech-Geräten. Und da bei deren Anwendung viel falsch gemacht werden kann, wird empfohlen, man sollte ausschließlich zu Ärzten gehen. Doch auch das könnte riskant sein, denn die Studien zu Wirkungen und Nebenwirkungen fehlen größtenteils noch. (Wie bitte???)
Nun denn, die Ärzte können dann ja, weil der Fettabtransport meist nicht so funktioniert wie gewünscht, wenigstens Erste Hilfe leisten, bei eventuell auftretenden Leber- oder Nierenkollapsen. Praktisch, oder?

Als „Wunderwaffen“ werden uns also Mittelchen und Geräte angepriesen, die beim genaueren Hinterfragen unter Umständen sogar einen ordentlichen Beitrag zur Entstehung des eigentlichen Problems leisten. Wunderbar, so entsteht ein dauerhaft profitabler Handel!

Ich möchte das Thema Cellulite nun mal aus einer ganzheitlichen Perspektive heraus betrachten: Wenn wir uns unseren Körper als einen Mikrokosmos vorstellen, wäre unsere Haut mit der alles umhüllenden Ozonschicht zu vergleichen. Und das Bindegewebe wäre dann die Atmosphäre, bzw. der alle Organe und Bereiche verbindende Raum dazwischen.
Im Bindegewebe lagern sich also alle Stoffe ab, die bei den im Körper stattfindenden Stoffwechselvorgängen nicht verwertet werden können und übrig bleiben, wie Fette und Schadstoffe z. B. aus Essen, Kosmetikprodukten, Textilien etc. Es wird sozusagen zu unserer Müllhalde und verändert sich je nach Schweregrad der Verunreinigung.

So ist ganz schnell nachvollziehbar, dass es nicht ausreicht den Müll einfach zuzudecken (glättende Cremes) oder gar in großen Mengen in die sowieso schon überlasteten oder schlecht funktionierenden Müllverwertungen (Leber und Niere) zu karren.
Nein, am besten ist es doch, zunächst mal dafür zu sorgen, dass so wenig wie möglich Müll entsteht. Wenn das jedoch nicht zu verhindern ist, sollten wir uns bemühen, die Verwertungssysteme gut anzukurbeln, die diesen entsorgen. Das mit ausreichend Bewegung (verdrängt wegen Muskelbildung das Fett etc. aus dem Gewebe und regt allgemein den Stoffwechsel an) und/oder unterstützenden Kräutern und Elixieren (wirken entgiftend), die dafür sorgen, dass die Schlacken auf natürlichem Weg ausgeschieden werden können, auch nicht zu vergessen: viel Trinken!

Erst dann macht es Sinn die Haut zu bearbeiten, denn nun sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die von außen ausgelösten Prozesse auch im inneren die gewünschte Wirkung erzielen oder unterstützen können.

Es sollte also nicht darum gehen einen Mangelzustand, manchmal sogar mit brachialer Gewalt, von außen zu „bekämpfen“. Vielmehr sollten wir doch die Zeichen unserer Haut, als Spiegel des Inneren unseres Körpers, aufmerksam wahrnehmen und versuchen mit natürlichen Mitteln wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Nur so kann nachhaltig ein wirklich gesundes Hautbild entstehen.

Naturkosmetikprodukte führen wir übrigens in unseren Läden.