<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>hessnatur Blog &#187; Fairtrade</title>
	<atom:link href="http://de.hessnatur.com/blog/tag/fairtrade/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.hessnatur.com/blog</link>
	<description>design for life</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 12:39:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Frühling in Burkina Faso</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2010/05/26/fruhling-in-burkina-faso/</link>
		<comments>http://de.hessnatur.com/blog/2010/05/26/fruhling-in-burkina-faso/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Heimann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.hessnatur.com/blog/?p=5687</guid>
		<description><![CDATA[Unser Wagen fährt ruhig auf der wenig befahrenen Strasse von Bobo Diulasso zurück in die Hauptstadt Ouagadougou. Die Regenzeit hat gerade angefangen, der erste Regen hat  die Landschaft mit einem zartgrünen Flaum überzogen. Ich mag dieses Land. Eben, gleichförmiger Rhythmus, eigentlich unspektakulär (für Afrika). Und so sind auch die  Menschen hier mit ihrer Art: ruhig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5689" title="Burkina Faso" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Burkina-Faso1.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Unser Wagen fährt ruhig auf der wenig befahrenen Strasse von Bobo Diulasso zurück in die Hauptstadt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ouagadougou" target="_blank">Ouagadougou</a>. Die Regenzeit hat gerade angefangen, der erste Regen hat  die Landschaft mit einem zartgrünen Flaum überzogen. Ich mag dieses Land. Eben, gleichförmiger Rhythmus, eigentlich unspektakulär (für Afrika). Und so sind auch die  Menschen hier mit ihrer Art: ruhig, entspannt, aber nicht gleichgültig.</p>
<p>Hinter mir liegen zwei Tage mit zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen mit der UNPCB, das ist der Bauernverband in Burkina Faso. In deren Verantwortung  und mehr und mehr in deren Umsetzung liegt das <a href="http://www.hessnatur.info/burkinafaso" target="_blank">Bio- Baumwollprojekt</a>. Begleitet hat mich Georg Felber, der Schweizer Projektleiter der <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a> vor Ort: Bis in die Nacht hat er mit großer Geduld zu meinen unendlichen Fragen nach Details und vor allem nach Hintergründen bereitwillig und geduldig Auskunft gegeben.</p>
<p>Was war mein Ziel des <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/05/18/mission-bio-baumwolle/" target="_blank">Besuches</a>? hessnatur hat den Anteil an Fairtrade-Biobaumwolle aus Burkina Faso in den vergangenen drei Jahren schrittweise gesteigert. Angefangen mit einem Container von 24 Tonnen Fasern sind wir Ende 2010 wahrscheinlich bei ca. 300 Tonnen Abnahme. Das heißt, wir haben eine Abnahmegröße erreicht, wo die Strukturen, Qualität und Verfügbarkeiten geklärt sein müssen. Das ist wichtig für hessnatur.</p>
<p>Für die Bauern ist wichtig, für ihre Anbauplanung eine verbindliche Abnahmegarantie zu bekommen. Gleichzeitig ist aber auch eine Kontinuität wichtig. Für den Baumwoll-Anbau müssen natürlich entsprechend Saaten zur Verfügung stehen. Das ist logischerweise auch von der Vorjahresernte abhängig. Dann brauchen Sie entsprechende Anbauberater. Das sind in den vergangenen Jahren bis zu 60 Experten gewesen, die die 4000 bis 5000 Bauern betreuen, kontrollieren, beraten.</p>
<p>Gleichzeitig halte ich es auch für wichtig, sich auf „Durchschnittspreise“ zu einigen. Baumwolle ist wie andere Fasern ein spekulatives Geschäft. Mein Verständnis vom Fairen Handel ist, unter Partnern verlässlich, wertig und jenseits der Kurse zu handeln. Das ist in der Praxis nicht ganz einfach. Erstaunlicherweise auch nicht einfach mit Bauernvertretern zu besprechen, wenn man sich, wie zur Zeit, in einer Hochpreisphase befindet.</p>
<p>Warum ist der Rohstoffpreis für Baumwolle gerade so hoch? In den letzten Monaten der Finanzkrise wurden in den Unternehmen die Lagerbestände radikal runter gefahren, bis unter den Meldebestand. Tja, und wenn Sie aber weiter Unterhosen produzieren wollen, brauchen Sie irgendwann dann doch mal wieder neue Baumwolle. &#8220;Is so&#8221;, sagt der Bergmann. Dann kommt dazu, dass Indien ein Ausfuhrverbot für Baumwollfasern erlassen hat, um den wachsenden Inlandsbedarf befriedigen zu können. Und da die Bauern ihre Ernte nicht so gut  los geworden sind, haben sie im letzten Jahr halt weniger Baumwolle angebaut. Also wurde die Baumwolle knapp und der Preis steigt. Und da wollte ich doch mal ins Lager schauen und sehen, wie viel Ballen noch für uns &#8220;rausspringen&#8221;.</p>
<p>Sprechen wollte ich mit unseren Partnern aber auch über Qualitätssicherung und die Problematik der gentechnisch veränderten Baumwolle. Darüber dann mehr in meiner nächsten &#8220;Gute Nacht&#8221;-Geschichte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.hessnatur.com/blog/2010/05/26/fruhling-in-burkina-faso/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hauptstadt des Fairen Handels</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2010/01/28/hauptstadt-des-fairen-handels/</link>
		<comments>http://de.hessnatur.com/blog/2010/01/28/hauptstadt-des-fairen-handels/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 12:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>
		<category><![CDATA[fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Marburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.hessnatur.com/blog/?p=4301</guid>
		<description><![CDATA[Auch wenn die Preisverleihung schon fast ein halbes Jahr her ist – Marburg an der Lahn ist „Hauptstadt des Fairen Handels 2009“. Bereits am 16. September 2009 hat sich die hessische Stadt (nur 40 Minuten von hessnatur entfernt) mit knapp 81.000 Einwohnern gegen 39 Mitbewerber durchgesetzt. Neben dem begehrten Titel und dem Recht, das „Hauptstadt-Signet“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-4302" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Auslobung-Stadt-Fairer-Handel.jpg" alt="Auslobung Stadt Fairer Handel" width="479" height="185" /></a></p>
<p>Auch wenn die Preisverleihung schon fast ein halbes Jahr her ist – Marburg an der Lahn ist „<a href="http://www.service-eine-welt.de/hauptstadtfh/hauptstadtfh-start.html" target="_blank">Hauptstadt des Fairen Handels 2009</a>“.</p>
<p>Bereits am 16. September 2009 hat sich die <a href="http://www.marburg.de/" target="_blank">hessische Stadt</a> (nur 40 Minuten von <a href="http://www.hessnatur.com" target="_blank">hessnatur</a> entfernt) mit knapp 81.000 Einwohnern gegen 39 Mitbewerber durchgesetzt. Neben dem begehrten Titel und dem Recht, das „Hauptstadt-Signet“ zu verwenden, gab es ein Preisgeld von 35.000€, welches in die weitere Arbeit zum fairen Handel(n) fließen soll. Der bundesweite Wettbewerb fand seit 2003 zum vierten Mal statt und wurde von der <a href="http://www.service-eine-welt.de/home/index.html" target="_blank">Servicestelle Kommunen in der Einen</a> Welt bei <a href="http://www.inwent.org/" target="_blank">InWEnt</a> durchgeführt.</p>
<p>In der Jury vertreten: Georg Abel (Verbraucher Initiative e.V.), Christoph Albuschkat (Forum Fairer Handel e.V.), Lothar Ferber-Hammeke (DZ Bank Mikrofinanzfonds), Dr. Werner Görtz (Landeshauptstadt Düsseldorf), Juryvorsitzende Petra Heilih (Weltgebetstag der Frauen und Deutsches Komitee e.V.), Ute Kreienmeier (Deutscher Städte- und Gemeindebund), Dieter Overath (TransFair e.V.), Norbert Pfütze (Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V.), Rainer Steeg (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und Acel Welge (Deutscher Städtetag).</p>
<p>Warum Marburg? Marburg hat sich gegen die Städte München und Saarbrücken (Platz 2) sowie die Stadt Chemnitz und Gemeinde Rumbach (Platz 3) wegen der herausragenden Vielfalt der kommunalen Aktivitäten durchgesetzt. So bindet Marburg beispielsweise die Thematik des fairen Handels optimal in ihre Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit ein und spricht verschiedene und neue Zielgruppen an.</p>
<p>Beispielsweise werden eine eigene Zeitschrift und ein eigener Radiosender als Kommunikationsmittel genutzt und breitenwirksam eingesetzt. Die Stadt begeisterte weiter durch ihre Kontinuität als auch Kreativität bei der Entwicklung neuer Ideen und Anregungen. Als entwicklungspolitische Lernorte wurden ein Botanischer Garten, eine Bio-Kafferösterei und ein Weltladen etabliert.</p>
<p>Beeindruckt war die Jury auch durch die sehr fruchtbare und interkommunale Zusammenarbeit Marburgs mit den Städten Eisenach, Honduras und Dortmund. So lernen zum Beispiel Süd-Partnerinnen der Frauenorganisation „<a href="http://www.elisabethkaffee.de/index.php/comucap/" target="_blank">Comucap</a>“ aus Honduras den Fairen Handel in Deutschland kennen.</p>
<p>Die nächste bundesweite Ausschreibung findet 2011 statt. Bis dahin mache ich mir ein paar schöne Tage in Marburg und genieße frisch gerösteten Bio-Kaffee im Botanischen Garten &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.hessnatur.com/blog/2010/01/28/hauptstadt-des-fairen-handels/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Baumwoll-Leichen in Bern</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/10/14/baumwoll-leichen-in-bern/</link>
		<comments>http://de.hessnatur.com/blog/2009/10/14/baumwoll-leichen-in-bern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 12:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[externes]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[fair]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Trade]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.hessnatur.com/blog/?p=3291</guid>
		<description><![CDATA[Krasse Guerilla-Aktion gestern auf dem Waisenhausplatz im schweizerischen Bern: Passanten sehen sich plötzlich mit einer Szenerie wie aus einem Krimi konfrontiert: Dutzende von Leichen liegen auf dem Platz – nicht aus Fleisch und Blut, sondern stilisierte Körper aus weißem Baumwollstoff. „Jährlich sterben 20.000 Menschen an den Folgen von Pestizideinsätzen auf Baumwollfeldern“, steht in blutiger Schrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3294" title="Baumwolle1" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Baumwolle11.jpg" alt="Baumwolle1" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Krasse Guerilla-Aktion gestern auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waisenhausplatz_(Bern)" target="_blank">Waisenhausplatz</a> im schweizerischen Bern: Passanten sehen sich plötzlich mit einer Szenerie wie aus einem Krimi konfrontiert: Dutzende von Leichen liegen auf dem Platz – nicht aus Fleisch und Blut, sondern stilisierte Körper aus weißem Baumwollstoff.  „Jährlich sterben 20.000 Menschen an den Folgen von Pestizideinsätzen auf Baumwollfeldern“, steht in blutiger Schrift auf den symbolisch dargestellten Opfern. Die Aktivisten von <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a> machen damit über die verheerenden Folgen des konventionellen Baumwollanbaus und werben – passend zu ihrer Kampagne „<a href="http://www.bio-fair.ch" target="_blank">Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair</a>“ – für biologisch produzierte und fair gehandelte Mode.</p>
<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-3309" title="2009_10_15_Aktion 'Baumwollkrimi' 3" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_15_Aktion-Baumwollkrimi-3-300x225.jpg" alt="2009_10_15_Aktion 'Baumwollkrimi' 3" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Obwohl Baumwolle nur auf zweieinhalb Prozent der weltweiten Ackerflächen wächst, werden laut Helvetas hier 16 Prozent der weltweit eingesetzten Insektizide und Unmengen anderer giftiger Spritzmittel versprüht. „Menschen, die auf Baumwollfeldern arbeiten, nehmen diese Giftstoffe ungewollt auf. Zehntausende erkranken und Tausende sterben daran Jahr für Jahr. Die Baumwollbauern in Entwicklungsländern müssen sich zudem oft verschulden, um diese Pestizide sowie Kunstdünger zu kaufen.“, so Helvetas.</p>
<p>Diese werden im konventionellen Baumwollanbau in rauen Mengen ausgebracht. Sie können ins Wasser gelangen und verunreinigen damit die Trinkwasservorräte. Nützlinge auf dem Feld werden getötet, während Schädlinge mit der Zeit resistent gegen die Gifte werden. Auch die Ertragskraft der Böden vermindert sich mit der Zeit. Frauen können auf den mit Chemikalien gedüngten Feldern nicht arbeiten, weil sie bei einer Schwangerschaft ihre ungeborenen Kinder schädigen würden. Tiere verenden, weil sie von den giftigen Baumwollpflanzen fressen.</p>
<p>Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an ein Interview mit einer <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/05/bei-den-baumwoll-bauern-in-burkina-faso/" target="_blank">Bäuerin in Burkina Faso</a>, die in der Vergangenheit konventionell Baumwolle angebaut hat. Die Früchte, die am Rand der Baumwollfelder geerntet worden sind, waren so pestizid-verseucht, dass eines ihrer Kinder im Säuglingsalter starb.</p>
<p>Ursache für diese Missstände ist häufig fehlendes Wissen, wie mit solchen Chemikalien überhaupt umzugehen ist. Es fehlt an Input zu nachhaltigen Methoden zur Schädlingsbekämpfung und zur Düngung der Baumwollpflanzen. Helvetas engagiert sich mit Projekten in Westafrika und Zentralasien für den biologischen Anbau und fairen Handel von Baumwolle. Sie berät und unterstützt die Bauern vor Ort. Diese profitieren von gerechten Preisen für ihre Ernte und von einer gesünderen Umwelt. hessnatur bezieht Bio-Baumwolle für seine Kollektionen u.a. aus einem Gemeinschaftsprojekt mit Helvetas in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burkina_Faso" target="_blank">Burkina Faso</a>.</p>
<p>Anlässlich der Aktion hat Helvetas die Passanten in Bern angehalten, selbst aktiv zu werden und sich beim <a href="http://www.bio-fair.ch" target="_blank">Shoppen</a> für Bio-Mode zu entscheiden. Wir haben es alle in der Hand, ein T-Shirt aus konventioneller Baumwolle mit ungewissem Hintergrund, was die Fertigung angeht, zu kaufen oder uns für ein T-Shirt zu entscheiden, das ökologisch und fair hergestellt ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.hessnatur.com/blog/2009/10/14/baumwoll-leichen-in-bern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bio und Fairtrade</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/07/03/bio-und-fairtrade/</link>
		<comments>http://de.hessnatur.com/blog/2009/07/03/bio-und-fairtrade/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 06:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.hessnatur.com/blog/?p=2153</guid>
		<description><![CDATA[Zur Zeit scheint in der Schweiz eine spezielle Entwicklung erkennbar zu werden: Bio &#8220;verdrängt&#8221; Fairtrade. Durch die immer höher werdende Schadstoffbelastung unseres Lebensraumes nehmen auch Allergien sprunghaft zu. Das führt offenbar dazu, dass immer mehr Konsumenten darauf achten, nicht nur die Lebensmittel, sondern auch die Kleidung möglichst schadstofffrei, also Bio, einzukaufen. Discounter wollen auch am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/" target="_self"><img class="alignleft size-medium wp-image-2320" title="bio-und-fairtrade1" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/bio-und-fairtrade1.jpg" alt="" width="247" height="186" /></a></p>
<p>Zur Zeit scheint in der Schweiz eine spezielle Entwicklung erkennbar zu werden: Bio &#8220;verdrängt&#8221; Fairtrade.</p>
<p>Durch die immer höher werdende Schadstoffbelastung unseres Lebensraumes nehmen auch Allergien sprunghaft zu. Das führt offenbar dazu, dass immer mehr Konsumenten darauf achten, nicht nur die Lebensmittel, sondern auch die <a href="http://www.evb.ch/p14810.html" target="_blank">Kleidung</a> möglichst schadstofffrei, also Bio, einzukaufen.</p>
<p>Discounter wollen auch am „Biokuchen“ teilhaben und lassen so genannte &#8220;<a href="http://www.utopia.de/ratgeber/jetzt-kolumne-folge-vii-kann-denn-bio-billig-sein" target="_blank">Bio &#8211; Billigware</a>&#8221; produzieren. Dies ergibt einen <a href="http://www.nachrichten.ch/detail/266327.htm" target="_blank">höheren Kaufmarkt</a> gegenüber einem kleineren Produktionsmarkt. Im Jahre 2008 war in der Schweiz der Zuwachs von Fairtrade gehandelter Ware nur noch <a href="http://www.maxhavelaar.ch/de/medien-info/medienmitteilungen/52/" target="_blank">3,1 %</a>, weltweit<a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/484486/index.do" target="_blank"> 22 %</a>.</p>
<p>Obwohl wir weltweit immer noch den höchsten Fairtrade-Pro-Kopf-Konsum haben, stimmt dies bedenklich. Erfreulich ist, dass Grossbritannien und die USA stark aufholen. Weltweit wurde im letzten Jahr knapp 3 Milliarden Euro Fairtrade-Umsatz generiert.</p>
<p>Ein Bio-Label scheint zur Zeit einen stärkeren Kaufreiz zu haben als die Zusicherung, respektvoll mit den produzierenden Bauern umzugehen und dafür zu sorgen, dass diese ein vernünftiges Auskommen haben, ohne ihre Kinder zur Arbeit schicken zu müssen. Unser gemeinsames <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank">Projekt des Anbaus von Bio-Baumwolle in Burkina Faso</a>, das wir zusammen mit der Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a> betreiben und bei dem wir 20 % Bio- als auch 20 % Fairtrade-Prämie zusätzlich zum afrikanischen Baumwollpreis zahlen, hat da Vorbildcharakter.</p>
<p>Mein Standpunkt: Auf Bio muss nicht, auf <a href="http://www.maxhavelaar.ch/de/maxhavelaar/fairer-handel/" target="_blank">Fairtrade</a> darf nicht verzichtet werden, damit wir mit offenem Blick den Menschen in den produzierenden Ländern begegnen können. Es sollte für uns selbstverständlich sein, dass wir mit <a href="http://www.bio-fair.ch" target="_blank">Respekt einkaufen</a>, nach dem Motto: lieber weniger, dafür fair &#8211; und bio!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.hessnatur.com/blog/2009/07/03/bio-und-fairtrade/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heinz Hess und das Sekem-Projekt</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/04/28/heinz-hess-und-das-sekem-projekt/</link>
		<comments>http://de.hessnatur.com/blog/2009/04/28/heinz-hess-und-das-sekem-projekt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 06:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Fischer-Mehwald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[demeter]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[ifoam]]></category>
		<category><![CDATA[Pionier]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Textilkonfektion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.hessnatur.com/blog/?p=1583</guid>
		<description><![CDATA[Das Thema Bio-Baumwolle ist bei hessnatur nach wie vor ein Thema mit absoluter Priorität. So haben wir vor kurzem bei einem Mailing an unsere Kunden dieses Thema mal wieder aufgegriffen und unser Bio-Baumwoll-Projekt in Burkina Faso &#8211; unter dem Motto ökologisch angebaut und fair gehandelt &#8211; beschrieben. In diesem Mailing haben wir geschrieben, dass Heinz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_self"><img class="alignnone size-full wp-image-1619" title="bio-baumwolle-agypten" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/bio-baumwolle-agypten.jpg" alt="" width="479" height="318" /></a></p>
<p>Das Thema Bio-Baumwolle ist bei <a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=home" target="_blank">hessnatur</a> nach wie vor ein Thema mit absoluter Priorität. So haben wir vor kurzem bei einem Mailing an unsere Kunden dieses Thema mal wieder aufgegriffen und unser <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank">Bio-Baumwoll-Projekt in Burkina Faso</a> &#8211; unter dem Motto ökologisch angebaut und fair gehandelt &#8211; beschrieben.</p>
<p>In diesem Mailing haben wir geschrieben, dass <a href="http://www.hessnatur.info/de/leitbild/heinz-hess.html" target="_blank">Heinz Hess </a>1991 in Ägypten das erste Bio-Baumwollprojekt weltweit iniitiert hat. Von unseren aufmerksam lesenden KundInnen wurden wir sofort darauf angesprochen, dass doch Herr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_Abouleish" target="_blank">Dr. Ibrahim Abouleish</a> Sekem gegründet habe. Das ist natürlich richtig und Herr Abouleish Senior hat <a href="http://www.sekem.com" target="_blank">Sekem</a> bereits 1977 gegründet und dort nach <a href="http://www.demeter.de/" target="_blank">Demeter</a>-Richtlinien Heilkräuter und Gemüse angebaut.</p>
<p>Aber Heinz Hess war es, der den Anbau der Bio-Baumwolle initiiert hat. Wir wollten aber noch einmal richtig recherchieren, wie das damals gelaufen ist. Denn so richtig wusste das im Haus hier niemand mehr und wir kannten ja auch immer nur die Aussage von Heinz Hess. Das muss aber doch noch herauszufinden sein, oder? Wir haben daher direkt Kontakt zu dem Architekten, der unsere Versandgebäude geplant hat, aufgenommen und mit ihm gesprochen.</p>
<p>Herr Reindl, der mit seinem Unternehmen <a href="http://www.portus-bau.de/whsek.html" target="_blank">Portus Bau </a>mehrere Gebäude in Sekem, z.B. die Wohnhäuser, gebaut hat, kannte bzw. kennt sowohl Heinz Hess als auch Herrn Dr. Ablouleish gut und er hat uns jetzt noch einmal die Geschichte mit dem Baumwollanbau in Sekem erzählt &#8211; und dies möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten.</p>
<p>Herr Reindl war im Zuge der Bauplanung im Jahr 1991 öfter bei hessnatur. In einem der Büros saß zu der Zeit ein ägyptischer Mitarbeiter und Herr Reindl wollte von Herrn Hess wissen, welche Aufgabe dieser Mitarbeiter hätte. Heinz Hess hat dann berichtet, dass hessnatur versucht, ägyptische Baumwolle zu importieren und dass dies die Aufgabe dieses Mitarbeiters sei. Ägypten exportierte damals aber nur fertig konfektionierte Ware und keine Rohbaumwolle und daher sei der Mitarbeiter nicht sehr erfolgreich. Heinz Hess war darüber natürlich nicht besonders glücklich und Herr Reindl hat ihm vorgeschlagen, Kontakt mit Sekem aufzunehmen.</p>
<p>In Sekem plante Herr Reindl zu der Zeit gerade die Wohnhäuser und er kannte die Familie Abouleish. Also stellte er den Kontakt zu Herrn Abouleish her. Heinz Hess brauchte 120 Tonnen Baumwolle für einen unserer damaligen Lieferanten in Dänemark. Herr Abouleish war einverstanden, es mit dem Anbau von Baumwolle zu versuchen, unter der Voraussetzung, dass nach Demeter-Richtlinien angebaut wird. Der Vertrag wurde abgeschlossen. Heinz Hess finanzierte den Anbau der Baumwolle mit ca. 60.000 Mark vor. Da die Erträge „trotz des kontrolliert biologischen Anbaus“ höher waren und die Baumwollblüten größer waren als beim konventionellen Anbau, waren die Bauern leicht zu überzeugen, bei diesem Projekt mitzumachen. Da die Demeter-Richtlinien auch den Anbau der Fruchtfolge vorschreiben, konnte auch das Problem mit dem hohen <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/04/22/baumwollanbau-und-wasserverbrauch/" target="_blank">Wasserverbrauch beim Baumwollanbau</a> gemindert werden. Das war der Startschuss für den Baumwollanbau in Sekem, der sich erfolgreich bis heute weiterentwickelt hat und von dem viele Textilanbieter nach wie vor profitieren.</p>
<p>Also ganz klar. Den Anstoß hat Heinz Hess gegeben. Seine Vision hat sich erfüllt. Dies wird ganz deutlich, wenn man die Entwicklung des Anbaus von Bio-Baumwolle und die Aktualität des Themas, u.a auch im Zusammenhang mit den <a href="http://www.lohas.de/" target="_blank">Lohas</a>, betrachtet. Aktueller denn je. Um noch mal auf das damalige Projekt zurückzukommen, Heinz Hess ist schon kurze Zeit später ausgestiegen und hat in der Türkei sein eigenes Baumwollanbau-Projekt aufgezogen. Er wollte wohl etwas „Eigenes“ entwickeln und mehr direkte Kontakte zu den Landwirten aufbauen.</p>
<p>Für dieses Engagement um den Bio-Anbau der Baumwolle wurde Heinz Hess 1996 mit dem <a href="http://www.ota.com/about/annualolaward.html" target="_blank">Organic Textile Recognition Award </a>bei der 2. internationalen <a href="http://www.ifoam.org/germanversion/index.html" target="_blank">IFOAM</a>-Konferenz ausgezeichnet.</p>
<p>Wir folgen noch immer seinen Spuren!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.hessnatur.com/blog/2009/04/28/heinz-hess-und-das-sekem-projekt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kampagne für soziale und ökologische Kleidung</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/03/31/kampagne-fur-soziale-und-okologische-kleidung/</link>
		<comments>http://de.hessnatur.com/blog/2009/03/31/kampagne-fur-soziale-und-okologische-kleidung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 13:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.hessnatur.com/blog/?p=1363</guid>
		<description><![CDATA[Passend zum Jahr der Naturfaser startet die Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation Helvetas heute eine Kampagne für ökologisch und sozial korrekte Kleidung – leider nur national in der Schweiz. Für Deutschland würde ich so eine Kampagne auch wichtig finden. hessnatur arbeitet mit Helvetas beim Anbau von Bio-Baumwolle in Burkina Faso zusammen und ist als Partner bei der Kampagne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bio-fair.ch" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1364" title="20090331-bio-kampagne-helvetas" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/03/20090331-bio-kampagne-helvetas.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Passend zum <a href="http://www.naturalfibres2009.org/" target="_blank">Jahr der Naturfaser</a> startet die Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a> heute eine Kampagne für ökologisch und sozial korrekte Kleidung – leider nur national in der Schweiz. Für Deutschland würde ich so eine Kampagne auch wichtig finden.</p>
<p>hessnatur arbeitet mit Helvetas beim Anbau von <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/05/bei-den-baumwoll-bauern-in-burkina-faso/" target="_blank">Bio-Baumwolle in Burkina Faso</a> zusammen und ist als Partner bei der Kampagne dabei. Diese steht unter dem Motto „Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair Trade“ – weil viele Menschen ja beim Einkauf von Lebensmitteln schon auf diese Qualitäten achten und es beim Kauf von Kleidung auch tun sollten. Stimmig finde ich die Motive der Kampagne – einen <a href="http://www.bio-fair.ch/index.php?n=10" target="_blank">Salatkopf</a> und eine <a href="http://www.bio-fair.ch/index.php?n=11" target="_blank">Banane</a>, die in der Gestaltung an Kleidungsstücke angelehnt sind. Das wären mal schöne Motive für ein T-Shirt!</p>
<p>Laut <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a> sind rund fünf Prozent aller Baumwolltextilien, die in der Schweiz verkauft werden, aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein großer Teil davon stammt zudem aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fairer_Handel" target="_blank">fairem Handel</a>. Diese fünf Prozent will Helvetas, nicht zuletzt mit der heute startenden Kampagne, bis Ende 2010 verdoppeln. Die Steigerung soll sich positiv auf die Bauern in Entwicklungsländern auswirken, die statt konventioneller Baumwolle Bio-Baumwolle anbauen. Wie eben die Produzenten in Burkina Faso, die keine Pestizide einsetzen und damit nicht nur die Umwelt, sondern auch ihre eigene Gesundheit schützen.</p>
<p>Tipp: Im Rahmen der Kampagne hat Helvetas die Internetseite <a href="http://www.bio-fair.ch" target="_blank">www.bio-fair.ch</a> gestartet. Dort kann man mit einer Schweizer Landkarte Geschäfte herausfinden, die faire und ökologische Mode anbieten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.hessnatur.com/blog/2009/03/31/kampagne-fur-soziale-und-okologische-kleidung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bei den Baumwoll-Bauern in Burkina Faso</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/05/bei-den-baumwoll-bauern-in-burkina-faso/</link>
		<comments>http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/05/bei-den-baumwoll-bauern-in-burkina-faso/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 14:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.hessnatur.com/blog/?p=851</guid>
		<description><![CDATA[Unser Wagen hat kaum vor dem kleinen Schulgebäude von Fouanliedi inmitten der kargen Steppe von Burkina Faso geparkt, da kommen schon die ersten Menschen des Dorfes an, um uns zu begrüßen. Hier auf ihren Feldern bauen die Farmer kontrolliert biologische Baumwolle an, die wir auch für unsere Textilien einsetzen. „Bonjour“ und „Ça va“ rufen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-853" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/02/20090206-bei-den-baumwollbauern-in-burkina-faso.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Unser Wagen hat kaum vor dem kleinen Schulgebäude von Fouanliedi inmitten der kargen Steppe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burkina_Faso" target="_blank">Burkina Faso</a> geparkt, da kommen schon die ersten Menschen des Dorfes an, um uns zu begrüßen. Hier auf ihren Feldern bauen die Farmer kontrolliert biologische <a href="http://de.hessnatur.com/shop/glossary.action?letter=b" target="_blank">Baumwolle</a> an, die wir auch für unsere Textilien einsetzen. „Bonjour“ und „Ça va“ rufen sie uns freudestrahlend zu.</p>
<p>Endlich in Burkina Faso! Nachdem ich meinen geplanten Besuch im <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2008/12/18/reise-nach-burkina-faso/" target="_blank">November 2008</a> wegen Krankheit absagen musste, freue ich mich natürlich nun umso mehr, jetzt hier zu sein. Ich bin zusammen mit Kameramann Hartmut am vergangenen Samstag nach Burkina Faso gereist, um vor Ort für unser <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank">Bio-Baumwollprojekt</a> zu recherchieren und Filmaufnahmen zu machen.</p>
<p>Seit 2005 engagieren wir uns in Zusammenarbeit mit der Schweizer Entwicklungshilfeorganisation <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a>, um den Anbau von giftfreier Bio-Baumwolle in Burkina Faso zu fördern. Begleitet werden wir auf unserer Reise von Georg Felber, Projektmanager bei <a href="http://www.helvetas.bf" target="_blank">Helvetas in Burkina Faso</a>, unserem Dolmetscher Daouda und unserem Fahrer Samba.</p>
<p>Wir dürfen im Schulgebäude (was nur aus einem Raum besteht) hinter dem Lehrertisch Platz nehmen. Alle anderen sitzen auf den Schulbänken. Die Bänke und Tische sind übrigens durch einer Spende von hessnatur angeschafft worden. Da wir verspätet eingetroffen sind, müssen wir alle Dorfbewohner um Vergebung bitten – die uns gewährt wird. Alle in unserer Gruppe stellen sich persönlich vor und erzählen, was der Grund ihres Besuchs ist. Das ist hier so Brauch. Daouda, unser Dolmetscher, und Abel, ein lokaler Helvetas-Mitarbeiter, übersetzen unsere Begrüßung ins Französische und in die lokalen Sprachen Mooré und Gurmanche.</p>
<p>Jeder von uns wird nach seiner kleinen Ansprache von allen Dorfbewohnern noch mal offiziell mit Applaus begrüßt. Zum Begrüßungsritual gehört auch ein leckerer Willkommenstrink. „Zoom-Koom“ heißt er, wird in einer großen Holzschale gereicht und besteht aus Wasser, gemahlener Hirse und etwas Ingwer (schmeckt auf jeden Fall danach). Unglaublich lecker! Jeder trinkt einen Schluck und gibt die Schale dann weiter. Als ich frage, ob ich auch noch mal trinken darf, lachen alle und gewähren mir meine Zugabe.</p>
<p>Wir nehmen unter einem großen schattigen Baum Platz. Der Mittelpunkt des Dorfes und Versammlungsplatz. Die Dorfbewohner haben die Schulbänke aus dem Schulgebäude geholt und im Halbkreis aufgestellt. Ich stelle unseren aktuellen <a href="http://de.hessnatur.com/shop/catalogorder.action?contentID=catalog&amp;contentName=Katalogbestellung" target="_blank">Frühjahr/Sommer-Katalog</a> vor und erkläre, dass uns die Bio-Baumwolle aus Burkina Faso wichtig ist, weil sie giftfrei angebaut wird und damit weder Mensch noch Natur schadet. Und durch den „Bio-Bonus“, den wir den Bauern für ihre Baumwolle zahlen, bekommen sie ein faires Einkommen. Was mit der Fairtrade-Prämie für die Gemeinschaft angeschafft wird, entscheiden alle im Dorf gemeinsam. Das Schulgebäude zum Beispiel wurde damit finanziert. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene werden hier ausgebildet.</p>
<p>Auch ich bin neugierig und frage die Dorfbewohner, was ihnen der Anbau von Bio-Baumwolle bringt. Die Antwort ist eindeutig: „Uns geht es gesundheitlich viel besser! Und unsere Felder bringen uns eine bessere Ernte!&#8221;. Es macht einen Unterschied, ob man &#8211; eingehüllt in Pestizide &#8211; sein Baumwollfeld bewirtschaftet oder natürlichen Kompost aufträgt. Ob man die Nährstoffe des Bodens durch Überkultivierung von Baumwolle aussaugt oder der Erde durch Fruchtwechsel und Anbau von Hirse oder Sesam die Möglichkeit gibt, sich wieder zu regenerieren.</p>
<p>Tiya, einer der Dorfbewohner, erzählt, dass es ihm auch finanziell besser geht. Er baut seit 2005 Bio-Baumwolle an und hatte vorher kein eigenes Haus. Jetzt hat er sich durch den besseren Marktpreis der Bio-Baumwolle ein Haus, Werkzeuge und auch etwas Vieh anschaffen können. Und er kann sich und seine sechs Familienmitglieder von seiner Ernte ernähren.</p>
<p>Am Nachmittag verlassen wir Fouanliedi und fahren nach Fada N’Gourma. Hier haben wir von Sonntag auf Montag übernachtet. Am Nachmittag geht es die 220 Kilometer nach Ouagadougou zurück. Am Abend kommt <a href="http://www.hessnatur.info/de/fakten/geschaeftsfuehrer-wolf-luedge.html" target="_blank">Wolf Lüdge</a> an und ich möchte ihn am Flughafen abholen.</p>
<p>Er will hier die Menschen kennenlernen, die er als wichtige Partner von hessnatur sieht. Und denen ebenso wie uns das Wohl um Mensch und Natur gleichermaßen wichtig ist. Darüber wird er in Kürze im Blog berichten. Und von mir wird es auch noch weitere Geschichten vom „weißen Gold“ aus Westafrika geben!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/05/bei-den-baumwoll-bauern-in-burkina-faso/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

