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	<title>hessnatur Blog &#187; Helvetas</title>
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		<title>Helvetas ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 08:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Großes Lob für das Engagement von Helvetas! Die Schweizer Entwicklungshilfeorganisation, mit der wir seit 2005 im Rahmen des gemeinsamen Anbauprojekts für Bio-Baumwolle in Burkina Faso zusammenarbeiten, wurde jüngst auf der NATUR-Gala in Basel mit dem Hauptpreis von Prix NATURE Swisscanto für ihr Engagement in Sachen Bio-Baumwolle ausgezeichnet. Tobias Meier, Leiter Fairer Handel von Helvetas (2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.natur.ch/veranstaltungen/gala/natur-gala-2011/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-9067" title="Helvetas Tobias Meier" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/Helvetas-Tobias-Meier.jpg" alt="" width="479" height="319" /></a>Großes Lob für das Engagement von <a href="http://www.helvetas.ch" target="_blank">Helvetas</a>! Die Schweizer Entwicklungshilfeorganisation, mit der wir seit 2005 im Rahmen des <a href="http://www.hessnatur.info/burkinafaso" target="_blank">gemeinsamen Anbauprojekts für Bio-Baumwolle in Burkina Faso</a> zusammenarbeiten, wurde jüngst auf der <a href="http://www.natur.ch/veranstaltungen/gala/natur-gala-2011/" target="_blank">NATUR-Gala</a> in Basel mit dem Hauptpreis von Prix NATURE Swisscanto für ihr Engagement in Sachen Bio-Baumwolle ausgezeichnet. Tobias Meier, Leiter Fairer Handel von Helvetas (2. von links), nahm den Preis von 10.000 Schweizer Franken entgegen. Der Hauptpreis des Prix Nature Swisscanto zeichnet innovative Projekte aus, die mit Erfolg einen besonders großen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Bereich Natur, Landschaft und Umwelt leisten.</p>
<p>Ebenso wie hessnatur setzt Helvetas seit 20 Jahren auf biologisch angebaute und fair gehandelte Baumwolle. 1998 führte Helvetas in Mali in Westafrika eine Machbarkeitsstudie durch, um die Chancen für den Anbau von Bio-Baumwolle abzuklären. Gestartet wurde ein Pilotversuch mit 25 Kleinbauern – der Vorläufer für weitere Anbauprojekte wie das in Burkina Faso. Die Jury lobte, dass sich Helvetas „für die internationale Verbreitung der Bio-Baumwolle stark gemacht hat.“</p>
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		<title>Zur Baumwoll-Ernte in Burkina Faso</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie angekündigt möchte ich etwas zu meiner jüngsten Reise nach Burkina Faso erzählen, die mich wieder zu unseren Projektpartnern bei Helvetas und zu den Baumwollbauern des Dorfes Komadougou geführt hat. Geplant war &#8211; eigentlich &#8211; eine private Rundreise durch Ghana und Burkina Faso – doch kurz vor dem Abflug nach Accra erreichte mich eine Anfrage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/08/04/die-baumwolle-2010-wachst/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-7689" title="Baumwoll-Ernte in Burkina Faso" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Baumwoll-Ernte-in-Burkina-Faso.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Wie angekündigt möchte ich etwas zu meiner jüngsten Reise nach Burkina Faso erzählen, die mich wieder zu unseren Projektpartnern bei <a href="http://www.helvetas.ch" target="_blank">Helvetas</a> und zu den Baumwollbauern des Dorfes <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/09/die-kinder-der-baumwollbauern/" target="_blank">Komadougou</a> geführt hat.</p>
<p>Geplant war &#8211; eigentlich &#8211; eine private Rundreise durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana" target="_blank">Ghana</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burkina_Faso" target="_blank">Burkina Faso</a> – doch kurz vor dem Abflug nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accra" target="_blank">Accra</a> erreichte mich eine Anfrage von Georg Felber, dem Projektleiter vor Ort, ob ich denn für eine Sendung des <a href="http://www.africareport.com/" target="_blank">Africa Report</a> unser gemeinsames <a href="http://www.hessnatur.info/burkinafaso" target="_blank">Projekt</a> und die Unterstützung der Schulkantine in Komadougou vorstellen könnte. Africa Report wird über Satellit in Afrika und den USA ausgestrahlt, die Sendungen werden auch im Internet gezeigt – sobald der Ausstrahlungstermin feststeht, gibt’s natürlich den Hinweis hier im Blog.</p>
<p>Gesagt, getan –von Ouagadougou aus geht es mit dem Helvetas-Team nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fada_N%E2%80%99Gourma" target="_blank">Fada N’Gourma</a> im Osten des Landes und von dort aus weiter nach Komadougou. Hier gibt es ein Wiedersehen mit Pierre Bangou, er ist Bio-Baumwollbauer und Präsident der örtlichen Bauerngruppe, den ich bereits im vergangenen Jahr bei meinen Reisen zwei mal treffen durfte.</p>
<p>Nach dem Ende der Regenzeit sind die Bauern mit dem ersten Erntedurchgang durch die Baumwollfelder beschäftigt – schöne Aufnahmen für Kameramann Daniel und Redakteur Jeroen und natürlich spannende Erkenntnisse über die Besonderheiten des Bio-Anbaus. Was auf dem Feld von Pierre Bangou schön zu sehen und zu erklären ist, ist das Zusammenspiel der Baumwoll-Pflanzen mit so genannten „Trap Plants“ und den Karité-Bäumen.</p>
<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/11/05/zur-baumwoll-ernte-in-burkina-faso/" target="_self"><img class="alignright size-full wp-image-7694" title="Trap Plants und Karité-Baum" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Trap-Plants-und-Karité-Baum.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>„Trap Plants“ (im Bild vorne links zu sehen) werden zwischen die Baumwoll-Setzlinge gepflanzt. Sie ziehen Insekte und Schädlinge an, die sich dann über diese Pflanzen hermachen und dafür die Baumwolle in Frieden lassen – Insektenschutz auf natürliche Art und Weise.</p>
<p>Rechts hinten im Bild ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karit%C3%A9baum" target="_blank">Karité-Baum</a> zu sehen, der inmitten der Baumwolle wächst. Die Früchte des Baums, die etwa so groß sind wie eine Zitrone und ein birnen-ähnliches Fruchtfleisch haben, sind dank des kontrolliert-biologischen Baumwollanbaus ebenfalls bio, werden von den Bauern und ihren Familien gegessen oder auf dem lokalen Markt verkauft.</p>
<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/11/05/zur-baumwoll-ernte-in-burkina-faso/" target="_self"><img class="size-thumbnail wp-image-7695   alignleft" title="Karité" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/Karité-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Kerne im inneren der Früchte werden getrocknet, aus ihrem Extrakt wird <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shea_butter" target="_blank">Sheabutter</a> gewonnen. Diese findet in verschiedenen Kosmetika oder Seife Verwendung – für solche Naturkosmetik-Produkte aus Burkina Faso gibt es eine steigende Nachfrage.</p>
<p>Nach den Dreharbeiten mit Daniel und Jeroen auf dem Feld geht es weiter zur Schule in Komadougou. Hier <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/02/15/aktive-entwicklungshilfe-mittagessen-in-der-schule/" target="_blank">unterstützen</a> wir seit einem Jahr die Schulkantine und können im Rahmen der <a href="http://de.hessnatur.com/shop/bonusdetail.action?modelCode=94542&amp;pos=1" target="_blank">Freundschaftswerbung</a> den rund 400 Kindern ein warmes Mittagessen garantieren. Als wir in der Schule ankommen, tagt der Elternbeirat und freut sich auf das spontane Wiedersehen und ein Gespräch über die Schulküche – mehr dazu nächste Woche hier im Blog.</p>
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		<title>Frühling in Burkina Faso</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Heimann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Wagen fährt ruhig auf der wenig befahrenen Strasse von Bobo Diulasso zurück in die Hauptstadt Ouagadougou. Die Regenzeit hat gerade angefangen, der erste Regen hat  die Landschaft mit einem zartgrünen Flaum überzogen. Ich mag dieses Land. Eben, gleichförmiger Rhythmus, eigentlich unspektakulär (für Afrika). Und so sind auch die  Menschen hier mit ihrer Art: ruhig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5689" title="Burkina Faso" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Burkina-Faso1.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Unser Wagen fährt ruhig auf der wenig befahrenen Strasse von Bobo Diulasso zurück in die Hauptstadt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ouagadougou" target="_blank">Ouagadougou</a>. Die Regenzeit hat gerade angefangen, der erste Regen hat  die Landschaft mit einem zartgrünen Flaum überzogen. Ich mag dieses Land. Eben, gleichförmiger Rhythmus, eigentlich unspektakulär (für Afrika). Und so sind auch die  Menschen hier mit ihrer Art: ruhig, entspannt, aber nicht gleichgültig.</p>
<p>Hinter mir liegen zwei Tage mit zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen mit der UNPCB, das ist der Bauernverband in Burkina Faso. In deren Verantwortung  und mehr und mehr in deren Umsetzung liegt das <a href="http://www.hessnatur.info/burkinafaso" target="_blank">Bio- Baumwollprojekt</a>. Begleitet hat mich Georg Felber, der Schweizer Projektleiter der <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a> vor Ort: Bis in die Nacht hat er mit großer Geduld zu meinen unendlichen Fragen nach Details und vor allem nach Hintergründen bereitwillig und geduldig Auskunft gegeben.</p>
<p>Was war mein Ziel des <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/05/18/mission-bio-baumwolle/" target="_blank">Besuches</a>? hessnatur hat den Anteil an Fairtrade-Biobaumwolle aus Burkina Faso in den vergangenen drei Jahren schrittweise gesteigert. Angefangen mit einem Container von 24 Tonnen Fasern sind wir Ende 2010 wahrscheinlich bei ca. 300 Tonnen Abnahme. Das heißt, wir haben eine Abnahmegröße erreicht, wo die Strukturen, Qualität und Verfügbarkeiten geklärt sein müssen. Das ist wichtig für hessnatur.</p>
<p>Für die Bauern ist wichtig, für ihre Anbauplanung eine verbindliche Abnahmegarantie zu bekommen. Gleichzeitig ist aber auch eine Kontinuität wichtig. Für den Baumwoll-Anbau müssen natürlich entsprechend Saaten zur Verfügung stehen. Das ist logischerweise auch von der Vorjahresernte abhängig. Dann brauchen Sie entsprechende Anbauberater. Das sind in den vergangenen Jahren bis zu 60 Experten gewesen, die die 4000 bis 5000 Bauern betreuen, kontrollieren, beraten.</p>
<p>Gleichzeitig halte ich es auch für wichtig, sich auf „Durchschnittspreise“ zu einigen. Baumwolle ist wie andere Fasern ein spekulatives Geschäft. Mein Verständnis vom Fairen Handel ist, unter Partnern verlässlich, wertig und jenseits der Kurse zu handeln. Das ist in der Praxis nicht ganz einfach. Erstaunlicherweise auch nicht einfach mit Bauernvertretern zu besprechen, wenn man sich, wie zur Zeit, in einer Hochpreisphase befindet.</p>
<p>Warum ist der Rohstoffpreis für Baumwolle gerade so hoch? In den letzten Monaten der Finanzkrise wurden in den Unternehmen die Lagerbestände radikal runter gefahren, bis unter den Meldebestand. Tja, und wenn Sie aber weiter Unterhosen produzieren wollen, brauchen Sie irgendwann dann doch mal wieder neue Baumwolle. &#8220;Is so&#8221;, sagt der Bergmann. Dann kommt dazu, dass Indien ein Ausfuhrverbot für Baumwollfasern erlassen hat, um den wachsenden Inlandsbedarf befriedigen zu können. Und da die Bauern ihre Ernte nicht so gut  los geworden sind, haben sie im letzten Jahr halt weniger Baumwolle angebaut. Also wurde die Baumwolle knapp und der Preis steigt. Und da wollte ich doch mal ins Lager schauen und sehen, wie viel Ballen noch für uns &#8220;rausspringen&#8221;.</p>
<p>Sprechen wollte ich mit unseren Partnern aber auch über Qualitätssicherung und die Problematik der gentechnisch veränderten Baumwolle. Darüber dann mehr in meiner nächsten &#8220;Gute Nacht&#8221;-Geschichte.</p>
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		<title>Mission Bio-Baumwolle</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Heimann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier mal wieder was Neues von Ihrem Blog-Onkel. Neulich habe ich den Begriff vom „ICE-Nomaden“ aufgeschnappt. Da denke ich gerade dran, während ich auf dem Weg nach Berlin bin. Ich hatte im April einen Vortrag beim Greenlab Symposium der Kunsthochschule Weißensee zum Thema nachhaltiges Design. Mein Lieblingsthema. Vor Ort schaue ich mir die Ergebnisse eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/" target="_self"><img class="alignnone size-full wp-image-5593" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Burkina-Faso.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a><br />
Hier mal wieder was Neues von Ihrem <a href="http://de.hessnatur.com/blog/team/" target="_blank">Blog-Onkel</a>. Neulich habe ich den Begriff vom „ICE-Nomaden“ aufgeschnappt. Da denke ich gerade dran, während ich auf dem Weg nach Berlin bin. Ich hatte im April einen Vortrag beim <a href="http://greenlab.kunsthochschule-berlin.de/programm" target="_blank">Greenlab Symposium</a> der <a href="http://www.kh-berlin.de/" target="_blank">Kunsthochschule Weißensee</a> zum Thema nachhaltiges Design. Mein Lieblingsthema. Vor Ort schaue ich mir die Ergebnisse eines Workshops mit pflanzengefärbten Naturfasern an. hessnatur durfte einige Stoffe dazu steuern. Mal schauen, was die kreativen Menschen daraus gemacht haben – ich werde dazu noch berichten.</p>
<p>Jetzt will ich aber über Baumwolle sprechen. Ich möchte Ihnen berichten, dass sich die Situation bezüglich der Verfügbarkeit von Bio-Baumwolle gerade dramatisch <a href="http://www.helvetas.ch/wDeutsch/media/medien/medienmitteilungen/2010_05_04_Biobaumwolle_ausverkauft.asp?navtext=Medien" target="_blank">verändert</a>. Tobias Meier, Leiter Fairer Handel von <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a>, und ich haben immer vom Schweinezyklus gesprochen, und tatsächlich ist es jetzt eingetreten. Unsere <a href="http://www.hessnatur.info/burkinafaso" target="_blank">Projektpartner in Burkina Faso</a> hatten in den vergangenen 18 Monaten zu große Mengen an Bio-Baumwolle auf Lager, die sich nur schwer verkaufen ließen. Bedingt durch die Finanzkrise hatten dagegen viele Produzenten ihre Läger ratzeputz leer geschafft und nicht für entsprechenden Nachschub gesorgt. Wohl, weil sich keiner sicher war, wie sich die Konsumenten verhalten würden. Aber schon auf der Heimtextilmesse im Januar in Frankfurt war zu spüren, dass der Markt wieder anzieht. Und dann kam die überraschende Entscheidung der indischen Regierung dazu, ein Exportverbot für indische Baumwoll-Fasern zu erlassen. Und nun: Engpass. Das betrifft natürlich auch die Bio-Baumwolle.</p>
<p>Jetzt geht’s für mich nach Burkina Faso. Mein Flieger geht von Tegel über Paris direkt nach Ouagadougou, in die Hauptstadt von Burkina Faso. Mission Bio-Baumwolle: Ich treffe mich mit dem Helvetas-Projektleiter Georg Felber und mit Vertretern der UNPCB, dem Bauernverband für Baumwollanbau in Burkina Faso. Ich werde Ihnen von dort berichten, worüber wir sprechen wollen und was ich vereinbaren möchte.</p>
<p>Also dann, bis später, ich habe ja wieder meine legendäre „Stromreise-Schreibmaschine“ dabei, die schickt Ihnen dann quasi per Netzkabel meinen nächsten Blog-Brief. Sie lassen sich derweil Ihre Grillwurst schmecken. Ich nehm ’ne Banane.</p>
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		<title>Baumwoll-Leichen in Bern</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 12:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Krasse Guerilla-Aktion gestern auf dem Waisenhausplatz im schweizerischen Bern: Passanten sehen sich plötzlich mit einer Szenerie wie aus einem Krimi konfrontiert: Dutzende von Leichen liegen auf dem Platz – nicht aus Fleisch und Blut, sondern stilisierte Körper aus weißem Baumwollstoff. „Jährlich sterben 20.000 Menschen an den Folgen von Pestizideinsätzen auf Baumwollfeldern“, steht in blutiger Schrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3294" title="Baumwolle1" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Baumwolle11.jpg" alt="Baumwolle1" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Krasse Guerilla-Aktion gestern auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waisenhausplatz_(Bern)" target="_blank">Waisenhausplatz</a> im schweizerischen Bern: Passanten sehen sich plötzlich mit einer Szenerie wie aus einem Krimi konfrontiert: Dutzende von Leichen liegen auf dem Platz – nicht aus Fleisch und Blut, sondern stilisierte Körper aus weißem Baumwollstoff.  „Jährlich sterben 20.000 Menschen an den Folgen von Pestizideinsätzen auf Baumwollfeldern“, steht in blutiger Schrift auf den symbolisch dargestellten Opfern. Die Aktivisten von <a href="http://www.helvetas.ch/" target="_blank">Helvetas</a> machen damit über die verheerenden Folgen des konventionellen Baumwollanbaus und werben – passend zu ihrer Kampagne „<a href="http://www.bio-fair.ch" target="_blank">Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair</a>“ – für biologisch produzierte und fair gehandelte Mode.</p>
<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-3309" title="2009_10_15_Aktion 'Baumwollkrimi' 3" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_15_Aktion-Baumwollkrimi-3-300x225.jpg" alt="2009_10_15_Aktion 'Baumwollkrimi' 3" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Obwohl Baumwolle nur auf zweieinhalb Prozent der weltweiten Ackerflächen wächst, werden laut Helvetas hier 16 Prozent der weltweit eingesetzten Insektizide und Unmengen anderer giftiger Spritzmittel versprüht. „Menschen, die auf Baumwollfeldern arbeiten, nehmen diese Giftstoffe ungewollt auf. Zehntausende erkranken und Tausende sterben daran Jahr für Jahr. Die Baumwollbauern in Entwicklungsländern müssen sich zudem oft verschulden, um diese Pestizide sowie Kunstdünger zu kaufen.“, so Helvetas.</p>
<p>Diese werden im konventionellen Baumwollanbau in rauen Mengen ausgebracht. Sie können ins Wasser gelangen und verunreinigen damit die Trinkwasservorräte. Nützlinge auf dem Feld werden getötet, während Schädlinge mit der Zeit resistent gegen die Gifte werden. Auch die Ertragskraft der Böden vermindert sich mit der Zeit. Frauen können auf den mit Chemikalien gedüngten Feldern nicht arbeiten, weil sie bei einer Schwangerschaft ihre ungeborenen Kinder schädigen würden. Tiere verenden, weil sie von den giftigen Baumwollpflanzen fressen.</p>
<p>Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an ein Interview mit einer <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/05/bei-den-baumwoll-bauern-in-burkina-faso/" target="_blank">Bäuerin in Burkina Faso</a>, die in der Vergangenheit konventionell Baumwolle angebaut hat. Die Früchte, die am Rand der Baumwollfelder geerntet worden sind, waren so pestizid-verseucht, dass eines ihrer Kinder im Säuglingsalter starb.</p>
<p>Ursache für diese Missstände ist häufig fehlendes Wissen, wie mit solchen Chemikalien überhaupt umzugehen ist. Es fehlt an Input zu nachhaltigen Methoden zur Schädlingsbekämpfung und zur Düngung der Baumwollpflanzen. Helvetas engagiert sich mit Projekten in Westafrika und Zentralasien für den biologischen Anbau und fairen Handel von Baumwolle. Sie berät und unterstützt die Bauern vor Ort. Diese profitieren von gerechten Preisen für ihre Ernte und von einer gesünderen Umwelt. hessnatur bezieht Bio-Baumwolle für seine Kollektionen u.a. aus einem Gemeinschaftsprojekt mit Helvetas in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burkina_Faso" target="_blank">Burkina Faso</a>.</p>
<p>Anlässlich der Aktion hat Helvetas die Passanten in Bern angehalten, selbst aktiv zu werden und sich beim <a href="http://www.bio-fair.ch" target="_blank">Shoppen</a> für Bio-Mode zu entscheiden. Wir haben es alle in der Hand, ein T-Shirt aus konventioneller Baumwolle mit ungewissem Hintergrund, was die Fertigung angeht, zu kaufen oder uns für ein T-Shirt zu entscheiden, das ökologisch und fair hergestellt ist.</p>
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		<title>Wandel statt Wachstum</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/10/01/wandel-statt-wachstum/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 14:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Nothing to hide, tell the truth“ – das ist der Tenor der drei Vorträge, die im Rahmen der Veranstaltung „Good Communication – Good Marketing“ auf der Baumwoll-Konferenz &#8220;From Fashion to Sustainability&#8221; von Helvetas im schweizerischen Interlaken gehalten werden. Wenn das doch immer so und vor allen Dingen so einfach wäre. Zig Labels gibt es weltweit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-3189" title="Wolf Lüdge Key Note" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Wolf-Lüdge-Key-Note-300x199.jpg" alt="Wolf Lüdge Key Note" width="300" height="199" /></a>„Nothing to hide, tell the truth“ – das ist der Tenor der drei Vorträge, die im Rahmen der Veranstaltung „Good Communication – Good Marketing“ auf der Baumwoll-Konferenz &#8220;<a href="http://www.fashiontosustainability.org/helvetas/" target="_blank">From Fashion to Sustainability</a>&#8221; von Helvetas im schweizerischen Interlaken gehalten werden. Wenn das doch immer so und vor allen Dingen so einfach wäre. Zig Labels gibt es weltweit, von denen nur ein Bruchteil seine „textile Kette“ transparent macht.</p>
<p>Transparenz entlang der <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/textile-kette.html" target="_blank">textilen Kette</a>, das ist das, was hessnatur auch ausmacht. Und was sich Robin Cornelius von <a href="http://www.switcher.com/" target="_blank">Switcher</a> und Simona Matt von <a href="http://www.coop.ch/pb/site/homepage/node/2057/Lde/index.html" target="_blank">Coop</a> ebenfalls auf die Fahnen geschrieben haben. Die schweizerische Einzelhandelskette Coop bezieht für ihre Kollektion Bio-Baumwolle aus Anbau-Projekten in Indien und Tansania. Switcher (die auch synthetische Fasern in ihrer Kleidung verarbeiten) setzt auf offene Information. Und darauf, dass der Kunde die Produktion seines Kleidungsstücks im Internet nachvollziehen kann.</p>
<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-3190" title="Publikum" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Publikum-300x224.jpg" alt="Publikum" width="300" height="224" /></a><a href="http://www.hessnatur.info/de/fakten/geschaeftsfuehrer-wolf-luedge.html" target="_blank">Wolf Lüdge</a> stellt seine Rede unter das Dach von 7 Prinzipien für Nachhaltigkeitsmarketing und Markenkommunikation. Wichtig sei es, so Lüdge, den eigenen Wurzeln treu zu bleiben und die Kunden einzubeziehen. Zum Beispiel im hessnatur-Blog oder auch mit den <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/27/hessnatur-produkttester-die-testphase-lauft/" target="_blank">Produkttestern</a>, die die hessnatur-Kollektion auf ihre Alltagstauglichkeit prüfen. Die Markengeschichte verlange zudem, als Pionier &#8211; wie es seinerzeit Firmengründer Heinz Hess war &#8211; seiner Zeit voraus zu sein und nach Innovationen zu streben. Im Hinblick auf Burkina Faso – hier arbeiten hessnatur und Helvetas beim <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank">Anbau von Bio-Baumwolle</a> zusammen – stellt er das Projekt vor, dass die Schulspeisung in einer lokalen Schule unterstützt. Unter Einbeziehung der hessnatur-Kunden, die sich dabei ebenso engagieren können.</p>
<p>Bemerkenswert finde ich bei der Diskussionsrunde ein Statement von Robin Cornelius. Es gehe nicht darum, in der Wirtschaft permanent zu wachsen – getreu dem Motto „grow, grow, grow“ -, sondern vielmehr darum, mit seiner Arbeit, seinem Schaffen etwas zu bewegen, Dinge zu verändern. Das „grow“ zum „change“ werden zu lassen – damit Wirtschaft Sinn stiftet. Wer so handelt, braucht sich nicht zu verstecken. Sondern sollte gehört werden.</p>
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		<title>Von der Mode zur Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/09/16/von-der-mode-zur-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[externes]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetas]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Internationalen Jahres der Naturfasern 2009 der UNO findet vom 21. bis 25. September der Weltkongress für Bio-Baumwolle im schweizerischen Interlaken statt. Die Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation Helvetas organisiert den Kongress, der unter dem Motto steht „From Fashion to Sustainability“ – Von der Mode zur Nachhaltigkeit. Motiviert wird dieses Thema von der Tatsache, dass Nachhaltigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fashiontosustainability.org/helvetas/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-3049" title="Helvetas Konferenz" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/09/Helvetas-Konferenz2.jpg" alt="Helvetas Konferenz" width="479" height="162" /></a></p>
<p>Im Rahmen des <a href="http://www.naturalfibres2009.org/en/index.html" target="_blank">Internationalen Jahres der Naturfasern 2009</a> der UNO findet vom 21. bis 25. September der <a href="http://www.fashiontosustainability.org/helvetas/" target="_blank">Weltkongress für Bio-Baumwolle</a> im schweizerischen <a href="http://www.interlaken.ch/" target="_blank">Interlaken</a> statt. Die Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation <a href="http://www.helvetas.org/" target="_blank">Helvetas</a> organisiert den Kongress, der unter dem Motto steht „From Fashion to Sustainability“ – Von der Mode zur Nachhaltigkeit. Motiviert wird dieses Thema von der Tatsache, dass Nachhaltigkeit in der Modewelt Einzug erhält und Bio-Baumwolle zu einem bedeutenden <a href="http://www.future-on-wings.net/konsum/baumwolle.htm#wirt" target="_blank">Wirtschaftsfaktor</a> geworden ist.</p>
<p>Mit Helvetas arbeiten wir über unser <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank">Anbauprojekt für Bio-Baumwolle in Burkina Faso</a> zusammen. Auch wir von hessnatur sind beim Kongress aktiv dabei. <a href="http://www.hessnatur.info/de/fakten/geschaeftsfuehrer-wolf-luedge.html" target="_blank">Wolf Lüdge</a> wird am 24. September an einer Diskussion teilnehmen, bei der es um Kommunikation und Vermarktung von nachhaltigen Textilien geht (mehr dazu gibt es nächste Woche im Blog).</p>
<p>Warum ist der Kongress wichtig? Weil er alle wichtigen Partner der <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/textile-kette.html" target="_blank">textilen Kette</a> vom Anbau bis zum fertigen Produkt zusammenbringt. Um an Innovationen und Problemlösungen zu arbeiten. Baumwolle ist ja im Grunde genommen <em>die</em> Faser schlechthin weltweit für die Herstellung von Bekleidung. Obwohl ein Naturprodukt, ist die textile Baumwoll-Kette überwiegend alles andere als nachhaltig: Beim konventionellen Anbau werden tonnenweise Pestizide und Herbizide eingesetzt – gleichermaßen schädlich für Mensch und Boden. Fair gehandelte Baumwolle macht einen Bruchteil des weltweiten Baumwollmarktes aus. Die genmanipulierte Baumwolle bürdet den Bauern eine deutlichere finanzielle Belastung auf, macht die Zertifizierung von Bio-Baumwolle schwerer und die Auswirkungen der Gen-Veränderungen sind ungewiss. Mal ganz abgesehen vom Verbrechen an der Schöpfung.</p>
<p>Ich persönlich erwarte mir von dem Kongress weitere Impulse und Initiativen für unser Projekt in Burkina Faso. Im Hinblick auf die <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/05/bei-den-baumwoll-bauern-in-burkina-faso/" target="_blank">Baumwollbauern</a> und ihre Kinder, die wir in Sachen Schulbildung und <a href="http://de.hessnatur.com/shop/bonusdetail.action?modelCode=94542&amp;pos=1" target="_blank">Schulessen</a> unterstützen. Hier soll und darf noch mehr passieren. Wir wollen mehr Bio-Baumwollanteil auf dem Weltmarkt sehen. Was dafür zu tun ist, ist unser oberstes Ziel. Vielleicht bieten sich Chancen und Wege, dies mit weiterer Unterstützung Gleichgesinnter auch umzusetzen.</p>
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		<title>Schulspeisungsprämie: Jetzt mitmachen</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2009/07/27/was-ich-bekomme-wenn-ich-gebe/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 11:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Reichardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Trade]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetas]]></category>

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		<description><![CDATA[Burkina Faso, Westafrika. Früher Obervolta. Es ist dort jetzt sehr heiß und sehr trocken. Die Bio-Baumwolle ist angegangen auf den Feldern, sie wächst und braucht eine sanft pflegende Hand. Die Kinder haben Schulferien. Erst im September gehen sie wieder zur Schule. Im Dorf Komadougou, dort, wo mit der Fair Trade-Prämie für den Bio-Baumwollanbau die Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/shop/bonusdetail.action?modelCode=94542&amp;pos=27&amp;et_cid=95&amp;et_lid=21540&amp;et_sub=Prämie_Burkina_Faso" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2543" title="school-class-in-komadougou-2" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/school-class-in-komadougou-2.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p><a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/burkina-faso.html" target="_blank">Burkina Faso</a>, Westafrika. Früher Obervolta. Es ist dort jetzt sehr heiß und sehr trocken. Die <a href="http://www.pan-germany.org/download/br_bio.pdf" target="_blank">Bio-Baumwolle</a> ist angegangen auf den Feldern, sie wächst und braucht eine sanft pflegende Hand. Die Kinder haben Schulferien. Erst im September gehen sie wieder zur Schule. Im Dorf Komadougou, dort, wo mit der Fair Trade-Prämie für den Bio-Baumwollanbau die Schule ausgebaut und mit Schulbänken versehen wurde. Kleine und Große kommen, um Lesen und Schreiben zu lernen.</p>
<p>Für manche Kinder ist es ein weiter Weg, hierher zu kommen. Barfuss, manchmal ohne eine Brotzeit, kommen sie aus den Siedlungen drum herum. <a href="http://www.helvetas.org/" target="_blank">Helvetas</a> und <a href="http://www.hessnatur.info" target="_blank">hessnatur</a> haben mit großartiger Mithilfe der Lehrer und Dorfbewohner einen Stall zu einer Küche umgebaut und eingerichtet. So bekommen die Kinder nun an fünf Tagen der Woche eine warme Mahlzeit, die aus Pflanzenöl, Reis, Hülsenfrüchten und manchmal auch Fisch besteht. Manche Kinder kommen deshalb zur Schule. Für manche Familien ist dadurch die Ernährung ihrer Kinder gesichert. Das ist Entwicklungshilfe pur – Essen für das direkte Überleben und Lernen für die Zukunft. Raus aus der Armut.</p>
<p>Das Essen kostet nicht viel. Pro Kind etwa 16 Cent am Tag.</p>
<p>Ein Kind mit Mittagessen zu versorgen, fünf Monate lang – das haben wir jetzt zur <a href="http://de.hessnatur.com/shop/bonusdetail.action?modelCode=94542&amp;pos=27&amp;et_cid=95&amp;et_lid=21540&amp;et_sub=Prämie_Burkina_Faso" target="_blank">Freundschaftswerbung</a>, zur Neukundenwerbeprämie, gemacht. „MGM“ (member gets member) nennen wir das hier im Werbedeutsch, wenn ein schon bestehender hessnatur-Kunde/Kundin eine Freundin oder einen Freund wirbt. Normalerweise ist es ein Geschenk, das Sie aus einer Reihe von ausgewählten Prämien aussuchen können.</p>
<p>Die „<a href="http://de.hessnatur.com/shop/bonusdetail.action?modelCode=94542&amp;pos=27&amp;et_cid=95&amp;et_lid=21540&amp;et_sub=Prämie_Burkina_Faso" target="_blank">Schulspeisungsprämie</a>“ ist eine klasse Idee: Ich gebe mein Geschenk weiter. Schenke einem Kind Essen und Zukunft am anderen Ende der Welt. Und ich bekomme dafür?&#8230;. Die Freude, etwas Gutes getan zu haben und einem jungen Menschen auf seinem Lebensweg ein Stück weitergeholfen zu haben.</p>
<p>Sie können auch direkt spenden. Dazu wenden Sie sich bitte direkt an <a href="http://www.helvetas.org/wDeutsch/part/2008_07_10_wirksam_spenden.asp?navid=70" target="_blank">Helvetas</a>. (Stichwort: Schulspeisung Burkina Faso)</p>
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