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Unser Barfußweg

Dienstag, 31. August 2010

Über den Barfußweg im Garten vor dem hessnatur-Laden in Butzbach haben wir vergangene Woche schon berichtet. Am Samstag haben unsere Auszubildenden ihr Projekt auch den hessnatur-Kundinnen und -Kunden vorgestellt – darüber berichtet meine Kollegin Katrin Backhaus aus der Markenkommunikation, die während ihrer Ausbildung das Projekt mit begleitet hat:

Endlich ist es geschehen. Am Samstag durften wir Auszubildenden von hessnatur nun zum ersten Mal unser Projekt „Barfußweg“ auch unseren Kunden vorstellen. Die Einweihung war mit einer Ladenaktion verbunden, die mit einem Anschreiben an die Kunden sowie einem Blogbeitrag angekündigt wurde.

Unsere Besucher waren Personen aus jeder Altersklasse. Jeder konnte wählen, wie er über den Weg gehen möchte: “Blind geführt werden“ oder „mit geöffneten Augen“. Besonders gefallen hat der Barfußweg unserer jüngsten Besucherin, die anderthalb Jahre alt ist. Zusammen mit Papa lief sie über die verschiedensten Naturmaterialien und konnte damit ihre Sinne für ganz unterschiedliche Laufuntergründe schärfen. Zum Abschluss des Barfußweges gab es für jeden die Möglichkeit, seine Füße in einem Wasserbad zu verwöhnen und anschließend mit Fitness-Fußcreme einzusalben. Die Eindrücke der „Barfußgänger“ waren durchweg sehr positiv. Auch die Tatsache, mal über etwas Spitzes und Kantiges zu laufen, hat unsere Besucher nicht abgeschreckt.

Für uns Azubis ist es schön zu sehen, mit welcher Freude und Neugier unsere Kunden das „Barfußgehen“ ausprobieren. Da hat sich die ganze Arbeit doch wirklich gelohnt :-)

Wir freuen uns, wenn der Barfußweg weiterhin so häufig benutzt wird und laden jeden dazu ein, im hessnatur-Erlebnisgarten in Butzbach seinen Sinnen etwas Gutes zu tun. Wer den Weg blind gehen möchte, kann sich dazu eine “Blindbrille” am Servicepunkt im Laden holen.

Wellness für die Füße

Montag, 23. August 2010

Im schönen Garten vor dem hessnatur-Laden in Butzbach gibt es seit kurzem einen Barfußweg – eine tolle, im wahrsten Sinne des Wortes sinnliche Sache! Was es mit dem Barfußweg auf sich hat, erklären meine Kolleginnen Sarah-Lisa Bittendorf und Patricia Alheim im folgenden Blogbeitrag:

Wir Auszubildenden haben als Team selbstständig einen schönen Barfußweg aus naturbelassenen Materialien geschaffen. Durch das Überschreiten des Barfußweges werden die Sinne auf neue Weise erlebt.

Die Idee ist bei einem Ausflug zum Schloss Freudenberg vor drei Jahren entstanden. Durch die Inspiration des Barfußweges dort und dem Wunsch nach einem gemeinsamen Projekt entstand im September 2009 die Idee, einen eigenen Barfußweg im Garten von hessnatur zu gestalten und zu bauen.

Nach einer Einführung in das Thema Projektmanagement durch unsere Ausbilderin bei hessnatur ging es los: Zunächst musste das Projekt bei der Geschäftsleitung vorgestellt und genehmigt werden – wir haben sehr positives Feedback auf unsere Idee bekommen und ihr wurde mit Begeisterung zugestimmt. Daraufhin haben wir mit der Planungs- und Umsetzungsphase begonnen, Aufgaben gegliedert und an die Auszubildenden verteilt.

Wichtig war die Frage, welche naturbelassenen Materialien für einen Barfussweg geeignet sind und wie sie auf dem Weg eingesetzt werden sollen. Die Naturmaterialien und Geräte für den Bau des Weges haben wir teils von der Firma U.Backhaus Garten- und Landschaftsbau als Spende erhalten, weitere Materialien haben wir bei anderen Firmen bestellt oder – wie zum Beispiel Kastanien, Eicheln und Tannenzapfen – selbst im Wald gesammelt.

Nach dem sehr frostigen und verschneiten Winter 2009 konnten wir dann im Frühjahr 2010 endlich mit dem Bau des Weges beginnen. Es war ein anstrengender, aber dennoch lustigem Arbeitstag. Wir haben uns darüber gefreut, wie gut die Zusammenarbeit geklappt hat und wie schnell der Weg fertiggestellt war.

Entstanden ist  ein wundervoller, naturbelassener Barfußweg, auf dem die Sinne auf neue Weise erlebt werden können. Nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von hessnatur bietet er einen angenehmen Ausgleich, Spaß und zu dem Wellness für die Füße.

Wir freuen uns, wenn Sie uns am kommenden Samstag, 28. August in Butzbach in der Marie-Curie-Straße 7 besuchen und mit uns den Barfußweg erleben. An diesem Tag stellen wir Pflege für Ihre Füße bereit und sind von 10 Uhr bis 18 Uhr für Sie da!

Mehr Infos gibt es auch hier auf unserer Website.

Wir freuen uns auf Sie! Ihre Azubis und ehemaligen Azubis von hessnatur

Besuch aus der Schweiz

Freitag, 30. April 2010

Bei meinem jüngsten Besuch der hessnatur-Zentrale in Butzbach hatte ich eine nette Begleitung an meiner Seite: Anna-Regula Oberteufer, eine Kundin von hessnatur aus Bern, die dem Butzbacher Laden einen Besuch abstatten wollte. Im folgenden ihr Reisebericht:

Ich sitze im Zug von Olten (Schweiz) nach Frankfurt, dann geht es weiter mit dem Regionalzug bis Butzbach. Mein Ziel ist der Laden von hessnatur, wo ich mir eine neue Garderobe gönnen will. Vor mehr als einem Jahr, als ich nach der dritten Schwangerschaft wieder in keine Kleider mehr gepasst habe, nahm diese Idee in meinem Kopf Gestalt an: Ich wollte mir zu meinem diesjährigen runden Geburtstag diesen Ausflug zu hessnatur gönnen. So habe ich ein Jahr lang gespart, habe die Kataloge studiert, in Vorfreude geschwelgt und schließlich habe ich bei hessnatur angerufen und Herrn Peter von der Schweizer Kundenbetreuung mein Anliegen erläutert.

Nun endlich ist es soweit, der Zug fährt in Butzbach ein. In der Personalkantine von hessnatur ich bekomme eine leckere Mittagsmahlzeit. Anschließend erhalte ich eine exklusive Führung durch das Lager; die Zusammenhänge der Versandlogistik werden mir erläutert und ich kann einen Blick in die Ateliers der Textil-Technikerinnen und Designer werfen.

Wie ich jetzt im Laden ankomme, fällt mir die angenehme Atmosphäre auf, ich werde von der Ladenleiterin Frau Weber begrüßt, die Architektur wirkt leicht, der Raum ist großzügig und hell – und ich bin froh, dass mich keine Musik berieselt. Frau Schellenberg nimmt sich Zeit für eine Farbberatung. Ich sammle alle Kleider, die mir gefallen, bringe sie in eine Kabine und probiere mich durch das Sortiment. Es ist mir ein Genuss, die verschiedenen Beschaffenheiten der einzelnen Stoffe zu fühlen. Dass ich gegen Abend dann ziemlich erschöpft bin, ist verständlich, ich will nur noch ins Bett.

Ich habe noch nicht genug. Ich will noch im Restpostenladen rumstöbern und danach gehe ich nochmals zurück in den Hauptladen. Zu meiner Auswahl der gekauften Kleider werde ich noch beraten, wie diese zu kombinieren sind und welcher Lippenstift passt. Und nicht vergessen, für die lieben Kleinen zu Hause noch was schönes zum Anziehen mitbringen, dann schnell auf den Zug und in fünf Stunden bin ich mit vollen Koffern und der Erinnerung an freundliche Menschen wieder zu Hause!

Mein Lieblingsstück aus Kaschmir

Mittwoch, 26. August 2009

Strickkleid_KaschmirDie sogenannte “Bedarfskäuferin” kauft Sommermode ausschließlich in der warmen Jahreszeit und Winterkleidung kommt ihr nur dann in die Einkaufstüte, wenn das Thermometer in den Keller sinkt. So auch bei mir. Seit über 30 Jahren folge ich diesem “Beuteschema” und fast nie gab es Anlass, damit zu brechen. Bis letzte Woche, als ich das hessnatur-Strickkleid entdeckte.

Wie so oft in meiner Mittagspause habe ich einen Abstecher in unseren Laden gemacht, der nur eine Gehminute von meinem Büro entfernt liegt (fatal!). Und wie ich so durch die Regalreihen schlendere, stehe ich plötzlich vor dem schokobraunen Kleid aus Kaschmir-Seide. Das hatte ich natürlich schon im Katalog gesehen, es aber bis dato lediglich der Kategorie “ganz nett” zugeordnet. Es war Liebe auf den ersten Blick! Trotz hochsommerlichen Temperaturen habe ich mir das Teil sofort geschnappt und bin damit in der Umkleide verschwunden. Sieht gut aus, fühlt sich traumhaft an und sitzt perfekt – so mein Fazit.

Das Kleid liegt jetzt in meinem Schrank und “übersommert” dort bis zum Oktober. Womit ich tatsächlich einen Grund gefunden habe, mich schon jetzt ein wenig auf die kalte Jahreszeit zu freuen. Ob das Kleid hält, was es, verspricht, wird sich noch zeigen. Aber allein die Vorfreude aufs erste Mal Anziehen und Ausführen war die Hitzeschübe während der Anprobe wert (das Foto wurde übrigens am heißesten Tag des Jahres geschossen…).

Wer jetzt das Gefühl hat, ich betreibe hier plumpe Werbung für hessnatur, der liegt absolut richtig! Keine Frau, die Kleider mag und Kaschmir liebt, sollte an diesem Kleidungsstück vorbeigehen. Nicht jedenfalls, ohne es wenigstens einmal angefasst zu haben.