Artikel mit den Tags "Mode"

hessnatur in der Presse

Montag, 29. November 2010

Zwei ausführliche und spannende Artikel sind in diesen Tagen über hessnatur erschienen – zum einen ein Artikel in der gestrigen Welt am Sonntag mit der Überschrift „Bio-Wolle darf jetzt sexy sein“, zum anderen ein Beitrag der Journalistin Monika Hermeling über die neue Kollektion Frühjahr/Sommer 2011 von Miguel Adrover.

Viel Spaß beim Lesen!

Spannender Artikel zum Thema nachhaltige Mode

Montag, 1. November 2010

Zum Start in die neue Blog-Woche gibt’s einen spannenden Artikel zum Thema nachhaltige Mode, auf den mich meine Kollegin Verena von der Pressestelle aufmerksam gemacht hat. Dabei geht es um hessnatur und um den “Cradle to Cradle”-Ansatz, auf den wir hier im Blog schon mal hingewiesen haben.

Ansonsten werde ich in dieser Woche ein paar Neuigkeiten von unserem Anbauprojekt für Bio-Baumwolle in Burkina Faso bloggen; im vergangenen Monat habe ich während meiner Reise durch Ghana und Burkina Faso einen Abstecher dorthin gemacht.

Nun aber erstmal viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Jury nominiert drei Finalisten für den Humanity in Fashion Award

Freitag, 3. September 2010

Spannend war´s, Mitte der Woche bei dem Treffen in Berlin “Mäuschen” zu spielen und der Jury des Humanity in Fashion Awards bei der Auswahl der drei Finalisten über die Schulter zu schauen. Die Diskussion war sehr angeregt, die Ahs und Ohs zahlreich in Anbetracht der vielen spannenden Entwürfe aus aller Welt.

Kein Wunder, ist doch unser Aufruf für den Humanity in Fashion Award sogar bis nach Island und Neuseeland vorgedrungen. Auch Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, die Schweiz und Österreich haben Bewerber an den Start geschickt.

Die drei Finalisten, die die Jury nach intensiver Diskussion einstimmig ausgewählt hat, arbeiten und leben jedoch alle in Berlin: Anja Knüpfer hat in Berlin studiert, an der Internationalen Modeschule ESMOD, ebenso wie Janosch Mallwitz, der gerade seinen Abschluss an der Berliner Universität der Künste (UdK) gemacht hat. Die dritte im Bunde, Anja Umann, hat ihr Diplom an der Akademie für Mode und Design (AMD) in München erhalten, ist aber mittlerweile auch Berlinerin.

Alle drei werden ihre Kollektion im Januar 2011 während der Fashionweek vorstellen. Im Anschluss daran wird die Jury bekannt geben, wer von ihnen als Gewinner einen Vertrag von uns erhält und für den nächsten hessnatur-Katalog eine Kollektion entwerfen darf. Es bleibt also spannend.

Was die Jury zu den Finalisten sagt und weitere Detailinfos kann man in unserer aktuellen Pressemeldung nachlesen.

Knochenjob Model

Donnerstag, 24. Juni 2010

Prinzessin, Tierärztin, Model  – das waren nur einige meiner Traumjobs auf dem Weg vom bezopften kleinen Mädchen zum pubertierenden Teenager und damit war ich sicherlich nicht die Einzige. Dass das mit der Prinzessin nicht geklappt hat, bedaure ich natürlich, dass ich kein Model bin betrübt mich hingegen wenig. Und wenn ich an Tagen wie heute den Stern aufschlage und lese, wie erschreckend der Alltag auch gut bezahlter Models aussieht, weiß ich einmal mehr warum.

Natürlich hat man schon viel von den Strapazen der Mädels gehört und dem Druck, unter dem viele stehen, die für die High-Fashion-Brands vor der Kamera oder auf dem Laufsteg posieren, aber von “lollipop heads” und Bleigewichten unter der Kleidung wusste ich bisher nichts. Wer sich vom Wunschtraum Model zu werden kurieren möchte oder sich ein Bild davon machen will, wie sich die Schönsten der Schönen oft knechten müssen für die Traumfabrik “Mode”, dem kann ich den Artikel wärmstens empfeheln (wie auch allen anderen).

Verrückt, bunt und stylisch …

Mittwoch, 9. Juni 2010

“… aber alles hat seine Kehrseiten”. So lautet die Überschrift eines Referats meiner jüngsten Tochter Sonja (13 Jahre alt), das sie im Deutschunterricht vorgetragen hat.

Ich finde den Beitrag sehr bemerkenswert, weil er eine Frage anspricht, der wir uns auch bei hessnatur stellen. Nämlich die, ob und wie hessnatur mit seinen Themen auch die jüngere Generation erreichen wird. Insofern freue ich mich, dass wir mit dem hessnatur Humanity in Fashion Award für junge Designer und unserem „etwas anderen“ Auftritt bei der Fashion Week in New York (siehe Foto) offensichtlich die Sichtweise von jungen Menschen ganz gut treffen.

Im folgenden gebe ich gerne das Referat meiner Tochter zum Thema Fashion wieder und freue mich über Rückmeldungen.

Wer kennt sie nicht? Die Fashion Week. Jedes Jahr wird sie in New York, Paris, Mailand, London, Berlin, Düsseldorf und seit neuestem in Lodz zweimal ausgetragen, einmal für die Frühling- Sommer Kollektionen und einmal für die Herbst-Winter Kollektionen. Wer die verrücktesten Ideen hat, ist in. So wurden letztes Jahr von einem Designer Obdachlose statt Models über den Laufsteg geschickt oder Solarium gebräunte Models mit schrillen Perücken und Hasenzähnen. Leider sind nicht nur die Models schrill, sondern oft auch die Kleider. Im Ernst, viele Outfits würde niemand außer Lady Gaga auf der Straße tragen!

In New York wird es immer beliebter, in alten Lagerhallen seine Kollektionen zu präsentieren. Die einzelnen Shows der Designer haben meistens auch noch Mottos wie „1987-2010 Mode im Wandel“. Das ist aber nicht alles, denn der neuste Trend in der Modewelt heißt: Bio und umweltfreundlich. Extra dafür wurde jetzt die RE-ACT Show auf die Beine gestellt, hier werden die neusten Bio-Kollektionen vorgestellt. Dort bekommen besonders junge Designer die Chance ihr Können unter Beweis zu stellen.

In Deutschland gibt es bereits zwei Fashion Weeks, in Berlin und in Düsseldorf, beide vom 7. bis 9. Juli. Mehr als genug würde man meinen, aber jetzt soll auch in München eine Fashion Week stattfinden, vom 13. bis 15. August.

„Der Kampf um den Titel ‚Deutschlands Modehauptstadt, ist so schon groß genug, da brauchen wir nicht noch einen Mitstreiter!“, beschweren sich einige. Damit liegen sie auch nicht ganz daneben, denn die Fashion Weeks in den beiden Städten finden fast gleichzeitig statt und nicht jeder kann Karl Lagerfeld bekommen. So werden die Schattenseiten der Fashion Weeks immer deutlicher, die Designer und Models stehen unter immer größer werdendem Druck. Jeder will der Beste sein, jeder will noch dünnere Models, obwohl diese jetzt schon viel zu dünn sind. Auch ein Problem, wer einmal auf der Fashion Week war und gleich versagt, wird so eine Chance so gut wie nie wieder bekommen. Also gilt bei Jungdesignern „ganz oder gar nicht“!

Ich würde zwar sofort  mit einem der großen Designern wie Fay, Louis Vuitton oder Escada tauschen, aber nicht mit irgendwelchen „No Name“-Designern, die unter dem ungeheuren Druck stehen nicht versagen zu dürfen. Denn die Stardesigner können sich auch mal eine „schlechte“ Kollektion leisten. Vielleicht hat ja jemand von ihnen das Glück auf der nächsten Fashion Week zu den geladenen Gästen zu gehören.

Von Sonja Niemann