Artikel mit den Tags "Nachhaltigkeit"

Morgen startet der T-Shirt-Designwettbewerb „Prima Klima“

Donnerstag, 5. Mai 2011

Am morgigen Freitag starten wir den T-Shirt-Designwettbewerb „Prima Klima“, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendherbergswerk und der Initiative Future Friends. Vom 6. Mai bis 31. Oktober sind alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgerufen, ein T-Shirt-Motiv zu gestalten und sich dabei auf kreative Weise mit dem Thema Klima auseinanderzusetzen. In zwei verschiedenen Altersklassen wird von der Internet-Community jeweils das Siegermotiv gewählt; die beiden Gewinner-T-Shirts werden Teil der hessnatur-Kinderkollektion. Zu gewinnen gibt es für die 15 Bestplatzierten u.a. ein Wochenende mit der Familie in einer Jugendherberge und vieles mehr.

„Unter dem Motto „Prima Klima“ wollen wir Kinder und Jugendliche ermuntern, sich mit der Herstellung von Kleidung zu befassen und auf die Unterschiede zu schauen, die es zum Beispiel zwischen einem konventionell produziertem T-Shirt und einem nachhaltigen T-Shirt gibt“, erklärt meine Kollegin Katrin Bayer, die das Projekt betreut.  „Zusammen mit dem Deutschen Jugendherbergswerk und Future Friends haben wir das Motto „Prima Klima“ ausgewählt, weil es Raum für viele eigene Ideen lässt“, so Katrin Bayer weiter, „denn die Ideen für ein T-Shirt-Design können sich um das weltweite Klima, den Klimawandel und auch um das soziale Klima wie zum Beispiel ein faires Miteinander drehen.“

Das Mitmachen ist kinderleicht: Auf einem Din A4-Blatt können die Nachwuchsdesigner zum Wettbewerbsmotto malen, zeichnen, stempeln und drucken. Hinweise dazu gibt es unter www.klimashirt-wettbewerb.de; hier wird das eingescannte T-Shirt-Design hochgeladen und von hessnatur veröffentlicht. Dann kann es bewertet werden – denn die Entscheidung, welches Motiv in den zwei Altersklassen gewinnt, wird von der Internet-Community getroffen. Somit kann jeder Teilnehmer mithilfe von E-Mail, sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter und natürlich persönlicher Empfehlung sein Umfeld aktivieren, damit dieses auf der Internetplattform zum Wettbewerb für sein T-Shirt-Motiv stimmt. Der Entwurf mit den jeweils meisten Stimmen in den Altersklassen 7 bis 12 Jahre sowie 13 bis 19 Jahre gewinnt. Die beiden Gewinner-Motive werden als T-Shirts nach den strengen ökologischen und sozialen Richtlinien von hessnatur produziert und in der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2013 im Katalog, im Onlineshop und in den hessnatur-Läden verkauft.

Auf der Internetseite zum Wettbewerb gibt es Informationen zur Herstellung von nachhaltiger Kleidung, Videofilme zur textilen Kette und vieles mehr. Alle Teilnehmer der „Top 15“ können u.a. einen Familienaufenthalt in einer Jugendherberge, Besuchergutscheine für die Jugendmesse YOU und iPods Nano von Apple gewinnen. Der T-Shirt-Designwettbewerb wird von Partnern wie beispielsweise Bionade, der deutschen Naturschutzjugend (NAJU) und der Organisation Plant for the Planet unterstützt, die auf die Aktion in ihren Medien und auf ihren Internetauftritten aufmerksam machen.

Gemeinsam sind wir stark!

Mittwoch, 27. April 2011

Vielfalt erleben – unter diesem Motto haben wir in den letzten Wochen gemeinsam mit Alnatura und vielen gleichdenkenden Unterstützern aufgerufen, eine Petition zu unterschreiben.

Und ja, es ist geschafft: Unsere Petition hat deutlich mehr als die benötigten 50.000 Unterschriften zusammen bekommen! Das bedeutet, dass wir unser erstes Etappenziel erreicht haben: Die Petition erfüllt die Anforderungen für eine öffentliche Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Der Petent Felix Prinz zu Löwenstein vom BÖLW kann die Forderungen der Petition dort persönlich vortragen und diskutieren; stellvertretend für uns alle, die wir das Anliegen der Petition unterstützen und für alle Bürgerinnen und Bürger, die Genfood ablehnen.

Der Deutsche Bundestag möge die Bundesregierung damit beauftragen, dafür einzutreten, dass die Europäische Union die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen zum Anbau aussetzt (Anbau-Moratorium), und er möge in Deutschland die gesetzliche Grundlage für den regionalen Ausschluss gentechnisch veränderter Pflanzen aus der Agrarkultur schaffen.“ (Einleitung des Antrags)

Aktuell können wir von etwa 68.000 Stimmen ausgehen. Über 40.000 Unterstützer haben bisher online gezeichnet und rund 27.000 haben die Petition handschriftlich unterschrieben. Wir freuen uns mit den Initiatoren über dieses tolle Ergebnis! Das konnten wir nur gemeinsam schaffen. Tausend Dank an alle, die die Initiative unterstützt haben.

Übrigens: Die Petition kann auch jetzt noch gezeichnet werden. Die insgesamt sechswöchige Frist endet erst am 10. Mai. Je mehr Stimmen wir bis dahin zusätzlich erreichen, umso deutlicher ist das Signal an die Politiker. Also, bitte zeichnet jetzt!

Jeansherstellung ohne Sandstrahltechnik!

Freitag, 8. April 2011

Anlässlich des gestrigen Weltgesundheitstages der WHO rief die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Seit Herbst 2010 kämpft die Organisation für Aufmerksamkeit und Aufklärung über dieses Tod bringende Verfahren; wir berichteten.

Mit der Sandstrahltechnik werden die fertig genähten Jeans mit modischem „Used-Look“ versehen. Abgewetzte Stellen sollen erzeugt werden, die der Jeans eine Optik geben, als hätte sie schon ein Leben gehabt vor ihrem Verkauf. Wer diese Arbeit macht, setzt sich extrem feinem Staub aus und erkrankt in kürzester Zeit an der tödlichen Krankheit Silikose. Tausende leiden in Hersteller-Ländern wie der Türkei, Pakistan, China, Bangladesch oder Ägypten an dieser gefährlichen Lungenerkrankung.

Wahnsinn, oder?! Während uns hier die neue heißgeliebte und abgewetzte Jeans cool und sexy aussehen lässt,  tötet sie auf der anderen Seite der Welt diejenigen, die sie herstellen. Seit dem Aufruf der CCC gegen die Sandstrahltechnik haben eine Vielzahl an Herstellern ihre Produktionen umgestellt und verzichten auf das gefährliche Ausrüstungsverfahren.

Dass es auch anders geht, zeigt hessnatur. Unser Bio-Denim wird mit Enzymen gewaschen, bzw. ver-waschen. Das funktioniert und kostet weder Umwelt noch Menschenleben. Es geht also. Und damit stellt sich für mich die Frage, warum es mit einem Verbot so lange dauert.

Letztendlich entscheiden wir Verbraucher. Mit jedem Kauf können wir unsere Stimme abgeben und zu- oder dagegen stimmen. Ich jedenfalls stimme für faire Arbeitsbedingungen und gesunderhaltende Arbeitsweisen. Ihr auch?!

Alles andere als alltäglich …

Donnerstag, 3. März 2011

… steht auf der Homepage der Hotel- und Thermenanlage Rogner Bad Blumau zu lesen und genau davon können wir heute berichten: hessnatur ist in dieser herrlichen Hundertwasser-Hotelanlage in Österreich praktisch täglich anzutreffen. „Hier sollen sich nicht nur die Gäste wohl fühlen, sondern auch die Mitarbeiter“, eröffnete die Eigentümerfamilie Rogner in der vergangenen Woche eine hausinterne Veranstaltung. Es ging darum, neue Mitarbeiterkleidung an Kolleginnen und Kollegen zu verteilen. Der Philosophie des Hauses entsprechend wurde dies begleitet von einer kleinen Zeremonie, in der 65 der insgesamt 300 Mitarbeiter ihre von hessnatur geschnürten Pakete in Empfang nahmen.

Mit hessnatur war der geeignete Partner für die Umsetzung des Projekts „Mitarbeiterkleidung Neu“ schnell gefunden. „Qualitativ hochwertige, ökologisch und sozial verträglich produzierte Kleidung verstehe ich als eine Investition in das Wohlbefinden eines jeden einzelnen Mitarbeiters und als einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt“, erläuterte Robert Rogner jun. seinen Entschluss, auf Naturtextilien bei der Mitarbeiterkleidung zu setzen

Wolf Lüdge war selbst angereist zu diesem außergewöhnlichen Event und konnte die Freude der Mitarbeiter über die neue Kleidung miterleben. Sie selbst hatten für die jeweils unterschiedlichen Arbeitsbereiche passende Modelle aus dem aktuellen Katalog ausgewählt: Die Empfangsdamen wählten ein Kleid und eine Weste aus der Capsule-Kollektion von Eviana Hartman (Foto oben), für den Wellness- und Badebereich gab es eigene, dem Bedarf angepasste Shirts und Sweats aus reiner Bio-Baumwolle (Foto rechts).

„Wenn man weiß, dass bei der Produktion von Kleidung Menschen krank werden und  sterben, und dass 25% des weltweiten jährlichen Insektizidverbrauchs für den Baumwollanbau aufgewandt werden, obwohl weltweit nur 2% der gesamten Ackerfläche dafür genutzt werden“, so Robert Rogner jun., „dann kann man nicht einfach wegschauen. Insbesondere dann nicht, wenn – so wie bei uns in Blumau – Ehrlichkeit, Bewusstheit, Menschlichkeit und der sorgsame Umgang mit der Natur im Mittelpunkt stehen“. Auf verschiedenen Ebenen kann so Stück für Stück Veränderung einsetzen. „Jeder kann etwas bewegen“, ist hessnatur-Geschäftsführer Wolf Lüdge überzeugt. „Es genügt, einfach mal im Kleinen anzufangen – vielleicht beim Kauf des nächsten T-Shirts. Schließlich hält ein ökologisch hergestelltes T-Shirt 7 qm Ackerfläche giftfrei. Bei jährlich rund 2,5 Millionen verkauften T-Shirts käme da einiges zusammen.”

In Bad Blumau kommt auf jeden Fall jetzt ein Vielfaches der 7 qm zusammen. In Wellness und Spa, bei Kunst und Kultur – eben alles andere als alltäglich.

Seifenkraut: Zum Waschen gut!

Montag, 21. Februar 2011

Ich bin ja wirklich offen für alle möglichen neuen Ideen, Innovationen und … ja, ich probiere auch grundsätzlich erst mal alles aus. Hmmm, aber beim Wäsche waschen bin ich schon so ein bisschen Gewohnheitstier. Deshalb war auch meine Neugier gepaart mit jeder Menge Skepsis, als ich das „Seifenkraut-Waschmittel“ mit nach Hause nahm, um einen Test damit durchzuführen.

Beim ersten Waschversuch an der heimischen Waschmaschine hatte ich mich erst einmal für eine Ladung T-Shirts von meinen Kids entschieden. Nicht sehr schmutzig, aber eben getragen. Die Waschmittelmenge von nur einem Deckel erschien mir auch recht wenig. (Natürlich dachte ich daran, die Menge zu erhöhen. Damit, wenn die Waschkraft dieses Naturproduktes nicht so gut  wirken würde, die etwas größere Menge das Ganze ausgleichen könnte). Aber ich rief mein Vorurteil zurück und ließ mich auf die vorgeschriebene Menge ein. Wie sonst sollte ich Euch hier im Blog einen echten Bericht abliefern können?!

Also, was soll ich sagen: Das Ergebnis war mehr als beeindruckend! Die T-Shirts waren sauber, sie dufteten frisch, aber nicht parfümiert – genau so, wie wir es lieben. Das nächste Opfer wurden unsere beiden Badezimmervorleger, die mal weiß waren. Schon etwas betagt erfüllen sie noch völlig ihren Zweck. Die kamen bei 60°C in die Maschine, auch mit einer Kappe Seifenkraut. Das Ergebnis überzeugte mich dann wirklich: die Vorleger waren wieder richtig schön weiß geworden!

Jetzt seid Ihr dran. Ich kann Euch nur ans Herz legen: Probiert es aus! Pure Natur – aus den „sämtlichen Pflanzenteilen des Seifenkrauts entsteht eine milde Seifenlauge, so mild, dass sie auch heute noch zum Waschen von antiken Stoffen und Teppichen verwendet wird. Diese hervorragende Eigenschaft nützen wir gezielt in diesem Waschmittel für alle Temperaturbereiche und Stoffarten.“ So lautet die Info des Herstellers dazu.  Von mir gibt’s die Note: „Überzeugt!“ dafür. Meldet Euch gerne mit Kommentaren, falls Ihr schon „User“ seid!