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Alle Jahre wieder

Mittwoch, 24. Februar 2010

Biofach

Vom 17. bis 19. Februar 2010 tummelte sich in Nürnberg auf der Biofach und Vivaness wieder alles, was im nationalen und internationalen Bio-Handel als Anbieter oder Entscheider Rang und Namen hat. Trotz des zehnprozentigen Rückgangs der Ausstellerzahlen war das Angebot, wie immer, überwältigend und sehr vielfältig.

Die insgesamt zehn Hallen offenbarten, gut strukturiert gemäß ihren Schwerpunkten, alles, was das Herz der Bio-Verbraucher erfreuen könnte. In vier Hallen präsentierten sich Anbieter für Lebensmittel des internationalen Handels, in drei Hallen die aus Deutschland. Es gab eine ganze Halle nur für Weine und Olivenöl, ebenso eine für Naturkosmetik. Auch die Textilien waren dieses Jahr wieder in einer eigenen Halle untergebracht.

Biofach und Vivaness standen in diesem Jahr unter dem Motto „Organic + Fair“. Das bedeutet, dass dieses Kriterium besonders in den Vordergrund gestellt wurde. Der faire Handel ist bereits von Anfang an fester Bestandteil des ökologischen Grundgedanken, gleichwohl ist es angebracht dies noch mal hervorzuheben, um gegenüber anderen Anbietern nicht ins Hintertreffen zu gelangen, die in der vergangenen Zeit gerade diesem Kriterium außerordentlich viel Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Ich selbst war in Sachen Naturkosmetik unterwegs und fand mich in einer Beauty-Welt, die selbst den modernsten Ansprüchen an eine alltagstaugliche, ja sogar luxuriöse Kosmetik genüge tut. So was richtig Innovatives konnte ich allerdings nicht entdecken. Die Produkte werden insgesamt trendiger und der konventionellen Kosmetik ebenbürtiger. Auf der einen Seite ist das ja sehr erfreulich, andererseits stellt sich jedoch die Frage, wie das denn möglich sein kann mit natürlichen Mitteln.

Zweifellos haben die traditionellen Naturkosmetikfirmen einen enormen Wissensvorsprung in der Herstellung „cleaner“ Naturkosmetik. Doch immer mehr Firmen drängen auf den Markt, die mit weniger konsequenten Kriterien trotzdem überzeugend auftreten. Es wird immer schwieriger die Spreu vom Weizen zu trennen. Auch die eingesetzten Label zur Zertifizierung und Kenntlichmachung von seriöser Naturkosmetik schaffen nur bedingt Abhilfe. Ich habe Produkte entdeckt mit sieben Labeln drauf, wer soll denn da noch durchblicken?

Die Qualitäts-Diskussion wird den Naturkosmetik-Markt noch eine Weile beschäftigen, denn inzwischen wird in Drogeriemärkten mehr Naturkosmetik verkauft als in den traditionellen Vertriebswegen, wie Naturkostläden, Naturkosmetikfachgeschäften und den Reformhäusern.

Bedeutet das, dass wirklich mehr Naturkosmetik benutzt wird? Oder aber, dass inzwischen vielleicht auch Produkte den Namen tragen, die früher diese Hürde nicht geschafft hätten? Bei aller Freude über die positive Entwicklung in diesem Bereich: Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Denn die Grenzen bei der Beurteilung und Bewertung der eingesetzten Rohstoffe sind oft übergangslos und bisher nur mit einem enormen Wissen nachvollziehbar. Um eine ökologische oder natürliche Qualität zu dokumentieren, ist es umso mehr notwendig, auch über die Produkteigenschaften hinaus Kriterien für den respektvollen Umgang mit der Natur einzubeziehen.

Wenn ich mich an alte Zeiten erinnere, da kam ich von der Biofach immer total beseelt und froh zurück, mit dem guten Gefühl “Whow, es bewegt sich was in die richtige Richtung, wir ziehen alle an einem Strang!” Dieses Gefühl habe ich dieses Mal leider irgendwie vermisst!

Authentische Naturkosmetik

Montag, 1. Februar 2010

Saling-Produkte klein

Vor gar nicht langer Zeit gab es zur Erkennung von ehrlicher Naturkosmetik nur ein paar wenige Siegel, wie die von Ecocert oder BDIH, die entsprechend nach deren Richtlinien vergeben wurden. Formuliert waren die Kriterien mit der Unterstützung traditioneller Naturkosmetik-Firmen wie Dr. Hauschka und Weleda, die durch solch ein Zeichen ihrem Erfahrungsvorsprung in der Entwicklung natürlicher Rezepturen Ausdruck verleihen und sich deutlich erkennbar von Nachahmern und Billiganbietern unterscheiden wollen.

Geregelt waren:

  • Die Verwendung pflanzlicher Rohstoffe, bevorzugt aus kontrolliert-biologischem Anbau
  • Tierschutz und begrenzt zugelassene Rohstoffe aus dem Tierreich
  • Mineralische Rohstoffe (Ausschluss gemäß Negativliste)
  • Durch bestimmte zugelassene Verfahren veränderte Rohstoffe (gemäß Positivliste)
  • Bewusster Verzicht auf synthetische Stoffe (gemäß Negativliste),
  • Begrenzter Einsatz naturidentischer Konservierungsstoffe (gemäß Positivliste)
  • Ausschluss radioaktiver Bestrahlung, sowohl der Rohstoffe, als auch des fertigen Produktes und
  • Überprüfung durch unabhängige Prüfinstitute

Ganz schwindelig wird einem inzwischen wegen der Fülle der Zeichen, die sich auf Kosmetikprodukten befinden und die ordentlich für Verwirrung sorgen. Fast ist es nicht mehr möglich, zuverlässig die Qualität zu beurteilen ohne wieder sorgfältig die INCI (Inhaltsstoffliste) zu studieren. Unter dem Oberbegriff Naturkosmetik kursieren Begriffe wie Bio-Kosmetik, Kosmetik mit Bioanteil, naturnahe Kosmetik, geprüfte Kosmetik und Gleichartiges. Die Grenzen sind oft übergangslos und nur schwer erkennbar. Und wenn überhaupt möglich, dann lediglich nach mühsamen Vergleichen der entsprechenden Richtlinien. Das kommt uns von den Lebensmitteln bekannt vor. Doch wie es aussieht, ist bei Kosmetik – wegen des internationalen Marktgeschehen und den folglich unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen – in absehbarer Zeit keine Regelung von staatlicher Seite in Aussicht.

Um Ihnen, wie Sie es von uns gewohnt sind, eine zuverlässige Qualität zu garantieren, müssen uns die Hersteller den Verzicht auf eine ganze Reihe von Inhaltstoffen garantieren. Unter anderem PEG-haltige Tenside, synthetische Duft- und Konservierungsstoffe und Substanzen, die von gentechnisch veränderten Pflanzen oder Tieren stammen. Die Kriterien werden sowohl für den Inhalt als auch für die Verpackung gelten.

Sehr erfreulich ist, dass der langjährige Lieferant der Schafsmilch-Kosmetik, die Firma Saling & Söhne, eine ganz neue Serie „Le Lait“ entwickelt hat, die nach den ICADA-Richtlinien für Naturkosmetik zertifiziert wurde. Die Serie umfasst eine flüssige Seife im Spender, Seifenstücke in verschiedenen Formaten, Duschgel, Shampoo, Bodylotion, Gesichtscreme und Handcreme. Neben der Schafsmilch enthalten die zart duftenden Pflegeprodukte milde Tenside und weitere hochwertige Inhaltsstoffe wie Sheabutter und Jojobaöl.

Zusätzlich dokumentiert das ICADA-Zeichen für zertifizierte Bio- und Naturkosmetik neben den allgemein üblichen Kriterien hinaus traditionelle Naturverbundenheit und entsprechende Naturkosmetik-Philosophie, denn es ist nur für Firmen mit entsprechendem Hintergrund erhältlich.

Nach dem Motto: Das, was draufsteht, ist auch drin!

Wir machen es wie der Herbst

Freitag, 16. Oktober 2009

Haare färben

Zwei Drittel aller Frauen und jeder zehnte Mann färben Haare. Ich mag gar nicht daran denken, was da alles auf den Köpfen und danach im Abwasser landet?! Trotzdem ist das ein Thema, bei dem frau/man sich nur ganz schwer an etwas anderes herantraut. Denn Färben mit Pflanzenhaarfarben ist unbequemer und bringt auch ganz andere Ergebnisse als die Anwendung der chemischen Variante.

Während früher mit Henna nur orange- bis mahagonirote Töne zu erreichen waren, gibt es inzwischen – unter zu Hilfenahme weiterer färbender Pflanzenteile, Wurzeln und Beeren – ein Farbenspektrum, das fast keine Wünsche mehr offen lässt.

Der Herbst bietet uns ein mannigfaltiges Farbenspektrum und zeigt, was möglich ist: Vom Gelb der Sonnenblumen über alle Orange- bis Kupfertöne der welkenden Blätter bis zum kastanien- und umbrabraun der feuchten Hölzer finden wir alles, was das Herz begehrt, sogar schwarz.

Doch es bedarf einiger Tricks, gerade bei der Grauabdeckung, um zufriedenstellende Farbergebnisse zu erreichen. Pflanzenhaarfarben greifen nicht in die Haarstruktur ein wie konventionellen Färbungen, sondern liegen nur außen auf dem Haar auf. Drum sollten vor dem Färben alle Reste von glättenden Spülungen und Shampoos vom Haar entfernt werden. Das gelingt am besten durch Waschen mit Lavaerde oder der eigens dazu angebotenen Colorationsvorbehandlung der Firma Logona.

Danach kann die Farbe aufgetragen werden, entweder direkt aus der Tube oder aber mit Pulver. Dies möglichst flüssig anrühren, dann lässt es sich besser im Haar verteilen. Um anschließendes Tropfen zu verhindern, sollte nach dem Auftragen das Haar kurz angefönt werden, das enthaltene Alginat wird dadurch etwas fest. Anschließend eine Plastikhaube drüberziehen – ich bedecke das Ganze dann mit einem schönen Seidentuch. Je länger die Farbe einwirken kann, umso besser wird das Ergebnis.

Später dann die Farbe auswaschen, das Pulver muss gründlich entfernt werden. Die Colorcremes allerdings sollten zunächst nicht zu gründlich ausgewaschen werden – sondern erst, nachdem die Farbschicht durch das Auftragen des Conditioner eingehüllt wurde.

Am schönsten glänzen die Haare einen Tag nach dem Färben. Wenn nach dem ersten Mal noch nicht soviel zu sehen ist, nicht enttäuscht sein. Da die Farben sich wie eine Hülle um das Haar legen, wird Farbschicht um Farbschicht aufgebaut. Jedes weitere Färben intensiviert die Farbwirkung und kräftigt das Haar. Die natürlichen Farbunterschiede bleiben erhalten, es bedarf dazu keiner aufwendigen Mehrfachbehandlung.

Besonders gut lassen sich graue Haare blond färben – die Gelegenheit also, endlich zu Strähnchen zu kommen ohne die schädlichen Aufheller. Was schwierig ist: graue Haare wieder dunkelbraun oder gar schwarz zu färben. Da graue Haare eine sehr glatte Oberfläche haben, bedarf es immer einiger Rotanteile bei der Färbung, denn die roten Pigmente haften am besten, darüber dann beim nächsten Mal braun oder schwarz färben.

Also nur Mut und mal etwas ausprobieren, die Pflanzenhaarfarben lassen sich wunderbar untereinander mischen!

Schwitzen ist lebensnotwendig

Mittwoch, 5. August 2009

KristallViele kennen es: Ewig benutzt man/frau dasselbe Deo und auf einmal, oh Schreck, bilden sich rote, stark juckende Flecken in den Achselhöhlen und „nichts geht mehr“. Was ist da los?

Besonders problematisch bei konventionellen Deos sind – neben den Bakterien tötenden synthetischen Konservierungsstoffen und den stark riechenden synthetischen Duftstoffen – die eingesetzten, ebenso synthetischen Aluminiumsalze Aluminiumchlorid oder Aluminiumchlorhydrat. Diese verhindern durch eine Abdichtung der Poren, dass Schweiß austreten kann. Die Deos werden darum auch Anti-Transpiranz genannt. Da sie auf eine ziemlich aggressive Art und Weise wirken, können neben Rückständen im Körper entzündliche Reaktionen und schlimmstenfalls eine Beschädigung der Schweißdrüsen die Folge sein (aus „Schön um jeden Preis“ von Rita Stiens).

Etwa 2 bis 3 Mio. Schweißdrüsen hat der Mensch, ca. 100 pro cm², darüber sondern wir täglich ca. ½ bis 1 Liter Flüssigkeit ab. Schwitzen ist lebensnotwendig, denn steigt die Körpertemperatur, wird die Schweißproduktion angekurbelt, Flüssigkeit tritt an die Hautoberfläche und die entstehende Verdunstungskälte verhindert die Überhitzung des Körpers.

Bei der Wahl des Deos ist also darauf zu achten, die natürliche Funktion des Körpers nicht zu stören und sozusagen lediglich „Schadensbegrenzung“ zu betreiben.

Naturkosmetische Deos hatten wegen der schlechten Wirksamkeit lange Zeit keinen guten Ruf. Die meisten wirken ausschließlich desodorierend, was bedeutet, dass lediglich der unangenehme Geruch, der durch schweißzersetzende Bakterien entsteht, verhindert wird. Hauptwirkstoff ist Farnesol, Bestandteil natürlicher ätherischer Öle, mit starker antibakterieller Wirkung.

Seit einigen Jahren sind nun Alaun-Deos auf dem Markt, vor allem bekannt als Deo-Stein oder Deo-Kristall. Das kristallines Pulver, aus Alaunerde und Alaunschiefer gewonnen, ist ein natürliches Aluminiumsalz und hat neben der guten antibakteriellen auch geringe schweißhemmende Wirkung. Doch ist diese sehr mild und somit eine Schädigung der Drüsen nicht zu befürchten, denn die Tonerden spalten kein freies Aluminium ab.

Es gibt auch künstlich hergestellte Alaungesteine, die sich in der Art der Kristallisation unterscheiden. Nur die mehrfach kristallisierten eignen sich zu kosmetischen Zwecken, während die einfach kristallisierten unter anderem zur Wasseraufbereitung verwendet werden. Je klarer der Kristall, umso hochwertiger ist die Qualität. Bei der INCI-Deklaration ist leider kein Unterschied zu erkennen, wir sind auf die sorgfältige Auswahl der Rohstoffe des Herstellers angewiesen.

Auch wenn der Sommer uns dieses Jahr nicht so richtig zum Schwitzen bringt, lohnt es sich durchaus mal, in unseren Kosmetikregalen nach Deos zu stöbern. Die Auswahl ist wirklich beachtlich und auch die Wirksamkeit hat sich deutlich verbessert. Wenn Ihr natürliches Deo auf einmal „versagt“, sollten Sie mal wechseln. Natürliche Inhaltstoffe verändern ihre Wirkung im Zusammenspiel mit veränderten Bedingungen. Die Zusammensetzung des Schweißes wird beeinflusst durch Hormone, veränderte Ernährungsgewohnheiten, Medikamenteneinnahme etc.

Wer sehr empfindlich ist, dem empfehle ich Kristall-Deo-Sprays oder –Rollons. Das bereits in Wasser gelöste natürliche Alaun ist gut verträglich und auch ohne jegliche Zusätze und Duftstoffe sehr wirksam!

Gedanken zum Sonnenschutz: synthetisch oder mineralisch?

Dienstag, 7. Juli 2009

Jetzt ist er endlich da, der Sommer, und es vergeht kein Tag, an dem ich im Laden Butzbach nicht nach den Sonnenschutz-Produkten von Dr. Hauschka oder Weleda gefragt werde, die leider der neuen Verordnung für Sonnenschutzmittel – bezüglich der Auslobung der Höhe des Lichtschutzes – zum Opfer gefallen sind.

Der UV-A-Schutz soll mindestens ein Drittel des UV-B-Schutzes betragen, weil festgestellt wurde, dass es zu immer mehr Hautschäden aufgrund der intensiven Sonnenbestrahlung kommt. Auch gibt es statt der bisher üblichen Lichschutz-Faktoren in Zukunft zur Klassifizierung die Bezeichnungen niedrig, mittel, hoch und sehr hoch.

Die meisten der naturkosmetischen Sonnencremes sind demnach nur bei “niedrig” einzustufen – und wer mag die dann noch kaufen? Nur Lavera schafft es in die Klasse mittel. Die Cremes mit den ehemals hohen Lichtschutz-Faktoren 25 bis 40 wurden entsprechend dem nachgewiesenen UV-A-Schutz auf 15 bis 20 – also „mittel“ – herabgesetzt.

Besonders empfohlen (ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Öko-Test zu diesem Thema) werden also zurzeit tatsächlich die Cremes mit den synthetischen Lichtschutzfiltern, weil sie einen besonders hohen Schutz aufzuweisen haben und man/frau damit etwas länger in der Sonne „braten“ kann.

„Chemische Lichtschutzfilter liegen nicht wie eine abschirmende Decksubstanz zwischen Haut und Strahlung, sondern wirken durch Reaktionen auf und mit der Haut. Diese Prozesse sind der Grund für ihre oft nicht unerheblichen Nebenwirkungen, denn die Filterwirkung beruht darauf, dass Moleküle einen bestimmten Wellenbereich aufnehmen. Das geht nicht spurlos an Ihnen vorbei: Sie werden dadurch verändert. Es können neue Molekülverbindungen entstehen, die ein stark allergisierendes Potenzial haben oder zu phototoxischen Reaktionen führen. Alle fünf der von Schweizer Wissenschaftlern getesteten synthetischen UV-B-Filter reagierten im Labortest wie Östrogene, und die können das Wachstum von Krebszellen beschleunigen.“ (aus „Schön um jeden Preis“ von Rita Stiens, Südwest-Verlag)

Ebenso wird die Wirkung der mineralischen Mittel zurzeit heiß diskutiert. Ihre Lichtschutzwirkung geschieht durch die Abdeckung mit Mikropigmenten, auch Nanopartikel genannt. Die stehen unter Verdacht, bei offenen oder wunden Stellen die Hautbarriere zu durchdringen.

Noch gibt es keine Studien, wie sich generell die Verwendung von konventioneller Kosmetik in Verbindung mit intensiver Sonnenbestrahlung auf die Haut auswirkt – verglichen mit Naturkosmetik. Oder aber langfristig synthetischer Sonnenschutz kontra mineralischem. Das fände ich ja mal interessant! Ich vermute, dass es noch ganz andere, wissenschaftlich bisher nicht berücksichtige Faktoren in der Zusammenwirkung von Sonne, Kosmetik, Sonnenschutz, Umweltbelastung etc. auf der Haut gibt.

Tja, was kann ich Ihnen nun raten? Ich habe für mich und meinen 9-jährigen Sohn entschieden, dass ich den mineralischen Lichtschutz in jedem Fall bevorzuge und wir uns, damit geschützt, möglichst wenig in der prallen Sonne aufhalten. Soweit das bei einem leidenschaftlichen Fußballer überhaupt möglich ist :-)
Bei Überlegungen dazu ist es wichtig, alle gegebenen individuellen Faktoren zuberücksichtigen.

Gern beantworte ich Ihre Fragen zu diesem sehr komplexen Thema hier im hessnatur-Blog.