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Alpaka-Kleidung aus Peru

Dienstag, 11. Oktober 2011

150 Tage dauert es vom Scheren der Alpakas bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Wolle zum fertigen Kleidungsstück wird. Qualität, die ihre Zeit braucht und die diese kostbare Faser aus Südamerika auch einfordert. hessnatur bekommt die Wolle für seine Kollektionen direkt aus Peru, der Heimat der Alpakas. Hier leben rund 80 % ihrer Weltpopulation. Das Alpaka ist übrigens eine Lama-Art, die vor rund 6000 Jahren in Südamerika domestiziert wurde. Die Wolle von Alpakas ist nicht nur wunderbar weich und warm, sie ist auch angenehm zu tragen. Ihr leichter Schimmer erinnert an Seide. Das Woll-Vlies gibt es in verschiedenen natürlichen Farben von weiß bis braun, grau und schwarz.

Die unterschiedlichen Farben und Qualitäten zu sortieren ist eine schweirige Sache, die jahrelange Erfahrung der Arbeiterinnen und Arbeiter in Peru fordert. Denn getrennt wird nicht nur nach Farbe, sondern auch nach Feinheit der Faser. Baby Alpaka ist zum Beispiel besonders fein und weich. Nach dem Reinigen und Spinnen der Wolle findet die Konfektion von Pullovern, Ponchos oder Strickjacken bei den hessnatur-Lieferanten in Arequipa und Lima statt – per Schiffsfracht kommet die Alpaka-Kleidung dann zu hessnatur nach Deutschland und anschließend zu den Kunden.

Matthias Hess, Sohn des Firmengründers Heinz Hess, ist verantwortlich für die Beschaffung und Verarbeitung von Alpaka-Vlies vor Ort. Er entdeckte vor Jahren seine Liebe zu Peru und zog in die Hauptstadt Lima. Seitdem ist er Ansprechpartner für alle lokalen Interessen von hessnatur: „Ich kümmere mich um die textile Kette vor Ort. Wenn entschieden wird, dass ein Kleidungsstück für hessnatur hergestellt werden soll, wird das entsprechende Material ausgesucht und ein Muster produziert. Dabei müssen alle hohen Standards von hessnatur erfüllt werden. Ist die Qualität des Alpaka-Faser zufriedenstellend? Ist die Verarbeitung in Ordnung? Und stimmen die Arbeitsbedingungen vor Ort mit den Sozialstandards von hessnatur überein?“.

Apropos Peru: Die textile Kette der Alpaka-Kleidung von hessnatur haben sich im vergangenen Jahr die beiden hessnatur-Botschafter Kathi und Samira vor Ort persönlich angeschaut. Hier im Blog kann man ihre Reise anhand ihrer Blogbeiträge und der Videos noch einmal Revue passieren lassen.

 

Peru-Botschafter: Resümee der Reise

Montag, 18. Juli 2011
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Heute könnt Ihr die Episode 17 unserer Dokumentation über die hessnatur-Botschafterinnen Kathi und Samira sehen – in dieser letzten Folge fassen die beiden ihre Erlebnisse zusammen, die sie während der Reise entlang der textilen Kette in Peru gesammelt haben.

Viel Spaß beim Anschauen!

Neues Video: Die Peru-Botschafter helfen beim Scheren eines Alpakas

Mittwoch, 6. Juli 2011
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Auf der Alpaka-Farm helfen die beiden hessnatur-Botschafterinnen Kathi und Samira u.a. dabei, ein Alpaka zu scheren, damit sein Vlies sortiert und zu Garn verarbeitet werden kann. Wie diese Schritte in der textilen Kette ablaufen, könnt Ihr in den Episoden zur Sortierung der Wollqualitäten und zur Garnherstellung sehen. Viel Spaß beim Anschauen des neuen Videos!

Neues Video: Rundgang auf der Alpaka-Farm

Freitag, 27. Mai 2011
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Nach der Ankunft auf der Alpaka-Farm haben die beiden hessnatur-Botschafterinnen Kathi und Samira Zeit, die Farm zu erkunden und den Alpakas zu begegnen, die auf den ausgedehnten Weideflächen der Farm grasen. Außerdem sprechen wir mit Farm-Manager Alonso, der über Geschichte und Zweck der Farm berichtet. In der nächsten Episode unseres Films über die Peru-Botschafter wird es um das Scheren der Alpakas gehen. Viel Spaß beim Anschauen!

Hidden in Natur – Der Banyan-Baum

Montag, 16. Mai 2011
Heute möchte ich mal wieder ganz spontan das Thema „Hidden in Natur” aufgreifen. Die Skulpturen von Miguel Adrover, die er für die New Yorker Fashion Week 2008 unter diesem Motto für uns gemacht hatte, beschäftigen uns doch immer wieder. Zum Beispiel haben wir im vergangenen Monat einige der Kleider nach Amerika ausgeliehen und aktuell haben wir die Skulptur Banyan-Tree aus unserem Laden München für den Laden Butzbach geholt. Dass die Skulpturen nach dem Hype in New York nicht im Keller verstauben, sondern auf vielfältige Weise unterwegs sind und gezeigt werden, das hatten wir uns so vorgestellt.

Um den Kunden des Ladens Butzbach ein bisschen mehr Information über die Figuren zu geben, bin ich gebeten worden, ein Informationsblatt dafür zu erstellen. Dann kann ich ja auch gleich dazu bloggen und auch Ihnen darüber zu berichten und unsere Reihe über die Skulpturen fortzusetzen.

„The Banyan-Tree” gehört natürlich zu meinen Favoriten, schon allein deshalb, weil die Bekleidung aus herrlichem, ungefärbtem Alpaka gearbeitet ist und die Kombination mit dem Holz-Mannequin so stimmig ist.

Die Skulptur Banyan-Tree symbolisiert den tropischen Banyan-Baum, auch bengalische Feige genannt. Dieser Baum wird in Asien und Indien als heilig verehrt und die Zweige werden für rituelle Handlungen eingesetzt. Der Baum mit seinen Luftwurzeln, die bis in den Boden reichen und dort neue Stämme bilden, steht für Hoffnung und Leben und wird in vielen asiatischen Ländern als Schattenspender, zum Beten und als Treffpunkt genutzt. Der Tempel in Ankor Wat in Kambodscha war zum Beispiel komplett von einem Banyan Baum zugewuchert, nur damit Sie mal eine Vorstellung davon bekommen, wie gewaltig dieser Baum wuchern kann.

Für unsere Figur hat Miguel Adrover jedoch Thuja-Holz benutzt, da kein „heiliger Baum” gefällt werden sollte. Die Holzfigur zeigt die Form und den Charakter des Baumes mit Löchern, Verstecken und Wucherungen. Unterstützt wird die Komposition durch das Kleid aus Alpaka. Ein Strickkleid stellt die Rinde dar und die gedrehte Alpakawolle die Luftwurzeln. Die ungefärbte Alpaka-Wolle stammt aus Peru.

Ich finde, mit dieser Figur ist es Miguel Adrover bestens gelungen, die Verbindung von hessnatur mit der kraftvollen Natur und dem Alpaka aus unserem Projekt in Peru aufzuzeigen. Das Holz-Mannequin und das Kleid aus Alpaka machen gemeinsam die starke Ausstrahlung dieses Baumes sichtbar und erlebbar.