Artikel mit den Tags "Produktion"

„Sinnvoll genießen“: Lieblingsmode zusammenstellen und die textile Kette von hessnatur entdecken!

Freitag, 25. Januar 2013

Noch bis zum 31. Januar könnt Ihr Euch unter www.hessnatur-Insider.com für das „Sinnvoll genießen“-Event bewerben, das vom 22. bis 24. März in der Nähe des Bodensees für 15 ausgewählte hessnatur-Insider stattfindet. Mit dabei sind neben hessnatur unsere Partner SONNENTOR, Delinat und das Naturhotel Mohren.

Für das entspannende Wellness-Wochenende stellen sich die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab ihre persönlichen Lieblingsteile aus der aktuellen hessnatur-Kollektion im Wert von 250 Euro (bzw. CHF 300) zusammen. Vor Ort wird Rolf Heimann, der den Bereich „Corporate Responsibility“ bei hessnatur leitet, in Sachen Eco Fashion und nachhaltige Produktion nach ökologischen und sozialen Kriterien schulen und in die textile Kette von hessnatur einführen. U.a. wird es dabei auch um unser Anbauprojekt für Bio-Baumwolle in Burkina Faso gehen, das in diesem Video vorgestellt wird.

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Außerdem entdecken die Insider die Kräuter- und Tee-Welt von SONNENTOR und nehmen an einer Weinschulung mit Delinat-Weinen teil. Das Team vom Naturhotel Mohren sorgt mit Wellness- und Spa-Anwendungen und mit der leckeren Bio-Küche vom eigenen Gutshof dafür, dass sich die Teilnehmer so richtig wohl fühlen werden!

Alle weiteren Infos zum „Sinnvoll genießen“-Event und zur Bewerbung gibt es hier.

Dem Gift in Schuhen auf der Spur

Freitag, 11. Mai 2012

Noch nie waren Schuhe so günstig wie heute. Möglich macht das die globale Schuhproduktion. Aber die steckt voller Risiken für die Verbraucher. Immer wieder werden Rückstände von gefährlichen Giften und krebserregenden Stoffen in Schuhen gefunden, die sich nicht nur negativ auf die Umwelt auswirken, sondern auch der Gesundheit derjenigen schaden, die die Schuhe fertigen und die sie letzten Endes tragen – die Verbraucher.

Am kommenden Montag, 14. Mai zeigt das NDR-Fernsehen um 22.00 Uhr den Film „Giftige Schuhe“ von Inge Altemeier und Steffen Weber, die den Spuren der Gifte folgen und recherchieren, wie die globale Schuhproduktion die Umwelt und Gesundheit zerstört.

Wer nachlesen möchte, wie wir uns bei hessnatur für ein gesundes Schuhklima und eine nachhaltige Produktion einsetzen, dem empfehle ich den Blogbeitrag meiner Kollegin Dagmar, der hier im hessnatur-Blog erschienen ist.

Wie nachhaltig wird Mode produziert?

Donnerstag, 23. Februar 2012

Über die acht Fragen an Modelabel – als eine Art Checkliste für eine nachhaltige Produktion, zusammengestellt von Kirsten Brodde und Mark Starmanns – hatte ich hier im Blog schon berichtet und für hessnatur Antworten dazu geliefert.

Im Blog vom Netzwerk faire Mode hat Mark Starmanns jetzt die Antworten von Karstadt und uns gegenübergestellt. Bei der Gegenüberstellung haben sich weitere Fragen ergeben, auf die ich heute noch mal eingehen möchte. Die entsprechende Kategorisierung (1a, 2b etc.) von Mark übernehme ich, damit die Zuordnung leichter fällt.

1a. Die textile Kette von Anfang bis Ende zu überblicken ist laut Aussage von Karstadt nicht realisierbar – für hessnatur ist sie das: Wir haben die transparente und nachvollziehbare textile Kette als unsere Kernkompetenz aufgebaut, sie wird für jeden Artikel von uns abgefragt.

1b. Die Kontrollen schließen auch Vorlieferanten bei hessnatur mit ein. Beispiel: Unser Labeling. Jedes Pflegeetikett, jedes Hang-Tag von hessnatur wird von zwei von uns „autorisierten“ Lieferanten produziert, die es an die Konfektionsbetriebe weitergeben. Auch kennen wir unsere Rohware-Lieferanten (z.B. Bio-Baumwolle aus dem Burkina Faso-Projekt oder Alpaka-Wolle von der Pacomarca-Farm in Peru, die auch von den hessnatur-Botschaftern besucht wurde).

2a. hessnatur besteht bei jedem Lieferanten auf die Einhaltung der Standards, im Hinblick auf die Ökologie ebenso wie auf die Arbeitsbedingungen. Grundlage dafür ist neben der Kontrolle auch die intensive, langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und die Integration der hohen hessnatur-Anforderungen als fester Bestandteil in der Wertschöpfungskette.

2b. Sozialstandards sind für hessnatur mehr als „nur“ gerechte Löhne. Dazu gehören z.B. auch ein sicherer und sauberer Arbeitsplatz, ein geregeltes Beschäftigungsverhältnis, die Möglichkeit eine lokale Beschwerdestelle anzurufen etc. Was das angesprochene  Thema Löhne angeht, so arbeiten wir an einem Projekt (vgl. Auszeichnung der Fair Wear Foundation 2011 als „Best Practice“), um bei allen Konfektionsbetrieben von hessnatur weltweit existenzsichernde Löhne zu etablieren. Die Höhe der Löhne ist dabei von Land zu Land unterschiedlich, abhängig von den Lebensbedingungen in dem entsprechenden Land und der lokalen Währung. Zu beachten ist, dass die Sicherung von existenzsichernden Löhnen ein Prozess ist, den hessnatur nur im Gespräch und in der Zusammenarbeit mit den Lieferanten umsetzen kann, da die Näherinnen und Näher nicht direkt von uns gezahlt werden und zuweilen nicht ausschließlich für hessnatur produzieren. Bei hessnatur geht es um den Prozess und um das Bewusstsein, das wir für solch  ein wichtiges Thema gemeinsam mit dem Lieferanten erarbeiten.

4c. Prinzipiell muss es allen Mitarbeitern in den Produktionsbetrieben erlaubt sein, einer Gewerkschaft beizutreten. Eine Mitgliedschaft ist allerdings nicht verpflichtend, eine Näherin kann dies freiwillig für sich entscheiden. In Ländern, in denen es keine gut funktionierenden bzw. nur staatliche Gewerkschaften (Beispiel China) gibt, fördern wir das Prinzip von Betriebsräten bzw. Mitarbeitervertretern in Zusammenarbeit mit den durch die Fair Wear Foundation etablierten lokalen Beschwerdestellen.

7d. „Die Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation (FWF) heißt ja nicht, dass direkt überall „faire“ Löhne gezahlt werden“, heißt es in dem Beitrag von Mark Starmanns. Für alle Mitglieder der Fair Wear Foundation ist es verpflichtend, Mindestlöhne zu zahlen und einen Prozess aufzusetzen, der langfristig in allen Produktionsstätten für alle Mitarbeiter existenzsichernde Löhne vorsieht.

Im Rahmen des bereits angesprochenen Projekts von uns können wir nicht genau sagen, wie viele Produktionsstätten den so genannten Living Wage zahlen – das liegt daran, dass bestimmte, qualifizierte Mitarbeiter in einem Produktionsbetrieb diesen Lohn bekommen, andere im gleichen Betrieb aber noch nicht, weil sie zum Beispiel noch nicht so lange im Betrieb arbeiten oder noch nicht die entsprechende Qualität produzieren können. Dazu kommt – auch ein Ergebnis unserer Lohnuntersuchung -, dass es nicht in allen Ländern Daten zur Höhe von existenzsichernden Löhnen gibt, und teilweise auch Forderungen von Nicht-Regierungsorganisationen sehr hoch erscheinen. Selbst in Deutschland war unseren Experten eine vollständige Analyse in dieser Hinsicht nicht möglich.

Was die zeitliche Perspektive angeht, so gibt es keine konkrete Zahl, die wir nennen können, da es wie geschrieben ganz unterschiedliche Lohnmodelle gibt, immer in Abhängigkeit vom Land und den dortigen Lebensverhältnissen. Ziel ist es für uns außerdem, alle Mitarbeiter dabei „mitzunehmen“ und das Gehaltsniveau generell zu steigern. Sprich von der Näherin bis zum Mitarbeiter, der die Ware verpackt. Das Thema Sozialstandards wird nach wie vor eine wichtige Rolle in unserer täglichen Arbeit und Kommunikation spielen.

Tolles Satire-Fundstück bei Youtube

Mittwoch, 18. Mai 2011
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Rachel Sarnoff begeistert mich mit ihrem eingängigen und vor allem lustigen 60-Sekünder zum Thema “Was Öko-Mode ausmacht?”. In dem Video gibt sie Tipps für den “sauberen” Kleiderschrank – worauf man achten und was vermieden werden sollte.

Viel Spaß beim Anschauen.

Mich interessiert: Wie hoch ist dein Anteil “giftfreier Kleidung” im Schrank?

Neues Video der Peru-Botschafter: Mäntel für hessnatur

Dienstag, 26. April 2011
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Wir machen weiter mit den Filmen über unsere beiden hessnatur-Botschafter Kathi und Samira in Peru: In dieser Episode geht es um einen großen Betrieb in Arequipa, in dem die Alpaka-Faser versponnen und auch gleich weiterverarbeitet wird, beispielsweise zu Decken oder Mänteln. Kathi und Samira führen hier auch ein Interview mit einer Näherin und befragen sie zu den Arbeitsbedingungen in dem Betrieb.