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	<title>hessnatur Blog &#187; Sozialstandards</title>
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		<title>Acht Fragen an eine nachhaltige Textilproduktion – acht Antworten von hessnatur</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Vergangene Woche hat uns die Diskussion um billige Mode und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sehr beschäftigt (die ARD hatte sich am Montag des Themas in der „Check“-Reihe und in der „Hart aber fair“-Sendung angenommen). Die Kolleginnen und Kollegen in der hessnatur-Kundenbetreuung haben nach der Ausstrahlung zig Anfragen zum „Stiftung Warentest“-T-Shirt beantwortet, das &#8220;zu Gast&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2012/01/27/nachhaltige-textilproduktion-acht-wichtige-fragen/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-12164" title="hessnatur-Blog" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/hessnatur-Blog.jpg" alt="" width="479" height="319" /></a> </p>
<p>Vergangene Woche hat uns die <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2012/01/24/%e2%80%9ekauft-bewusster-ein/" target="_blank">Diskussion</a> um billige Mode und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sehr beschäftigt (die ARD hatte sich am Montag des Themas in der „Check“-Reihe und in der „Hart aber fair“-Sendung angenommen). Die Kolleginnen und Kollegen in der hessnatur-Kundenbetreuung haben nach der Ausstrahlung zig Anfragen zum „Stiftung Warentest“-T-Shirt beantwortet, das &#8220;zu Gast&#8221; in der Sendung war, und auch bei <a href="http://www.facebook.com/hessnatur" target="_blank">Facebook</a> haben uns viele Kommentare zu unserer nachhaltigen Produktion erreicht.</p>
<p>Am Freitag hatte ich hier im Blog auf den <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2012/01/27/nachhaltige-textilproduktion-acht-wichtige-fragen/" target="_blank">lesenswerten Artikel</a> von <a href="http://www.gruenemode.de" target="_blank">Kirsten Brodde</a> und Mark Starmanns hingewiesen, die acht wichtige Fragen formuliert haben, die man/frau in Sachen Nachhaltigkeit und Fairness an das Lieblingsmode-Label stellen kann und sollte. Heute will ich diese aufgreifen und für hessnatur und unsere textile Kette beantworten.</p>
<p><strong>1. Kennt das Unternehmen seine komplette Produktionskette?</strong></p>
<p>Klares Ja. Die textile Kette von hessnatur lässt sich vom Anbau der Faser über alle Produktionsschritte bis zur Anlieferung der Ware ins Lager in Butzbach zurückverfolgen. Die Kolleginnen und Kollegen unserer Qualitätssicherung steuern das über den so genannten Artikelpass, der alle Informationen bzw. Freigaben aufführt: Vom Bio-Anbau der Baumwolle über das Spinnen, Färben, Stricken bis hin zur Konfektion. Im Katalog und Onlineshop gibt’s für jedes hessnatur-Produkt die so genannten Deklarationen, die über Ursprungsland der Faser, Land der Konfektion als auch die eingesetzten Zusatzstoffe und Verfahren (z.B. mechanische Behandlung  oder pflanzlich gefärbtes Leder) informieren. Am Beispiel des Basic-T-Shirts, das von der Stiftung Warentest gelobt wurde, kann man das <a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=cms_lp_stiftung_warentest_testurteil_gut_damen_shirt" target="_blank">hier</a> noch mal nachlesen.</p>
<p><strong>2. Hat das Unternehmen hohe Arbeitsstandards für alle Herstellungsschritte festgelegt?</strong></p>
<p>Die hessnatur-Sozialstandards basieren auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die beinhalten u.a. gerechte Löhne, ein geregeltes Arbeitsverhältnis, Versammlungsfreiheit und das Verbot von Kinderarbeit. Jeder Lieferant, der für hessnatur produziert, verpflichtet sich diese einzuhalten und den Näherinnen und Nähern gegenüber auch zu kommunizieren. Die Einhaltung und Umsetzung <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/03/09/mit-der-fair-wear-foundation-arbeitsbedingungen-vor-ort-im-blick/" target="_blank">kontrolliert hessnatur</a> durch die Mitarbeiter des Bereichs Innovation &amp; Ökologie als auch durch die <a href="http://www.fairwear.org" target="_blank">Fair Wear Foundation</a> (FWF) vor Ort.</p>
<p><strong>3. Sucht das Unternehmen gemeinsam Lösungen mit Konkurrenten und Kritikern?</strong></p>
<p>Verbesserungen und Veränderungen hin zum Positiven fangen ja immer im Kleinen an. Durch die Mitgliedschaft im Internationalen Verband der Naturtextilien (IVN) gibt hessnatur seit Jahren wichtigen Input zu Herstellungsstandards, Produktionsmethoden und auch den besonderen Eigenschaften und Ansprüchen von Naturfasern. Über solche Institutionen kommt Know How auch anderen Anbietern von ökologischer und natürlicher Kleidung zu Gute.</p>
<p>Ein konkretes Beispiel, was mir in Bezug auf hessnatur immer wieder einfällt, ist unsere Kooperation mit Grameen Knitwear in Bangladesch. Das Unternehmen hatte vorwiegend mit synthetischen Fasern gearbeitet, von hessnatur wurde Spinnen, Rundstrick, Färben und Konfektionieren von Bio-Baumwolle geschult. Heute stellt Grameen Knitwear nicht nur für hessnatur unsere Statement-Shirts her, sondern fertigt auch für andere Kunden Shirts aus Bio-Baumwolle. Vor Ort wird zu zu fairen Bedingungen produziert und die Arbeiter haben auf diese Weise eine Chance, der „Billiglohnfalle“ in Bangladesch zu entkommen.</p>
<p><strong>4. Nimmt das Unternehmen die Bedürfnisse der ArbeiterInnen in der Fabrik ernst?</strong></p>
<p>Bei den Audits in den Produktionsbetrieben werden die Arbeitsbedingungen vor Ort analysiert und erfasst. Bei Mängeln und notwendigen Verbesserungen wird von hessnatur selbst oder der Fair Wear Foundation ein Corrective Action Plan erstellt (CAP). Der schreibt vor, was in welcher Zeit vom Produzenten umzusetzen und zu ändern ist. Außerdem gibt es in den hessnatur-Betrieben für die Näherinnen und Näher die Möglichkeit, sich in Konfliktfällen vor Ort an eine neutrale Beschwerdestelle zu wenden, die an die Fair Wear Foundation berichtet.  Ohne Angst davor zu haben, dass sie eine Kündigung erhalten oder am Arbeitsplatz diskriminiert werden.</p>
<p>Wer mehr zum Thema hessnatur-Sozialstandards lesen möchte, wird <a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=cms_Sozialstandards-part01" target="_blank">hier</a> fündig – im vergangenen Jahr haben wir im Rahmen einer Newsletter-Reihe ausführlich darüber berichtet.</p>
<p><strong>5. Hat das Unternehmen hohe ökologische Ziele definiert?</strong></p>
<p>Naturbelassene und gesunde Kleidung zu produzieren, die weder Mensch noch Natur schadet – das war die  Motivation von hessnatur-Firmengründer Heinz Hess, als er  1976 die erste giftreie Babykollektion aus Naturfasern auf den Markt brachte. Die <a href="http://www.hessnatur.info/richtlinien" target="_blank">hessnatur-Richtlinien</a> haben sich seit der Gründerzeit kontinuierlich weiterentwickelt. Heute zählen sie zu den strengsten in der Textilbranche. Bei der Produktion achten wir neben einer sozialgerechten Fertigung darauf, dass das Kleidungsstück sowohl umwelttoxigologisch (also umweltverträglich) als auch humantoxikologisch (giftfrei) ist. Das wird u.a. dadurch erreicht, dass <a href="http://www.hessnatur.info/fileadmin/user_upload/Pressemappe/200810_CSR_Fibel.pdf" target="_blank">keine schädlichen Farbstoffe eingesetzt werden und  keine chemische Ausrüstung</a> der Kleidung vorgenommen wird.</p>
<p><strong>6. Denkt das Unternehmen zirkulär?</strong></p>
<p>Wir versuchen, den Spagat zwischen Trend und Tradition zu lösen, indem wir uns Anregungen und Ideen auf internationalen Messen und Modenschauen holen, aber nur ausgesuchte Modethemen aufgreifen und diese sehr wertig und individuell für hessnatur umsetzen. Ziel dabei: Mode zu entwerfen, die auch im nächsten und übernächsten Jahr noch gerne getragen wird. Darüber hinaus achten wir ganz bewusst auf eine saisonübergreifende Kombinierbarkeit unserer Farben.</p>
<p><strong>7. Zahlt das Unternehmen faire Preise?</strong></p>
<p>Mit den hessnatur-Sozialstandards und der Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation sorgt hessnatur für gerechte Arbeitslöhne in der Konfektion. Was Naturfasern betrifft, setzt hessnatur bei Bio-Baumwolle u.a. auf die Baumwolle, die aus dem eigenen Anbauprojekt in Zusammenarbeit mit der Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation Helvetas aus Burkina Faso kommt – das Entwicklungsland in Westafrika zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Bauern des Projekts erhalten eine doppelte Prämie: Zum einen einen 20 %-Aufschlag zum regulären Baumwollpreis für den Bio-Anbau, zum anderen weitere 20 % Fair Trade-Prämie. Darüber hinaus unterstützt hessnatur aktuell zwei Schulen, die von den Kindern der Baumwollbauern besucht werden, und finanziert dort das regelmäßige Mittagessen. Damit ist sichergestellt, dass rund 550 Kinder einmal am Tag ein warmes und gesundes Essen bekommen.</p>
<p><strong>8. Steht das Unternehmen zu seiner Verantwortung?</strong></p>
<p>Neben der konsequent ökologischen und sozial fairen Produktion engagiert sich hessnatur auch außerhalb der Wertschöpfungskette: Durch Sponsoring, durch Kooperationen und Förderung von nachhaltigen Projekten wie beispielsweise „Plant for the Planet“. Und dass die beiden Autoren bei diesem Punkt von „hessnatur als Pionier“ sprechen, freut uns natürlich besonders.</p>
<p>Wer mehr über die angesprochenen Richtlinien erfahren will, wird <a href="http://www.hessnatur.info/richtlinien" target="_blank">hier</a> fündig. Nicht vergessen möchte ich den Blog „<a href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/" target="_blank">Netzwerk Faire Mode</a>“, der sich als Online-Einkaufsführer für nachhaltige Mode entwickeln möchte und damit für mehr Klarheit und Transparenz für kritische Verbraucher sorgt.</p>
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		<title>&#8220;Mein Kleid, Dein Leid&#8221; &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; &#8220;Wer zahlt den Preis für billige Mode?&#8221; &#8211; so lautet der Titel der Diskussionsrunde &#8220;Hart aber fair&#8220;, die sich am heutigen Montag Abend in der ARD mit den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie befasst. Wer zahlt, wenn wir sparen und Mode zu Mini-Preisen kaufen können? Die Näherin in Bangladesch, das Kind auf dem Baumwollfeld in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-12080" title="Hart aber fair" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hart-aber-fair.jpg" alt="" width="479" height="332" /></a></p>
<p>&#8230; &#8220;Wer zahlt den Preis für billige Mode?&#8221; &#8211; so lautet der Titel der Diskussionsrunde &#8220;<a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/" target="_blank">Hart aber fair</a>&#8220;, die sich am heutigen Montag Abend in der ARD mit den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie befasst.</p>
<p>Wer zahlt, wenn wir sparen und Mode zu Mini-Preisen kaufen können? Die Näherin in Bangladesch, das Kind auf dem Baumwollfeld in Indien? Oder kann Kleidung billig und fair sein? Diese und weitere Fragen diskutiert Moderator Frank Plasberg um 21.00 Uhr im Ersten u.a. mit Bloggerin <a href="http://www.kirstenbrodde.de/" target="_blank">Kirsten Brodde</a>, Holger Brackemann von der <a href="http://www.test.de/" target="_blank">Stiftung Warentest</a> und <a href="http://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank">Entwicklungshilfeminister</a> Dirk Niebel.</p>
<p>Vor der Diskussionsrunde &#8211; von 20.15 bis 21.00 Uhr &#8211; gibt es im Rahmen der viel beachtetenden &#8220;<a href="http://www.daserste.de/information/allround_dyn~uid,aefr7g6209c2ryko~cm.asp" target="_blank">Check</a>&#8220;-Reihe des Ersten nach Lidl und McDonalds einen Beitrag über die weltweit zweitgrößte Modemarke aus Schweden.</p>
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		<title>Sozialstandards in Bangladesch</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Heimann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur German Trade Show gab es ein interessantes Konferenz-Programm: Daniel Seidel, der Director der BGCCI (Bangladesh German Chamber of Commerce &#38; Industry) hatte mich zu einem Corporate Social Responsibilty-Panel eingeladen. Zusammen mit Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer CSR von KiK, und Nazma Akter, Chefin der Awaj Foundation in Bangladesch, und Karl Borgschulze, der schon ewig in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/11/02/sauerkraut-in-dhaka/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-11137" title="hessnatur Grameen Knitwear" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/hessnatur-Grameen-Knitwear1.jpg" alt="" width="479" height="359" /></a></p>
<p>Zur <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/11/02/sauerkraut-in-dhaka/" target="_blank">German Trade Show</a> gab es ein interessantes Konferenz-Programm: Daniel Seidel, der Director der BGCCI (Bangladesh German Chamber of Commerce &amp; Industry) hatte mich zu einem Corporate Social Responsibilty-Panel eingeladen. Zusammen mit Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer CSR von KiK, und Nazma Akter, Chefin der Awaj Foundation in Bangladesch, und Karl Borgschulze, der schon ewig in Asien mit seinem Beratungsunternehmen CSI Hongkong unterwegs ist. Die Awaj Foundation ist eine NGO, die sich massiv für die Rechte der Arbeiterinnen in den Nähereien einsetzt. Also, das Panel versprach spannend zu werden.</p>
<p>Zuerst hat Karl Borgschulze in einem Referat  einen ungeschönten Abriss der Situation in Bangladesch abgegeben: Die Umweltprobleme hier im Land, die Verschmutzungen durch die Textilindustrie, aber auch die Armut und die Arbeitsbedingungen wurden angesprochen. Als Kenner der bengalischen Textil- und Bekleidungsindustrie hat er aber auch das Potenzial und die Entwicklung der letzten Zeit angesprochen. Er hat festgestellt, dass das Land, dass die Unternehmen ein Bewusstsein zu umweltgerechtem  und sozial sauberen Verhalten entwickeln müssen, damit sich Bedingungen, aber auch das Image hier ändern kann.</p>
<p>Steilvorlage: Ich hatte dann Gelegenheit, das hessnatur-Konzept zu erläutern, den ganzheitlichen Ansatz – mit einem meiner Lieblingsstatements: Konzept, Strategie, Struktur. Praktisch unter dem Motto „Das ist die Richtung, go green!“. Und mal ehrlich: Wenn Du als Standort nur mit „billig, billig“ kommst, bleibst Du doch langfristig auch der Verlierer. Also: Qualität.</p>
<p>Qualität der Arbeit, aber besonders die Qualität der Arbeitsbedingungen sind das Thema von Nazma Akter. Eine beeindruckende Frau. Sie hatte schon in jungen Jahren als Näherin gearbeitet und setzt sich über die Jahre für bessere Arbeitsbedingungen der Näherinnen ein. Sie war wohl maßgeblich beteiligt, den Mindestlohn anzuheben. Ich hatte nach dem Panel noch Gelegenheit, mich mit ihr zu unterhalten. Sie hat einen pragmatischen, aber effektiven Ansatz Dinge zu verbessern.</p>
<p>Dr. Michael Arretz wurde aus dem Auditorium gefragt, wie das gehen soll: immer bessere Qualität, aber nicht mehr Geld? Seine Antwort: „Die Prozesse der ganzen Beschaffungskette müssen optimiert werden.“ Und Kosten für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen (Überstunden, Gesundheit, Sicherheit) müssen im Verhältnis zu den teilweise recht großen Umsatzvolumina keinen großen Wert ausmachen. Mein Kommentar: „Man muss sich der Notwendigkeit aber bewusst sein.“ Dazu ein Statement aus dem Auditorium: „Nicht alle Unternehmer wollen sich von außen reinreden lassen.“ &#8230;</p>
<p>Ja gut, das Leben ist eben bunt – sagt der Optimist. Morgen geht´s zurück; mit ´nem kleinen Flickenteppich im Gepäck, recycelte Schnittabfälle, aus einem Projekt im Norden, wo Frauenarbeitsplätze geschaffen werden. Geht doch.</p>
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		<title>Sauerkraut in Dhaka</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2011/11/02/sauerkraut-in-dhaka/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Heimann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich Ihnen jetzt erzähle, dass ich hier in Dhaka Sauerkraut gegessen habe, halten Sie mich für durchgeknallt. Nun, Sauerkraut gab´s auf einem Empfang am Rande der German Tradeshow, ausgerichtet von der Bangladesh German Chamber of Commerce &#38; Industry. Hier werde ich an einem Panel zum Thema Umsetzung von Sozialstandards in Bangladesch teilnehmen. Wird bestimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/the-grameen-project-bangladesh.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-11097 alignright" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/hessnatur-Grameen-Knitwear.jpg" alt="" width="268" height="350" /></a></p>
<p>Wenn ich Ihnen jetzt erzähle, dass ich hier in Dhaka Sauerkraut gegessen habe, halten Sie mich für durchgeknallt. Nun, Sauerkraut gab´s auf einem Empfang am Rande der German Tradeshow, ausgerichtet von der Bangladesh German Chamber of Commerce &amp; Industry. Hier werde ich an einem Panel zum Thema Umsetzung von Sozialstandards in Bangladesch teilnehmen. Wird bestimmt spannend.</p>
<p>Heute habe ich <a href="http://www.muhammadyunus.org/" target="_blank">Prof. Yunus</a>, den Friedensnobelpreisträger, über Social Business referieren hören. Yunus ist ein absoluter Sympathieträger für Bangladesch. Was sagte eine Bengalin zu mir? „Es ist schwer zu ertragen, dass bei unserem Land jeder nur an Bettler und Überflutungen denkt.&#8221; Stimmt, es ist tragisch, dass dieses Land kein besseres Image hat. Bangladesch betreibt meines Wissens ca. 80% seines Exports mit Textil-Produktion. Und hat bei der Umsetzung der ILO-Konventionen – den Richtlinien der Internationalen Arbeitsorganisation – einfach keinen guten Ruf. Morgen treffe ich Nazma Akter, die maßgeblich an der Durchsetzung zur Erhöhung der Mindestlöhne mit gewirkt hat.</p>
<p>hessnatur hat ja in Bangladesch nur einen Produktionsstandort: <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte/the-grameen-project-bangladesh.html" target="_blank">Grameen Knitwear</a>. Hier ist für uns sichergestellt, dass „sozial sauber“ und nach unseren hohen Ökostandards produziert wird. Mein Besuch vor Ort konnte  mir das wieder bestätigen. Modernste Maschinen zur Färbung und Ausrüstung, saubere und vernünftige Arbeitsbedingungen für die Näherinnen mit korrekten Fluchtwegen etc. findet man dort vor. Den Lagerbrand, den es hier Anfang des Jahres gegeben hatte, habe ich natürlich auch angesprochen. Wir waren damals erschrocken und besorgt. Aber der Brand war im Garnlager an einem Freitag ausgebrochen. Und freitags ist hier Sonntag, quasi. Auf jeden Fall war Gott sei Dank kaum einer dort, der Brand konnte gelöscht werden, ohne dass größerer Personenschaden entstand. Man kann heute keine Spuren des Brandes mehr entdecken. Aber es zeigt auch, wie wichtig „health &amp; seafety“  in Nähereien ist.</p>
<p>Später war ich noch im Grameen Head Office und habe mich u.a mit Nurjahan Begum getroffen, der Direktorin von Grameen Shikka. Sie wissen ja, dass hessnatur von jedem bei Grameen produzierten T-Shirt einen Teil des Erlöses an dieses <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/03/29/fatema/" target="_blank">Förderprojekt</a> für Studenten aus armen Verhältnissen abführt. Ein echter win-win also.</p>
<p>So, genug für heute. Ich gehe jetzt was essen. Reis natürlich.</p>
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		<title>Schulung für die Hamburger Kollegen</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2011/09/13/schulung-fur-die-hamburger-kollegen/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 07:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Karl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Sonntag im September: Während die ein oder andere Kundin vielleicht beim Sonntagskaffee im neuen Herbstkatalog von hessnatur gemütlich stöbert, haben wir im Hamburger Laden von hessnatur gearbeitet. Wir, das sind mein Kollege Matthias Böhme und ich aus dem Bereich Innovation &#38; Ökologie, und das Team vom Hamburger Laden. Immer dann, wenn ein neuer Hauptkatalog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog"><img class="aligncenter size-full wp-image-10675" title="Schulung Laden Hamburg" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Schulung-Laden-Hamburg1.jpg" alt="" width="479" height="281" /></a></p>
<p>Ein Sonntag im September: Während die ein oder andere Kundin vielleicht beim Sonntagskaffee im neuen <a href="http://de.hessnatur.com/shop/findProducts.action?category=N49" target="_blank">Herbstkatalog</a> von hessnatur gemütlich stöbert, haben wir im Hamburger Laden von hessnatur gearbeitet. Wir, das sind mein Kollege Matthias Böhme und <a href="http://de.hessnatur.com/blog/team/" target="_blank">ich</a> aus dem Bereich Innovation &amp; Ökologie, und das Team vom <a href="http://de.hessnatur.com/shop/shop.action?contentID=shops_hamburg" target="_blank">Hamburger Laden</a>.</p>
<p>Immer dann, wenn ein neuer Hauptkatalog erscheint, werden die Kolleginnen und Kollegen im Kundenkontakt und in den Läden geschult und bekommen alle wichtigen Infos zur Kollektion, zu den Materialien, zu <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/projekte.html" target="_blank">Projekten</a> und <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/07/25/neue-geschichten-rund-um-hessnatur/" target="_blank">aktuellen Geschichten</a> rund um hessnatur. So sind sie dann bestens auf alle Kundenfragen vorbereitet.</p>
<p>Nachdem Matthias die verschiedenen Artikel und Besonderheiten der Fasern durchgangen ist, haben wir uns am Nachmittag mit dem Thema <a href="http://www.hessnatur.info/de/verantwortung/mensch/lieferanten.html" target="_blank">Sozialstandards</a> beschäftigt. Wie ist das bei hessnatur genau? Was umfassen die Standards? Warum produzieren wir in diesem oder jenem Land? Viele der Fragen sind bereits im <a href="http://www.hessnatur.info/fileadmin/user_upload/Jahresbericht_FWF_2010.pdf" target="_blank">Jahresbericht Sozialstandards</a> zusammengefasst. Auch im <a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=cms_Sozialstandards-part01" target="_blank">Newsletter</a> berichten wir jeden Monat speziell zu dem Thema Arbeitsbedingungen in Konfektionsbetrieben von hessnatur. Trotzdem – ein gemeinsamer Nachmittag mit vielen spannenden Diskussionen und Ansichten ist immer konstruktiv und der persönliche Austausch vertieft das Verständnis für dieses immens wichtige Thema.</p>
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		<title>Rund um die Sozialstandards bei hessnatur</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2011/07/29/rund-um-die-sozialstandards-bei-hessnatur/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 10:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben den strengen ökologischen Anforderungen an unsere Kollektionen steht hessnatur auch für sozial gerechte Arbeitsbedingungen. Stefanie Karl vom Bereich Innovation &#38; Ökologie, bei hessnatur für die Sicherung und Implementierung von Sozialstandards verantwortlich, Tine Roth aus dem E-Commerce und meine Texter-Kollegin Dagmar Reichardt haben eine mehrteilige Serie rund um die hessnatur-Sozialstandards aufgesetzt: Was tut hessnatur, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=cms_Sozialstandards-part01" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-10348" title="Newsletterserie Sozialstandards" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/Newsletterserie-Sozialstandards.jpg" alt="" width="479" height="179" /></a>Neben den strengen ökologischen Anforderungen an unsere Kollektionen steht hessnatur auch für sozial gerechte Arbeitsbedingungen.</p>
<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/01/30/neues-video-sozialstandards-bei-hessnatur/" target="_blank">Stefanie Karl</a> vom Bereich Innovation &amp; Ökologie, bei hessnatur für die Sicherung und Implementierung von Sozialstandards verantwortlich, Tine Roth aus dem <a href="http://www.hessnatur.com" target="_blank">E-Commerce</a> und meine Texter-Kollegin <a href="http://de.hessnatur.com/blog/team" target="_blank">Dagmar Reichardt</a> haben <a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=cms_Sozialstandards-part01" target="_blank">eine mehrteilige Serie</a> rund um die hessnatur-Sozialstandards aufgesetzt: Was tut hessnatur, damit die Sozialstandards in seinen Zulieferbetrieben eingehalten werden? Was haben wir schon erreicht und woran arbeiten wir noch? Diese und weitere Fragen werden in den Newslettern aufgegriffen und beantwortet.</p>
<p>Bislang sind 7 Beiträge erschienen, die <a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=cms_Sozialstandards-part01" target="_blank">hier auch noch mal online gelesen werden können</a>. Wer die zukünftigen Beiträge automatisch erhalten möchte, kann sich <a href="http://de.hessnatur.com/shop/newsletter.action?contentID=newsletter" target="_blank">hier</a> für unseren Newsletter anmelden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bio und Fair-Trade – unser erfolgreich getestetes Basic-T-Shirt</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2011/07/13/bio-und-fair-trade-%e2%80%93-unser-erfolgreich-getestetes-basic-t-shirt/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 07:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Echt starkes Engagement für Mitarbeiter und Umwelt zeigt allein Naturmodeanbieter hessnatur“, lobte die Stiftung Warentest im vergangenen Jahr in ihrer August-Ausgabe.  Dabei ging es um den Nachhaltigkeitstest verschiedener T-Shirts, bei dem Basic-T-Shirts und ihre jeweilige Produktion untersucht worden sind. Das hessnatur-Shirt für Damen hat in Sachen CSR am besten abgeschnitten. In unserer Frühjahr/Sommer-Kollektion gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=28718&amp;pos=1" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-10242" title="T-Shirt" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/T-Shirt.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a>„Echt starkes Engagement für Mitarbeiter und Umwelt zeigt allein Naturmodeanbieter hessnatur“, lobte die <a href="http://www.test.de/" target="_blank">Stiftung Warentest</a> im vergangenen Jahr in ihrer August-Ausgabe.  Dabei ging es um den Nachhaltigkeitstest verschiedener T-Shirts, bei dem Basic-T-Shirts und ihre jeweilige Produktion untersucht worden sind. Das hessnatur-Shirt für Damen hat <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/07/30/tage-wie-dieser/" target="_blank">in Sachen CSR am besten abgeschnitten</a>. In unserer Frühjahr/Sommer-Kollektion gibt es unseren <a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=28718&amp;pos=1" target="_blank">Basic-Klassiker</a>, der aus Bio- und Fair Trade-Baumwolle aus Burkina Faso gefertigt ist, jetzt zum <a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=28718&amp;pos=1" target="_blank">besonders günstigen Preis</a>.</p>
<p>Neben dem physikalischen Test des T-Shirts, sprich Passform, Verarbeitung, Wasch- und Reibechtheit etc., ging es den Testern im vergangenen Jahr auch darum, die textile Kette vom Anbau der Bio-Baumwolle in Burkina Faso über die Färberei bis hin zur sozialgerechten Produktion bei unserem Lieferanten in Litauen unter die Lupe zu nehmen. Und auch bei hessnatur selbst wurden unsere Arbeitszeitmodelle hinterfragt und entsprechend bewertet.</p>
<p>Fazit der Stiftung Warentest war in Summe, dass wir mit der besten Unternehmensverantwortung und einem guten <a href="http://de.hessnatur.com/shop/productdetail.action?modelCode=28718&amp;pos=1" target="_blank">Basic-T-Shirt</a> überzeugen – weitere Informationen zum T-Shirt, zum Test und zu unserer textilen Kette gibt es <a href="http://de.hessnatur.com/shop/showCmsContent.action?contentID=cms_lp_stiftung_warentest_testurteil_gut_damen_shirt" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Neues Video der Peru-Botschafter: Mäntel für hessnatur</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 09:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir machen weiter mit den Filmen über unsere beiden hessnatur-Botschafter Kathi und Samira in Peru: In dieser Episode geht es um einen großen Betrieb in Arequipa, in dem die Alpaka-Faser versponnen und auch gleich weiterverarbeitet wird, beispielsweise zu Decken oder Mänteln. Kathi und Samira führen hier auch ein Interview mit einer Näherin und befragen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2011/04/26/neues-video-der-peru-botschafter-mantel-fur-hessnatur/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wir machen weiter mit den Filmen über unsere beiden <a href="http://de.hessnatur.com/blog/category/hessnatur-botschafter/" target="_blank">hessnatur-Botschafter Kathi und Samira in Peru</a>: In dieser Episode geht es um einen großen Betrieb in Arequipa, in dem die Alpaka-Faser versponnen und auch gleich weiterverarbeitet wird, beispielsweise zu Decken oder Mänteln. Kathi und Samira führen hier auch ein Interview mit einer Näherin und befragen sie zu den Arbeitsbedingungen in dem Betrieb.</p>
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		<title>Jeansherstellung ohne Sandstrahltechnik!</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 12:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Reichardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des gestrigen Weltgesundheitstages der WHO rief die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Seit Herbst 2010 kämpft die Organisation für Aufmerksamkeit und Aufklärung über dieses Tod bringende Verfahren; wir berichteten. Mit der Sandstrahltechnik werden die fertig genähten Jeans mit modischem „Used-Look“ versehen. Abgewetzte Stellen sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-9523" title="Jeans" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/Jeans.jpg" alt="" width="287" height="287" /></a>Anlässlich des gestrigen Weltgesundheitstages der WHO rief die <a href="http://www.saubere-kleidung.de/index.html" target="_blank">Kampagne für Saubere Kleidung</a> (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EyIC0GuIi1g&amp;feature=player_embedded#at=128" target="_blank">Sandstrahltechnik </a>bei der Jeansverarbeitung auf. Seit Herbst 2010 kämpft die Organisation für Aufmerksamkeit und Aufklärung über dieses Tod bringende Verfahren; <a href="http://de.hessnatur.com/blog/2009/02/04/blutjeans-nein-danke/" target="_blank">wir berichteten</a>.</p>
<p>Mit der Sandstrahltechnik werden die fertig genähten Jeans mit modischem „Used-Look“ versehen. Abgewetzte Stellen sollen erzeugt werden, die der Jeans eine Optik geben, als hätte sie schon ein Leben gehabt vor ihrem Verkauf. Wer diese Arbeit macht, setzt sich extrem feinem Staub aus und erkrankt in kürzester Zeit an der tödlichen Krankheit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silikose" target="_blank">Silikose</a>. Tausende leiden in Hersteller-Ländern wie der Türkei, Pakistan, China, Bangladesch oder Ägypten an dieser gefährlichen Lungenerkrankung.</p>
<p>Wahnsinn, oder?! Während uns hier die neue heißgeliebte und abgewetzte Jeans cool und sexy aussehen lässt,  tötet sie auf der anderen Seite der Welt diejenigen, die sie herstellen. Seit dem <a href="http://www.saubere-kleidung.de/pma-29_sandblasting_sofortiges-verbot.html" target="_blank">Aufruf </a>der CCC gegen die Sandstrahltechnik haben eine Vielzahl an Herstellern ihre <a href="http://www.inkota.de/sandstrahlen" target="_blank">Produktionen umgestellt</a> und verzichten auf das gefährliche Ausrüstungsverfahren.</p>
<p>Dass es auch anders geht, zeigt hessnatur. Unser Bio-Denim wird mit Enzymen gewaschen, bzw. <em>ver</em>-waschen. Das funktioniert und kostet weder Umwelt noch Menschenleben. Es geht also. Und damit stellt sich für mich die Frage, warum es mit einem Verbot so lange dauert.</p>
<p>Letztendlich entscheiden wir Verbraucher. Mit jedem Kauf können wir unsere Stimme abgeben und zu- oder dagegen stimmen. Ich jedenfalls stimme für faire Arbeitsbedingungen und gesunderhaltende Arbeitsweisen. Ihr auch?!</p>
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		<title>Multistakeholder-Meeting 2011</title>
		<link>http://de.hessnatur.com/blog/2011/02/08/multistakeholder-meeting-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 15:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Karl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem Jahr 2005 ist hessnatur Mitglied der holländischen Fair Wear Foundation (FWF) &#8211; als erstes deutsches Unternehmen überhaupt trat hessnatur dieser Initiative bei und war auch lange Jahre einziges deutsches Mitglied. Die FWF unterstützt und kontrolliert Unternehmen bei der Sicherung von Sozialstandards in den Konfektionsbetrieben weltweit. Seit rund einem Jahr sind wir von hessnatur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/02/05/multi-stakeholder-meeting-2010/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-8917" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/Multi.Stakeholdermeeting-11.jpg" alt="" width="479" height="308" /></a>Seit dem Jahr 2005 ist hessnatur Mitglied der holländischen <a href="http://fairwear.org/" target="_blank">Fair Wear Foundation</a> (FWF) &#8211; als erstes deutsches Unternehmen überhaupt trat hessnatur dieser Initiative bei und war auch lange Jahre einziges deutsches Mitglied. Die FWF unterstützt und kontrolliert Unternehmen bei der Sicherung von Sozialstandards in den Konfektionsbetrieben weltweit.</p>
<p>Seit rund einem Jahr sind wir von hessnatur zwar immer noch erstes deutsches Mitglied, aber nicht mehr einziges: ein Spezialist für sozial gerechte und ökologische Hanftextilien, ein Berufsbekleidungshersteller und zwei Anbieter von Outdoor-Textilien sind nun auch deutsche Mitglieder der Fair Wear Foundation. Schön, dass weitere Unternehmen das wichtige Thema Sozialstandards angehen und diese verbessern.</p>
<p><a href="http://de.hessnatur.com/blog/2010/02/05/multi-stakeholder-meeting-2010/" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-8918 alignright" src="http://de.hessnatur.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/Multi.Stakeholdermeeting-2-300x183.jpg" alt="" width="240" height="146" /></a>Alle deutschen FWF-Mitglieder trafen sich vergangene Woche beim diesjährigen so genannten Multistakeholder-Meeting. Stakeholder sind natürliche und juristische Personen, die Interesse an dem Verlauf eines gemeinsamen Themas haben – in unserem Fall: gerechte Arbeitsbedingungen. Neben der Fair Wear Foundation und den Mitgliedsunternehmen ist weiteres Fachpersonal mit vor Ort: Aktivisten der Kampagne für saubere Kleidung (englisch für &#8220;Clean Clothes Campaign&#8221;, CCC), eine Nicht-Regierungsorganisation, die Kampagnen gegen Ausbeutung von Arbeitern in der Textilindustrie initiiert. Und Vertreter einer Arbeitergewerkschaft (IG Metall oder Verdi), die sich für die Interessen der Arbeiter in den Nähereien einsetzen.</p>
<p>Alle Teilnehmer sind Spezialisten im Bereich Sozialstandards und setzen sich seit Jahren für sozial gerechte Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. Mich persönlich hat es erfreut, dass das Multistakeholder-Meeting vergangene Woche in Frankfurt eine so offene und konstruktive Runde war. Alle Teilnehmer haben ihre Arbeit des vergangenen Jahres und geplante Maßnahmen für das kommende Jahr vorgestellt. Jeder von uns hat neue Herausforderungen und Ideen. Warum immer wieder das Rad von Neuem erfinden? Alle waren sich einig, dass ein Multistakeholder-Meeting die richtige Plattform zum Austausch und für neue Anregungen ist. Eine Möglichkeit sich zu vernetzten und gemeinsam weitere Wege und neue Schritte zu gehen. Gemeinsam für sozial gerechte Arbeitsbedingungen weltweit.</p>
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