Artikel mit den Tags "Stil"

Video: hessnatur bei Design-Workshop in Berlin

Freitag, 15. Mai 2009
YouTube Preview Image

Hier kommt ein Interview von Rolf Heimann, der bei hessnatur den Bereich Innovation & Ökologie leitet. Enstanden ist es bei einem Workshop in Berlin, der im Rahmen des Projektes „next generation bright green fashion“ stattfand, organisiert von der Berliner Modschule Esmod.

Rolf Heimann erklärte den Jungdesignern aus Berlin und Dänemark, auf was bei der Auswahl der natürlichen Stoffe geachtet werden muss und unter welchen Bedingungen mit ihnen entlang der textilen Kette ökologisch gearbeitet wird.

Neues Video: Fotoshooting auf Mallorca

Dienstag, 24. März 2009
YouTube Preview Image

Hier ein nettes Video unseres Fotografen Pete Ruppert, das er während des Fotoshootings im März auf Mallorca gedreht hat. Dort wurden die Aufnahmen für unseren neuen Herbst/Winterkatalog gemacht.
Viel Spaß beim Anschauen!

Unser Chefkoch empfiehlt: Crêpes mit Orangenfilets und Grand Marnier

Mittwoch, 11. März 2009

Es ist doch immer wieder das Gleiche. Alle sprechen vom leckeren Bio-Essen in der Kantine, wo man ohne Nachschlag nicht rausgehen möchte und man selber sitzt nur vor dem Rechner, liest die lecker beschriebenen Zeilen und bekommt vor Hunger auch noch schlechte Laune.

Den heutigen Beitrag wollen wir mal etwas anderes gestalten und Euch zum Nachkochen oder vielleicht zum selber kreieren anregen. Unser Chefkoch hat einmal den Anfang gemacht und möchte uns sein heutiges Rezept vorstellen. Wir würden uns aber auch über eigene Rezepte von Euch freuen oder über lustige Bildern wie die Küche nach einem neuen Kochexperiment aussieht.

Ich persönlich greife gerne beim Backen auf die Rezepte von meiner Oma zurück. Sie gelingen einfach immer und schmecken am Besten. Was ist denn Euer Geheimrezept was immer gelingt und die Gäste beeindruckt?

Das heutige Rezept ist etwas für Süßmäulchen und Nachtischliebhaber: Dass man mit Crêpes mehr machen kann, als Sie einfach nur mit Zucker zu bestreuen, seht Ihr an dem tollen Rezeptvorschlag von unserem Küchenchef. Versucht es doch einfach mal mit Orangenfilets und Grand Marnier. Für die Zubereitung werden bis auf den Gran Marnier ausschließlich nur Bio-Produkte verwendet.  Die schmecken nicht nur gut, sondern machen die Crêpes auch ökologisch und fair. 

Doch jetzt kommt mit: Unser Chefkoch Herr Wolf führt uns in seine Küche und lüftet sein Geheimnis köstlich duftender Crêpes…

Man nehme
Für den Teig:
¼ l Milch
2 El Zucker
1 Prise Salz
125g Mehl
2 Eier
30g flüssige Butter
etwas Öl zum ausbacken

Für die Füllung:
4 Orangen
2cl Grand Marnier
10g Butter

Schritt 1
Milch, Zucker, Eier, flüssige Butter und Salz in eine Schüssel geben und verquirlen. Das Mehl über den Teig sieben und anschließen zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig bei Zimmertemperatur etwas ruhen lassen.

Schritt 2
In der Zwischenzeit die Orangen filitieren. Hierzu die Schale der Orangen so dick abschneiden, dass auch die weiße Haut mit entfernt wird und man die Rückseite der Orangenfilets offen sehen kann. Die Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Den Saft aus den entstandenen Resten ausdrücken.
Anschließend die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Orangenfilets mit dem entstandenen Saft in die Pfanne geben. Mit dem Grand Marnier ablöschen und alles etwas einreduzieren lassen.

Schritt 3
Jetzt den Crêpeteig noch einmal durchrühren. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und den Teig unter schwenken in der Pfanne zerfließen lassen. Sobald die Oberseite des Teiges stockt, den Crêpe wenden und die zweite Seite backen. Übrigen Teig ebenso verarbeiten. Die Crêpes warm halten.

Schritt 4
Die fertigen Crêpes mit den Orangenfilets füllen und mit Puderzucker oder Nougat-Sauce verfeinern. Bon appetit!

Für all diejenigen, die Ihren Nach-Tisch noch etwas schöner decken möchten, haben wir hier und hier und hier tolle Ideen zum dekorieren. :)

Kunst zu Gast bei hessnatur

Dienstag, 3. März 2009

Noel hat mich gestern gefragt, ob ich im Blog etwas schreiben möchte über die Geschichte unseres „Wandbehangs“, der in unserem Empfang hängt und vor vielen Jahren von einer Kundin aus alten hessnatur-Katalogen gebastelt wurde.

Prima, habe ich gedacht und gesagt, ich bin wohl immer für die Geschichten aus der Vergangenheit zuständig. Der Gedanke gefiel mir  zunächst nicht, weil ich lieber Aktuelles berichten möchte. Während der Fahrt nach Hause habe ich überlegt, was man daraus machen kann und habe plötzlich doch einen aktuellen Bezug gespürt: Es geht nicht losgelöst um diesen Wandbehang, sondern vielmehr um die Auseinandersetzung mit dem Thema Kunst bei hessnatur im weitesten Sinne und um die Frage, was steckt in unserem Haus an Kunstwerken, was wirkt in die Gegenwart und was bedeuten die Kunstwerke für uns und unsere Aufgaben bei hessnatur.

Die Geschichte  beginnt auch wieder in der Vergangenheit und bei Heinz Hess.
Er war ja immer für Überraschungen gut und hat häufig die verrücktesten Menschen hier angeschleppt. In seinem letzten Interview kurz vor seinem Tod hat er das Thema Kunst angesprochen und betont, wie wichtig ihm Weiterbildung für sich und seine Mitarbeiter war. Aus diesem Grund hat er immer wieder die unterschiedlichsten Künstler ins Haus geholt und auch für die Mitarbeiter Kurse angeboten, um uns alle zu inspirieren und natürlich auch zu provozieren. Das ist nicht immer auf Gegenliebe und Anerkennung gestoßen, aber auch wenn es nur zu erhitzten Diskussionen im Haus geführt hat, hat es schon seinen Zweck erfüllt und Spuren hinterlassen.

An den Auslöser, Kunst ins Haus zu holen, kann ich mich noch gut erinnern. Anlass war  eine Sitzung des Umweltrates der  neu gegründeten Umweltbank, die bei hessnatur stattfinden sollte.  10 Tage vorher sagte er uns, d.h. meiner damaligen Kollegin aus der Öffentlichkeitsarbeit und mir, dass er gerne eine Ausstellung hier im Haus hätte.

In 10 Tagen haben wir dann ein Konzept für Ausstellungen erarbeitet und ganz spontan hat sich eine Künstlerin bereit erklärt, ihre Keramikstelen bei uns auszustellen. Die Künstlerin kannte hessnatur vorher gar nicht , war aber von dem Haus und der Atmosphäre begeistert. Zwei Tage vor der Sitzung haben wir eine öffentliche Vernissage gehabt mit allem Drum und Dran und zusätzlich zu einem Sonntagsbrunch für Kunden und Mitarbeiter eingeladen. Die spontane Aktion war super erfolgreich und war der Auftakt zu unserer Ausstellungsreihe „Kunst zu Gast bei hessnatur“. Die haben wir von 1998 bis 2005 mit ganz unterschiedlichen Künstlern durchgeführt.

So gibt es also neben dem Wandbehang der Kundin noch viele Ausstellungsstücke hier im Haus zu sehen: ein textiles Kunstwerk, das in der Warenbewegung hängt und von Mitarbeitern hergestellt wurde, die Keramik-Stele (japanischer Raku-Brand) aus dieser ersten Ausstellung. Und nicht zu vergessen, die kleinen blauen Bilder, die die Studenten der Alanus-Hochschule im Haus verteilt haben.

Ich hoffe, dass wir diese Tradition wieder aufleben lassen können, denn die kreative Auseinandersetzung mit künstlerischen Themen ist auch für unsere tägliche Arbeit notwendig und bestimmt unsere Identität und das Gesicht unserer Gemeinschaft.

Die Entstehung des neuen hessnatur-Logos

Mittwoch, 18. Februar 2009

Heute möchte ich etwas zur Entstehung unseres neuen Logos erzählen – das zugegebenermaßen gar nicht mehr so neu ist: Schon seit acht Monaten – seit Juli 2008 – setzen wir mit dem grünen hessnatur-Schriftzug unser Zeichen.

Wenn ich an die Entwicklung des neuen Logos und die Umstellung unseres Außenauftritts – heißen im Fachjargon „Corporate Identity“ und „Corporate Design“ – zurückdenke, so war das ein spannender Prozess. Spannend vor allen Dingen deswegen, weil der Schriftzug nicht am Computer und mit Software entstanden ist, sondern im wahrsten Sinne des Wortes in Handarbeit: Am Zeichentisch eines Künstlers. Er hat mit verschiedenen Pinseln, Farben und Papier den neuen Schriftzug wachsen lassen. Für uns steht er symbolisch für die Kraft und Urwüchsigkeit der Natur. Und um unsere Haltung zu Mensch und Umwelt nach außen zu tragen, haben wir uns für ein strahlendes Grün („Amazonas-grün“) entschieden.

An die ersten Entwürfe kann ich mich noch gut erinnern – die waren so wild und urwüchsig, dass es auf den ersten Blick gar nicht möglich war, hessnatur zu lesen. Um unseren Namen zu „entziffern“, musste man schon zwei mal hinschauen. :-)

Bis das neue hessnatur-Zeichen so weit entwickelt war, dass wir es im Abstimmungsgremium annehmen konnten, hat es eine ganz schöne Weile gedauert. Aber am Ende des ganzen Entwicklungsprozesses haben wir vom Kopf und Bauch her gespürt, dass der neue Schriftzug einfach zu hessnatur passt.

Mich interessiert jetzt Eure Meinung: Was war Euer erster Eindruck, als Ihr den Schriftzug das erste Mal gesehen habt? Bin gespannt auf Eure Antworten!