Textillexikon

Schnell und schlüssig erklärt

Hier sind für Sie alle Begriffe definiert, die wir in unseren Texten und Produktbeschreibungen verwenden.
Zusätzlich finden Sie noch weitere Erklärungen, die uns besonders am Herzen liegen.

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  • Panamabindung
  • Panamarindenreiniger
  • Paraffin
    • Paraffin

      Paraffin ist ein synthetisches Hilfsmittel, um Gewebe wasserabweisend auszurüsten. Erdöl liefert den Hauptrohstoff für die Herstellung von Paraffin.



      Siehe auch

      Wasserdichte Ausrüstung 





  • Pashmina
    • Pashmina

      Die Verbindung aus Cashmere und Seide ist eine der edelsten Naturfaserkombinationen, die es gibt. Beide Fasern sind besonders leicht, weich und anschmiegsam. Der Cashmere-Anteil wird ausschließlich von der Chyangra-Ziege gewonnen, deren Haarkleid außerordentlich fein und kostbar ist.



      Siehe auch

      Cashmere  Seide 





  • Paspel
    • Paspel

      Schmales Vorstoßband mit Wulstrand oder formgerecht zugeschnittener Stoffstreifen zur Abgrenzung, Versäuberung oder Verzierung von Taschen etc.



      Siehe auch

      Pattentasche  Blasebalgtasche 





  • Patent
    • Patent

      Sehr füllige und dichte Maschenware mit hohem Materialverbrauch. Im Gegensatz zu Rippware schließen sich die rechten Maschenstäbe in der Breite nicht voll zusammen, eine Gasse bleibt sichtbar.



      Siehe auch

      Maschenware 





  • Pattentasche
  • Perkal
    • Perkal

      Perkal ist ein Gewebe in Leinwandbindung. Aufgrund seiner Feinheit und Dichtheit wird er  gerne im Bereich der Bettwaren eingesetzt.







  • Pestizide
    • Pestizide

      Sammelbegriff für Chemikalien, die zur Vernichtung pflanzlicher und tierischer Schädlinge eingesetzt werden. In Deutschland werden jährlich über 30.000 Tonnen Pestizide eingesetzt. Pestizide sind stark gesundheitsgefährdend und umweltbelastend. Viele von ihnen enthalten Dioxine. Durch unsachgemäße Anwendung entstehen jährlich bis zu 2 Millionen Pestizidvergiftungen. Besonders davon betroffen sind die Menschen in Entwicklungsländern. Einige Pestizidhersteller verkaufen gerade in diesen Ländern Präparate, die in Deutschland und Europa verboten sind. Um die Wirtschaftlichkeit und Ertragskraft im Baumwollanbau zu erhöhen, werden im konventionellen Anbau Pestizide eingesetzt. Im kontrolliert biologischen Anbau wird grundsätzlich auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet.
      Der Pestizidsummengrenzwert ist der Grenzwert für die Summe aller nachweisbar eingesetzten Pestizide.



      Siehe auch

      Konventionell  kbA  Herbizide  Fungizide  Insektizide 





  • Pflanzliche Faserstoffe
    • Pflanzliche Faserstoffe

      Hierunter fallen alle Bastfaserstoffe und Pflanzenhaare. Sie zählen im Gegensatz zu den Kunstfasern zu den nachwachsenden Rohstoffen. Die Pflanzenfasern Baumwolle, Leinen und Hanf finden seit tausenden von Jahren bei der Herstellung von Kleidung Verwendung.



      Siehe auch

      Naturgewachsene Faserstoffe  Baumwolle  Kapok  Leinen  Hanf  Jute  Ramie  Kenaf  Kokos  Brennnessel 





  • Phenole
    • Phenole

      Phenole sind sehr giftig und wassergefährdend.
      Pentachlorphenol (PCP) gehört zur Gruppe der Chlorphenole. PCP wird in der Baumwollgewinnung eingesetzt. Als Konservierungsmittel findet man PCP in Textilien, Holz und Leder. In Deutschland ist die Herstellung von PCP und PCP-haltigen Materialien verboten. Einige Länder wie USA, Frankreich, Indien, Taiwan und China produzieren und verwenden PCP weiterhin. So können PCP-haltige Produkte durch Importe auch nach Deutschland gelangen.
      Über die Haut kann PCP Leber und Nieren schädigen. Bei Tierversuchen stellte man eine krebserregende Wirkung fest. Tetrachlorphenol (TeCP) gehört ebenfalls zur Gruppe der Chlorphenole. TeCP wird als Düngemittel, Pflanzenschutz und als Holzschutzmittel eingesetzt. Es ist für den Menschen giftig und sehr gefährlich für Wasserorganismen.







  • Phthalate
    • Phthalate

      Phthalate werden hauptsächlich als Weichmacher für Kunststoffe eingesetzt. Man findet sie aber auch in Parfümen, Deodorants und Textilhilfsmitteln.
      DEHP (Di-2-ethylhexylphthalat) ist das am häufigsten verwendete Phthalat. Die weltweite Produktion von DEHP schätzt man auf 3 bis 4 Millionen Tonnen.
      Toxikologische Auswirkungen sind noch nicht ausreichend untersucht worden. Tierversuche weisen auf ein kanzerogenes Potenzial von Phthalaten hin. Bei längerem Kontakt sind ernsthafte Leber- und Nierenschäden zu befürchten.



      Siehe auch

      Weichmacher 





  • PH-Wert
    • PH-Wert

      Der pH-Wert sagt aus, ob eine wässrige Lösung sauer, neutral oder alkalisch ist. pH 0 bis 6 entspricht einer sauren Lösung
      pH 7 entspricht einer neutralen Lösung
      pH 8 bis 14 entspricht einer alkalischen Lösung In der Textilveredlung spielt der pH-Wert eine wichtige Rolle. Wolle zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber Säuren. Baumwolle dagegen ist im alkalischen Bereich relativ stabil, aber sehr empfindlich gegen Säuren. Beim gesunden Menschen liegt der pH-Wert der Haut zwischen 4 - 6,5. Durch Waschen mit Seife wird er auf 9 angehoben. Der natürliche Schutzmantel ist massiv gestört. Die Haut ist jedoch in der Lage, den sauren pH-Wert wieder herzustellen.







  • Pikee
    • Pikee

      Hohlgewebe mit mehreren Fadensystemen. Durch eine besondere Webtechnik erhält der Pikee seine erhabene Optik und die plastische Musterung.
      Einsatz: Jacken, Kleider, Blusen, Mäntel, Shirts Polo-Pikee ist eine Maschenware, die gute schweißsaugende Eigenschaften besitzt.
      Einsatz: T-Shirts, Tennishemden



      Siehe auch

      Gewebe 





  • Pilling
    • Pilling

      Mit Pilling bezeichnet man kleine Knötchen, die auf der Faseroberfläche entstehen. Es tritt besonders bei feinen Haaren und bei weichen, weniger fest gedrehten Garnen auf. Im Laufe des Trageprozesses bilden sich durch Reibung kleine Faserknäuel, die entweder mit einem Rasierer oder einer handelsüblichen Pillingbürste von Zeit zu Zeit entfernt werden sollten.
      Durch Aufsprühen eines Lösungsmittels oder durch eine Imprägnierung mit filmbildenden Mitteln (Verkleben) erreicht man eine chemische Antipilling-Ausrüstung. Die human- und ökotoxikologischen Auswirkungen dieser Produkte sind sehr bedenklich.
      Alternative, rein mechanische Verfahren bieten ein Beseitigen der Faserenden durch Sengen, Scheren oder Schleifen.



      Siehe auch

      Chemische Ausrüstung  mechanische Behandlung 





  • Pima-Baumwolle
    • Pima-Baumwolle

      Pima-Baumwolle ist die Bezeichnung für eine der längsten und feinsten Baumwollfasern. Sie hat einen matten Glanz und ist ausgesprochen weich und fließend. Nur in wenigen Ländern wie Peru und einigen Staaten der USA wird sie angebaut. Da die Pflanze sehr empfindlich ist und besondere Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit stellt, ist es schwierig, Pima-Baumwolle kontrolliert biologisch anzubauen.



      Siehe auch

      Pflanzliche Faserstoffe  Baumwolle  kbA 





  • Plüsch
    • Plüsch

      Der Plüsch ist ein Samtgewebe mit einer Florhöhe über 3 mm. Herkömmlicher Plüsch aus synthetischem Material lädt sich leicht statisch auf. Naturfaser-Plüsch ist angenehm zu tragen, da er sich nicht so leicht auflädt wie Plüsch aus synthetischen Materialien.
      Einsatz: Damenoberbekleidung, Accessoires



      Siehe auch

      Gewebe  Samt 





  • Polyamid
    • Polyamid

      Polyamid gehört zu den synthetischen Chemiefasern. Den Hauptrohstoff zur Erstellung der Fasern liefert Erdöl. Als Ausgangsstoffe dienen Hexamethylendiamin und Adipinsäure. Das geschmolzene Polymer wird durch die Löcher der Spinndüse gepresst und danach um ein Vielfaches verstreckt.
      Bei der Herstellung von Adipinsäure kann Lachgas (Distickstoffoxid) frei werden, das zu den Treibhausgasen mit einem Anteil von etwa 5% gezählt wird. Die Zugfestigkeit, Dehnung und Elastizität ist sehr hoch. Die Feuchtigkeitsaufnahme ist sehr gering und die Lichtbeständigkeit schlecht.



      Siehe auch

      Chemiefasern  Polyester  Elasthan  naturgewachsene Faserstoffe 





  • Polyester
    • Polyester

      Polyester gehört zu den synthetischen Chemiefasern. Den Hauptrohstoff zur Erstellung der Fasern liefert Erdöl. Als Ausgangsstoff für die Spinnmasse dienen Terephtalsäure und Äthylenglykol. Ebenfalls wenig umweltverträglich bei der Polyesterherstellung ist das Schwermetall Antimon, welches als Reaktionsbeschleuniger eingesetzt wird. Antimonrückstände lassen sich auch auf dem fertigen Bekleidungstextil finden. Das giftige Spurenelement kann Haut und Schleimhäute reizen.
      Die Knitteranfälligkeit bei Polyester ist durch die relativ hohe Dehnung gering. Im Gegensatz zur Baumwolle und Wolle ist die Feuchtigkeitsaufnahme bei Polyester sehr gering.
      Polyesterfasern besitzen eine hohe elektrostatische Aufladung und neigen aus diesem Grunde zu starkem Anschmutzen. Ihre Zugfestigkeit ist jedoch sehr hoch, aus diesem Grund werden sie häufig für technische Textilien verwendet.



      Siehe auch

      Chemiefasern  Polyamid  Elasthan  naturgewachsene Faserstoffe 





  • Popeline
  • Produktionsland
    • Produktionsland

      Das Land, in dem die ökologisch wichtigsten Verarbeitungsschritte stattfinden.



      Siehe auch

      Herkunftsland 





  • Prozesschemikalien
    • Prozesschemikalien

      Während des Herstellungs- und Veredlungsprozesses eingesetzte Chemikalien. Sie finden Verwendung in Weberei, Strickerei, Färberei und bei der Ausrüstung.



      Siehe auch

      Chemische Ausrüstung  Färben  Ausrüstung 





  • Prüfsiegel