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hessnatur Sozialstandards - Teil 01
 

Ein entscheidender Schritt: Die Sozialstandards bei hessnatur

Alles, was wir Ihnen im hessnatur-Katalog und -Shop anbieten, unterliegt in der Herstellung unseren strengen ökologischen und sozialen Richtlinien. Das sind etwa 5500 Artikel in der Saison. Für jedes dieser Modelle schaffen wir Transparenz über den Fertigungsprozess – das versprechen wir Ihnen, unseren Kunden. Mit unserer hessnatur-Philosophie stehen wir für sozial gerechte Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wie wir diese gewährleisten, wollen wir Ihnen in unserer neuen Serie über die Sozialstandards einmal monatlich näher bringen.

 
Ein hessnatur T-Shirt entsteht Ein hessnatur T-Shirt entsteht

hessnatur steht neben weitreichenden ökologischen Anforderungen für anspruchsvolle Sozialstandards. Durch diese selbst aufgestellten Richtlinien sichern wir sozial gerechte Arbeitsbedingungen in allen Fertigungsbetrieben. Viele Schritte innerhalb der textilen Kette werden inzwischen maschinell erledigt. Anders ist dies in der Konfektion: Hier werden die einzelnen Stoffteile zu einem fertigen Kleidungsstück zusammengenäht, oder es wird tatsächlich noch der Pullover von Hand gestrickt.

Es geht also vor allem in diesem Abschnitt der Fertigung um die Menschen, die hier arbeiten. In den ca. 150 Konfektionsbetrieben, die für hessnatur fertigen, setzen wir deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen. Um diese zu sichern, traten wir 2005 der international tätigen Fair Wear Foundation (kurz FWF) als erstes deutsches Mitglied bei. Die FWF, die von Vertretern aus Gewerkschaften, Nicht-Regierungs-Organisationen und Herstellerverbänden getragen wird, begleitet unsere Arbeit. In sogenannten Audits (Kontrollbesuche) überprüfen FWF-Beauftragte neutral die Richtigkeit unserer Angaben und kontrollieren die Lieferanten vor Ort. Zum Schutz der Näherinnen und Näher.

 
 

Die Anforderungen haben wir in eigenen Sozialstandards für alle Lieferanten zusammengefasst: sie basieren auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO):

  • Freiwillige Beschäftigung
  • Keine Diskriminierung bei der Beschäftigung
  • Keine Kinderarbeit
  • Achtung der Vereinigungsfreiheit und des Rechtes auf Tarifverhandlungen
  • Zahlung ausreichender Löhne
  • Keine überlangen Arbeitszeiten
  • Menschenwürdige Arbeitsbedingungen
  • Beschäftigungsverhältnis

Bei Unterschieden zwischen den hessnatur Sozialstandards und den Landesgesetzen gilt grundsätzlich: Die strengere Regelung geht vor. Jeder Lieferant, der mit uns zusammenarbeitet, erkennt diese acht Punkte an, unabhängig von den Landesgesetzen. Wir sorgen dafür, dass sie eingehalten und weiterentwickelt werden. In jedem einzelnen Betrieb.

Vor Ort in einer Näherei in der Türkei
  So fing alles an

 

Übrigens: Dies ist Teil 1 unserer Reihe über die Sozialstandards. Jeden Monat wird an dieser Stelle ein Beitrag zum Thema Sicherung und Implementierung von Sozialstandards erscheinen.

Teil 2: Rückblick – 2005: So fing alles an

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